dolcevita.so https://www.dolcevita.so/blog/ Fri, 28 Nov 2025 03:37:45 +0000 de-DE hourly 1 Mehr Persönlichkeit, weniger Mehrwert https://www.dolcevita.so/blog/mehr-persoenlichkeit-weniger-mehrwert/ https://www.dolcevita.so/blog/mehr-persoenlichkeit-weniger-mehrwert/#comments Mon, 29 Apr 2024 10:07:17 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/mehr-persoenlichkeit-weniger-mehrwert/ Weiterlesen

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Je umkämpfter deine Branche ist, desto mehr musst du mit deiner Persönlichkeit überzeugen – nicht mit Mehrwert.

Es bringt dir nichts, wenn du der 17. bist, der heute denselben „Mehrwert“ liefert wie die 16 anderen.

Besser:

  • ❎ Wofür stehst du?
  • ❎ Was macht dich anders?
  • ❎ Was kannst du nicht leiden?

Paarst du diese Beiträge mit …

  • ❎ „Mach was“-Content
  • ❎ Social Proof
  • ❎ Stories

Und bleibst du jetzt noch dran, bekommst du die Aufmerksamkeit deiner Kunden. Jetzt musst du nur noch mit ihnen ins Gespräch kommen.

„Keep LinkedIn Simple“.

✌️, Dan

PS: Die Alternative ist, 1000. Beiträge zu veröffentlichen, bis jemand sich aus Zufall in deinem Kennenlern-Call verirrt.

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Meine „Keep it Simple“-Daily Todos: https://www.dolcevita.so/blog/bitte-keine-business-influencer/ https://www.dolcevita.so/blog/bitte-keine-business-influencer/#comments Fri, 26 Apr 2024 13:47:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/bitte-keine-business-influencer/ Weiterlesen

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Ich bin Fan davon, wenig zu machen – hier sind meine „Keep it Simple“-Dailies:

  • Schreiben & einplanen
  • Mein Angebot promoten
  • Mit der Zielgruppe reden
  • Kunden Mehrwert geben
  • Den Laptop zuklappen

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?








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„Keep It Simple“-Business Struktur https://www.dolcevita.so/blog/2-4/ https://www.dolcevita.so/blog/2-4/#comments Fri, 26 Apr 2024 12:53:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/2-4/ Weiterlesen

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Wie kompliziert ist dein Business?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich es mir einfach machen will – weniger Komplexität, Zeit und Kopfschmerzen.

Deswegen passt mein Business auch auf ein PostIt-Note.

  • LinkedIn Beiträge + Nachrichten
  • Erstes Kennenlerngespräch
  • Angebot, wenn es passt
  • Google Meets + PDFs
  • Viel Kundenliebe

Und alles wird angetrieben von einer Landing Page mit einem Angebot.

(Ja, einen „Blog“ hab’ ich auch, aber das ist letztlich nur Archiv für meine Texte/Beiträge)

Und um ganz ehrlich zu sein, hat es lange gedauert, bis ich das so richtig für mich definiert/gefunden habe.

Aber ich bin sehr happy damit.

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Kundenakquise über LinkedIn in 5 Schritten https://www.dolcevita.so/blog/kundenakquise-ueber-linkedin-in-5-schritten/ https://www.dolcevita.so/blog/kundenakquise-ueber-linkedin-in-5-schritten/#comments Thu, 25 Apr 2024 14:26:45 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/kundenakquise-ueber-linkedin-in-5-schritten/ Weiterlesen

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Prinzipiell ist es ja easy mit der Kundenakquise über LinkedIn:

  • ⇨ Beiträge posten für mehr Reichweite
  • ⇨ Reichweite in Anfragen verwandeln
  • ⇨ Bisschen Vertrauen aufbauen
  • ⇨ Erstgespräch vereinbaren
  • ⇨ Schauen, ob es passt

Die „Strategie“ passt auf ein PostIt-Note, dafür braucht es keinen teuren Kurs oder Coach.

Und warum setzt das dann kaum einer um?

Einfach:

Jeder der 5 „einfachen Schritte“ bringt ’ne Menge Fragen mit sich.

Woher nehme ich Zeit und Ideen für Beiträge? Wie verwandle ich Reichweite in Leads? Warum können die mir nicht einfach Geld überweisen 😭? (usw.)

Je nachdem, wie viel Zeit, Lust und Laune du hast, kannst du dir die Antworten selbst erarbeiten.

Oder du redest mit jemandem, der dir die Antworten verraten kann.

– ✌️, Dan

PS: Ich bin selbst eher der Typ „Ich will das allein herausfinden, 😤“, hab’ aber mittlerweile gemerkt, dass meine Zeit anders (meistens) besser investiert ist. Wie machst du das?

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Die „Mehrwert“-Lüge – „fette Reichweite, keine Leads“ https://www.dolcevita.so/blog/die-mehrwert-luege/ https://www.dolcevita.so/blog/die-mehrwert-luege/#comments Thu, 25 Apr 2024 11:36:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/die-mehrwert-luege/ Weiterlesen

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Auf LinkedIn liest du es immer wieder: „Poste Mehrwert“.

Doch die meisten verstehen das völlig falsch (ich auch sehr lange).

An einem Beispiel:

Nehmen wir mal an, du bist Webdesigner. In deinen Beiträgen gibst du Tipps, wie jemand seine Webseite verbessern kann – „3 Tipps, um deine Webseite schneller zu machen.“

Gute Tipps, du bekommst sogar einiges an Engagement und Reichweite, weil du dein Experten-Wissen teilst und deine Bubble (andere Webdesigner, Freunde, Bekannte) darauf reagieren.

Doch neue Anfragen (Leads) kommen nicht rein, woran liegt es?

Versetz dich mal kurz in die Position deines idealen Kunden.

Er sieht deinen Beitrag, liest ihn vielleicht sogar und scrollt dann weiter.

Wieso meldet er sich nicht bei dir?

Zwei Gründe:

Erstens, weiß er ja jetzt (theoretisch), was er machen muss – seine Neugier ist befriedigt.

Zweitens, dein Beitrag geht völlig an seiner Realität vorbei – er wird diese Tipps nie selbst umsetzen.

Ja, du hast „Mehrwert“ geliefert, aber für eine vollkommen falsche Zielgruppe:

Menschen, die sich selbst um ihre Webseite kümmern (oder andere Webdesigner).

Für die bist du der Held. 🫰

Der Haken? Du baust dir eine Fanbase aus Menschen auf, die mit großer Wahrscheinlichkeit nie deine Kunden werden – die wollen es ja selbst machen und keinen Webdesigner beauftragen.

Spätestens, wenn die Glücksgefühle von Likes, Kommentaren und der „fetten“ Reichweite nachlassen, ohne dass die Zahl deiner Kunden steigt, setzt der Frust ein.

Wenn dir das Szenario oben bekannt vorkommt, wird es Zeit für einen Strategiewechsel.

– ✌️, Dan

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Tiefgekühlter Content vs. „handgemacht“ https://www.dolcevita.so/blog/tiefgekuehlter-content/ https://www.dolcevita.so/blog/tiefgekuehlter-content/#comments Mon, 08 Apr 2024 10:56:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/tiefgekuehlter-content/ Weiterlesen

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Tiefkühlfach-Pizza ist immer nur Tiefkühlfach-Pizza.

Es ist nichts Besonderes, auch wenn der TV-Spot dir gern etwas anderes suggerieren würde. Und nachdem du sie gegessen hast, fühlst du dich selten so richtig gut.

Vergleicht man das mit einer guten Pizza in einem guten Restaurant – von Hand gemacht und vielleicht sogar mit Liebe – sieht das Ganze schon anders aus.

Anstatt sie dir im Dunkeln reinzuschieben, während Netflix läuft, wird die Restaurant-Pizza öfter mit geliebten Menschen genossen. Sie schmeckt auch direkt anders, oft besser.

Dabei ist es egal, ob sie typisch italienisch ist oder einen dickeren Boden hat.

Jede Pizza ist anders, und auch wenn der Rand manchmal zu breit oder der Teig zu kross ist, würden die meisten wohl lieber die Restaurant-Pizza essen, anstatt die TK-Alternative.

Bei LinkedIn-Beiträgen (oder Content generell) ist es ähnlich.

Du kannst Beiträge veröffentlichen, die aus dem Template-Tiefkühler kommen. Fertige Posts, wo du nur noch deine Gedanken reinstopfen musst.

Geht schnell, funktioniert und macht satt.

So richtig „authentisch“ wird so ein TK-Post aber selten.

Niemand sagt, „Boar, da hab’ ich mich den ganzen Tag drauf gefreut“.

Der handgemachte Beitrag wird nicht jedem schmecken, hat aber das Potenzial Stammgäste zu gewinnen, die nur zu deswegen zu dir kommen.

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Wie du deiner Zielgruppe in den Kopf (bzw. in die Seele) schaust https://www.dolcevita.so/blog/wie-du-deiner-zielgruppe-in-den-kopf-bzw-in-die-seele-schaust/ https://www.dolcevita.so/blog/wie-du-deiner-zielgruppe-in-den-kopf-bzw-in-die-seele-schaust/#comments Wed, 27 Mar 2024 00:00:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/wie-du-deiner-zielgruppe-in-den-kopf-bzw-in-die-seele-schaust/ Weiterlesen

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Prompt #1

Bitte hilf mir dabei, meine Zielgruppe besser zu verstehen.
Meine Zielgruppe sind: (Beschreibe deine Zielgruppe so genau und detailliert du kannst)
Basierend auf dieser Marketing-Weisheit „People will do anything for those who encourage their dreams, justify their failures, allay their fears, confirm their suspicions and help them throw rocks at their enemies.“
Was sind ihre …
- Träume (Was erhoffen sie sich?)
- Herausforderungen (Was hält sie davon ab, ihr Problem zu lösen / den Wunschzustand zu erreichen)
- Ängste (Was bedeutet es für ihr Leben, wenn sie dieses Problem nicht lösen – allgemeine Sorgen bzw. Worst Cases, die eintreten könnten)
- Vermutungen (Welche rationalen/irrationalen Vermutungen haben sie, die dafür sorgen, dass sie das Ziel nicht erreichen können / das Problem nicht lösen können)
- „Feinde“ (Wer oder was hält sie davon ab, ihr Ziel zu erreichen / das Problem zu lösen)
Nenne mindestens 5 Punkte, pro Kategorie

Prompt #2

okay, danke, jetzt gib für jeden Punkt aus der Kategorie „(zB Träume)“ drei Unterpunkte:
> Warum wollen sie das wirklich?
> Was haben sie davon?
> Warum ist das wichtig?

Prompt #3

Formuliere das als Gedanken um, die jemand aus meiner Zielgruppe haben könnte.

Prompt #4

Gehen wir noch einen Schritt tiefer – zu den genannten Gedanken. Nenne jeweils drei Unterpunkte (als Gedanken), die sie niemandem jemals sagen würden, weil es zu emotional/peinlich/persönlich ist

Prompt #5

Erstelle aus „(Einem der ausgegebenen Gedanken)“ einen detaillierten, authentischen 200 Wort Journaling-Eintrag. Lass die Emotionen einfach „auf das Papier fließen“, kurze Sätze, wie echte Gedanken.

Wiederhole #5 für ein paar Gedanken, die dir relevant erscheinen, bzw. wiederhole den Prozess ab Schritt 2, um die anderen Kategorien zu erkunden. So hast du gruselig, authentische Tagebucheinträge deiner Zielgruppe. 

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Als „unkreativer“ Mensch Content erstellen – So geht's https://www.dolcevita.so/blog/als-unkreativer-mensch-content-erstellen-so-geht-s/ https://www.dolcevita.so/blog/als-unkreativer-mensch-content-erstellen-so-geht-s/#comments Wed, 21 Jun 2023 00:00:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/als-unkreativer-mensch-content-erstellen-so-geht-s/ Weiterlesen

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Ein großer Anteil an Menschen hält sich für unkreativ.

Ob das nun stimmt oder nicht, ist erst mal egal.

Denn dieser Glaubenssatz hält tolle Menschen, davon ab, ihr Wissen und ihre Story zu teilen – dabei würden richtig, richtig viele (und sie selbst) massiv davon profitieren.

„Okay, aber was jetzt? Keine Ahnung, was ich posten soll.“

Nun, am Anfang geht es darum, in den Flow zu kommen.

Die meisten Experten informieren sich so gut wie jeden Tag über das, was in ihrer Branche so passiert.

Sie lernen Woche für Woche Neues.

Wahrscheinlich auch du.

Also, anstatt dieses Wissen jetzt einfach nur in deinem Kopf anzusammeln, kannst du Folgendes machen:

Teile es einmal die Woche auf einer Plattform deiner Wahl, z.B. LinkedIn.

Hier ein paar Format-Ideen:

☀️ Die wichtigsten News der Woche, z.B. „Artifical Intelligence: Das sind die 3 wichtigsten News der Woche“

☀️ Deine Meinung zu einem Artikel, den du gelesen hast, z.B. „Warum Apple Vision Development für immer verändern wird“ – Warum ich glaube, dass das Quatsch ist

☀️ Dein Thema + Inspiration, z.B. „Der New Work Ansatz hat die Produktivität der XYZ GmbH um 132% erhöht – was andere Unternehmen davon lernen können“

Diese Formate sorgen dafür, dass du nicht kreativ sein musst.

Du musst einfach nur deinen Senf dazu geben.

Und eine eigene Meinung zu den verschiedensten Sachen hast du bestimmt. 😉

Die Diskussionen, der Austausch, der durch diese Content-Formate entsteht, wird dafür sorgen, dass sich dein Netzwerk peu à peu aufbaut.

Und genau darum sollte es doch gehen bei Social Media.

Was hältst du von dem Ansatz „Aggregator, statt Creator?“

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Content Creation ist der einfache Teil https://www.dolcevita.so/blog/content-creation-ist-der-einfache-teil/ https://www.dolcevita.so/blog/content-creation-ist-der-einfache-teil/#comments Fri, 05 May 2023 10:15:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/content-creation-ist-der-einfache-teil/ Weiterlesen

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Mit Content erfolgreich zu sein, ist nicht schwer.

Es gibt hunderte Strategien, um auf neue Content-Ideen zu kommen.

Es gibt eine Menge Tutorials, Tricks und Best Practices, die dir dabei helfen, tollen Content zu erstellen.

Und wer sich etwas mit der Materie beschäftigt, wird merken, dass die Content Creation gar nicht so schwer ist.

Tendenziell wird es sogar immer einfacher, umso länger du dabei bist.

Aber genau hier liegt das Problem: das Dranbleiben.

Der wichtigste Faktor, der darüber entscheidet, ob du mit Content erfolgreich bist – mehr Aufmerksamkeit erzeugst, Kundenanfragen generierst etc. – ist Zeit.

Ein Momentum aufzubauen, das sich fast von selbst trägt.

Es bringt nichts Content für ein ganzes Jahr zu planen, wenn du nach 3 Posts wieder aufhörst.

Content ist ein Marathon, eine Lawine, die erst ins Rollen kommen muss.

Sich Tag für Tag zu motivieren, jetzt wieder was zu posten, ist der schwierige Teil. 

Insbesondere, wenn der Erfolg (scheinbar) ausbleibt.

visualize value keep going

Der wertvollste Tipp, wenn du mit Content erfolgreich sein willst, ist deswegen:

Such dir einen Accountability-Partner.

> Jemand, der dir hilft, dranzubleiben.

> Jemand, der dich mitzieht, wenn deine Motivation schläft.

> Jemand, der dir dabei hilft, immer besser zu werden.

Entweder, weil ihr beide mit Content erfolgreich werden wollt oder weil du diesen Partner dafür bezahlst.

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Soll ich Content In-House erstellen oder auf externe Texter setzen? https://www.dolcevita.so/blog/soll-ich-content-in-intern-erstellen-oder-freiberufliche-texter-fuer-meinen-blog-engagieren/ https://www.dolcevita.so/blog/soll-ich-content-in-intern-erstellen-oder-freiberufliche-texter-fuer-meinen-blog-engagieren/#comments Tue, 20 Dec 2022 12:16:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/soll-ich-content-in-intern-erstellen-oder-freiberufliche-texter-fuer-meinen-blog-engagieren/ Weiterlesen

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Ob du Content nun In-House erstellen oder freiberufliche Texter für deinen Blog engagieren solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab – von deinem Budget, den Ressourcen und dem Fachwissen deines Teams sowie von der Qualität und Konsistenz der Inhalte, die du produzieren möchtest.

Die interne Erstellung von Inhalten kann eine kosteneffiziente Option sein, da du so das Wissen und die Erfahrung deiner Teammitglieder nutzen und sicherstellen kannst, dass die Inhalte mit deiner Marke und deiner Botschaft übereinstimmen.

Es kann jedoch eine erhebliche Investition an Zeit und Ressourcen erfordern und ist möglicherweise nicht machbar, wenn dein Team bereits überlastet ist oder nicht über die nötigen Fähigkeiten und Erfahrungen verfügt, um hochwertige Inhalte zu erstellen.

Content Coaching kann dabei helfen.

Die Beauftragung von freiberuflichen Textern kann eine gute Alternative sein, wenn du nicht die Zeit oder die Ressourcen hast, um Inhalte intern zu produzieren, oder wenn du ein breiteres Spektrum an Fachwissen und Perspektiven nutzen möchtest.

Freiberufliche Texter können dir frischen und einzigartigen Content liefern und dir helfen, den Umfang und die Vielfalt deiner Inhalte zu erweitern.

Es kann jedoch teurer sein, als Content intern zu erstellen – insbesondere, wenn die Freiberufler wissen, was sie tun – und es kann einiges an Zeit kosten, den Prozess der Inhaltserstellung zu verwalten und zu koordinieren.

> Dabei kann Content Management as a Service helfen

Welcher Ansatz am besten geeignet ist, hängt letztlich von den spezifischen Bedürfnissen und Zielen deines Unternehmens ab.

Vielleicht ist auch eine Kombination aus interner und freiberuflicher Content-Erstellung sinnvoll. 

Am wichtigsten ist, herauszufinden, was für dein Unternehmen am besten funktioniert.

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„Keep LinkedIn simple“ Manifesto https://www.dolcevita.so/blog/kis-creator/ https://www.dolcevita.so/blog/kis-creator/#comments Thu, 01 Dec 2022 00:00:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/kis-creator/ Weiterlesen

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Um auf LinkedIn „erfolgreich“ zu sein, bedarf es keiner Strategie.

Es reichen 30-90 Minuten werktäglich.

Mit den richtigen Prinzipien.


Du musst den halben Tag auf LinkedIn verbringen (mindestens)



Ein Mythos, der sich hartnäckig hält:

Du musst entweder deinen halben Tag (mindestens) auf LinkedIn verbringen oder am besten direkt einen Ghostwriter anheuern, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann mir besseres vorstellen, als so viel Zeit auf LinkedIn zu verschwenden.

Und dass jemand meine Beiträge schreibt, will ich auch nicht.

Gleichzeitig bin ich ein Fan von Effizienz – deswegen ist mein Leitspruch:

Keep it simple.


Fakt ist:

Um auf LinkedIn „erfolgreich“ zu sein, bedarf es keiner verrückten oder aufwendigen Strategie.

Viel wichtiger ist es, die simplen Prinzipien hinter Erfolg zu verstehen.

Das wichtigste Prinzip:

Es reicht, die Basics abzuhaken (am besten täglich)

Die Basics:

  1. Beitrag posten, der die Zielgruppe abholt + passender CTA
  2. Mit deiner idealen Zielgruppe netzwerken
  3. DMs senden & beantworten

Das sollte pro Tag so 30–90 Minuten dauern, je nachdem.

Klingt machbar, oder?

Der Haken an der Sache?

Alle schreien nach Authentizität, aber nutzen blind Strategien und Tipps, die nicht für sie gemacht sind und nicht funktionieren. Das kann ja nicht gut gehen.

Die meisten haben keine Ahnung, nach welchen Prinzipien sie agieren sollten, um LinkedIn als profitables Akquise-Tool zu nutzen.

Würdest du gern wissen, wie du

… nicht nur Reichweite, sondern auch Leads gewinnst?

… mehr Effizienz in deine Beiträge bekommst?

… weniger Zeit auf LinkedIn verschwendest?

Sodass du dich auf das konzentrieren kannst, was wirklich wichtig ist – deine zahlenden Kunden, deine Familie, deine Hobbys.

Dann lies noch etwas weiter, ich hab’ da einen Vorschlag für dich:

Meistere in 12 Wochen die „Keep LinkedIn Simple“-Prinzipien

Und so geht's:

1:1 Kickoff-Call

Bestandsaufnahme und persönliche Strategie

3 offene Calls pro Woche

Dreimal die Woche schauen wir uns deine Beiträge an und du erhältst Live-Feedback. Stell es dir als Content-Sparring vor, wo wir deine letzten Beiträge oder Strategie durchgehen.

Die Prinzipien Playbooks

Die „Basics meistern“ Prinzipien, Content Prinzipien & DM Prinzipien

Messenger-Support

Du brauchst mal schnell Feedback oder hast eine Frage, die nicht bis zum nächsten Call warten kann? Dann schick mir eine kurze Nachricht und du erhältst in kürzester Zeit eine Antwort.

Accountability

Ich bin nur erfolgreich, wenn du erfolgreich bist – also sitze ich dir im Nacken mit ❤️.


Dein Investment: XX00 € (+ MwSt.) für 12 Wochen.

Hinweis: Limitiert auf 5 Teilnehmer pro Monat.

Wenn dich das interessiert, buch' dir bitte hier einen kurzen „Kennenlern“-Call, wo wir gemeinsam herausfinden, ob das „Keep it simple“-Prinzip für dich passt (oder du noch offene Fragen hast).

✌️, Dan





👇 – bitte ignorieren – 👇

Du willst …

  • nicht nur Reichweite, sondern mehr Kunden?
  • weniger Zeit auf LinkedIn verschwenden?
  • mehr Selbstvertrauen in deine Texte?


Dann ignorier die folgenden Mythen:

> Du musst viel Reichweite haben

> Du musst täglich Mehrwert liefern

> Du musst deine Kunden kalt anschreiben

> Du musst viel kommentieren & netzwerken

> Du musst hervorragende Beiträge schreiben


Add something tangible.

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Social Proof: Was ist das & warum funktioniert es so gut? https://www.dolcevita.so/blog/social-proof-erklaerung-marketing/ https://www.dolcevita.so/blog/social-proof-erklaerung-marketing/#comments Tue, 26 Apr 2022 10:55:00 +0000 Erklärung Marketing https://www.dolcevita.so/blog/social-proof-erklaerung-marketing/ Weiterlesen

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Social Proof ist eine hervorragende Möglichkeit, um zu zeigen, was deine Kundschaft von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung hält.

Gleichzeitig können dir diese postiven Kundenmeinungen und Testimonials massiv beim Marketing helfen.

Wie genau das geht, erfährst du in diesem Artikel!

Inhaltsverzeichnis:

  • Was ist Social Proof?
  • Verschiedene Arten von Social Proof
  • Social Proof im Marketing nutzen
  • Warum funktioniert Social Proof so gut?
  • Social Proof Beispiele
  • Wann und wie sollte Social Proof eingesetzt werden 

Legen wir los!

Was ist Social Proof?

Social Proof ist ein Prinzip, bei dem Menschen sich von der Gesellschaft in ihrem Verhalten und Handeln beeinflussen lassen. Ein einfaches Beispiel ist bei der Suche nach einem Restaurant auf die Empfehlungen von Freunden zu hören.

Social Proof Blogimage Emoji

Auf Deutsch lässt sich Social Proof mit „sozialer Beweis“ oder „soziale Schlussfolgerung“ übersetzen.

Oder anders: Wenn andere ein Produkt für gut beurteilen, ein Verhalten für angemessen erachten, ist es naheliegend, dass es nicht falsch sein kann bzw. sogar gut ist.

Social Proof erleichtert es, zu entscheiden, was gesellschaftlich als passend anerkannt ist. 

Er bezieht sich auf viele Ebenen des menschlichen Handelns und dient als Rückversicherung, sich den sozialen Gepflogenheiten angepasst zu verhalten.

Das Auftreten der Mitmenschen ist eine Orientierungshilfe für das eigene.

Social Proof kommt dabei nicht immer nur von einer großen anonymen Menschenmasse und ist nicht zwangsläufig mit dem Herdentrieb gleichzusetzen.

Die verschiedenen Arten von Social Proof

Es verschiedene Arten von Social Proof – online und offline!

Sie zeigen, dass andere mit Produkten oder Dienstleistungen zufrieden sind oder dass diese sehr beliebt und bei Profis angesehen sind.

Online gibt es für Social Proof verschiedene Wege. Zu den klassischen Arten gehören:

  • Bewertungen oder Reviews
  • Empfehlungen, Testimonials oder Endorsements
  • Siegel oder Trust-Symbole
  • Abonnenten auf Social Media
  • Kennzahlen zum Produkt oder zur Dienstleistung

All diese Arten schaffen Social Proof für Produkte und Dienstleistungen.

Die Aussagekraft der Varianten unterscheidet sich nach ihrem Einsatz und der anzusprechenden Person.

Im Business- oder Geschäftsbereich sind Testimonials oder Nutzerzahlen beispielsweise aussagekräftiger als Likes.

Bei Produkten wie Kleidung oder Spiele sorgen Kundenbewertungen und Siegel für mehr Social Proof als eine einzelne Empfehlung.

Bei Testimonials und Bewertungen gibt es zusätzlich Abstufungen. Ein Testimonial mit Foto oder Logo eines Unternehmens ist glaubwürdiger als ein oberflächliches Zitat.

Und Bewertungen mit kritischem Inhalt sorgen für mehr Social Proof als ein kurzer Satz oder eine positive Note.

Beurteilungen in Form von Sternen oder Noten können zwar einen Überblick liefern, aber geben keine Details oder räumen Zweifel aus.

In solchen Fällen sind ausführlichere Erfahrungsberichte glaubwürdiger.

Welche Art am besten ist, hängt von der Zielgruppe ab.

Bei Dienstleistungen oder Software funktionieren Kennzahlen wie die Anzahl der Nutzer, um Social Proof herzustellen.

Die gängigsten Arten lassen sich um Storytelling oder Fallstudien erweitern.

Storytelling gibt dem Social Proof eine persönlichere Note, während Fallstudien oder Expertenmeinungen die Glaubwürdigkeit stärken.

Eine weitere Methode sind Verweise auf Medien.

Banner oder Hinweise machen darauf aufmerksam, dass Zeitungen, Fernsehen oder Onlinemedien über das Produkt berichteten. Das schafft Glaubwürdigkeit durch die mediale und gesellschaftliche Anerkennung.

Bekannt aus NEU 2

Im Allgemeinen gibt es sechs Arten von Social Proof, die du nutzen kannst, um deine Marketing-Bemühungen zu optimieren. 

Social Proof durch Experten

Wenn ein oder mehrere Experten einer Branche ein Produkt oder Dienstleistungen empfehlen (bzw. mit einer Marke oder einem Produkt in Verbindung gebracht werden), ist das ein sehr überzeugendes Zeichen an potentielle Kundschaft.

Beispiele:

  • ein Twitter-Shoutout von einem Experten
  • ein Arzt empfiehlt ein Produkt
  • ein Branchenexperte erwähnt ein Produkt in einem Vortrag

Social Proof durch Influencer und Promis:

Das Thema „Influencer Marketing“ ist bereits seit ein paar Jahren nicht mehr aus dem Online-Marketing wegzudenken.

Im Grunde ist die Werbung mit/durch Promis jedoch nichts Neues.

Beispiele:

  • ein Instagram-Post über ein Produkt von Influencer
  • ein Werbe-Clip, wo ein Promi das Produkt nutzt
nespresso bringt really george nach deutschland gross

via Nespresso

Social Proof durch Kunden / Nutzer

User Social Proof ist, wenn deine aktuellen Nutzer deine Produkte und Dienstleistungen aufgrund ihrer Erfahrungen mit deiner Marke empfehlen.

Beispiele: Lobeshymnen in sozialen Medien oder positive Bewertungen auf Bewertungsportalen.

Social Proof durch Masse

Diese Art von Social Proof liegt vor, wenn eine große Gruppe von Menschen deine Marke befürwortet.

Beispiele:

  • Tausende von glücklichen Kunden
  • Millionen von Followern auf deinen Social-Media-Profilen
  • hunderte Teilnehmer

Social Proof durch deine Freunde

Diese Art von sozialem Beweis liegt vor, wenn Menschen sehen, dass ihre Freunde dein Produkt gutheißen.

Beispiel: Du siehst, dass deine Freunde ein Produkt benutzen oder einer Marke auf Social Media folgen.

Zertifizierung

Diese Art von sozialem Beweis liegt vor, wenn du von einer maßgeblichen Person in deiner Branche einem Gütesiegel erhältst.

Beispiele:

  • Das Gütesiegel von Trusted Shops
  • das blaue Häkchen auf Twitter oder Facebook.

Jetzt sehen wir uns an, warum dieser Teil der Verkaufspsychologie so gut funktioniert.

Wieso funktioniert Social Proof so gut?

Social Proof als psychologisches Phänomen funktioniert, weil der Mensch ein soziales Wesen ist.

Eine Gruppe Menschen entspannt in einem Wohnzimmer

Ein harmonisches Zusammenleben, die Karriere oder die Zufriedenheit hängen nicht nur von der eigenen Vernunft ab. 

Social Proof ist daher so alt wie die Menschheit selbst. In der Werbung und im Marketing ist er eine Komponente, um Vertrauen und Qualität zu vermitteln.

Das erleichtert Kaufentscheidungen und beantwortet die Frage, welche Vorteile ich von diesem Kauf habe.

Social Proof lässt sich nutzen, um dem Wunsch dazuzugehören oder sich selbst zu einem besseren Ich zu entwickeln, zu entsprechen.

Wenn Idole, Vorbilder oder Influencer mit ihren Statements einem Produkt oder einer Dienstleistung Social Proof verleihen, wächst das Interesse daran.

Social Proof ist eine Urteilshilfe

Online kommt dem Social Proof mehr Bedeutung zu, da Social Media oder Webseiten rund um die Uhr erreichbar sind.

Nur Informationen und Produkte sagen noch nichts darüber aus, wie sehr diese für dich persönlich hilfreich sind. Erst der Social Proof machen diese Angaben individuell einstufbar.

  • Was haben Experten für eine Meinung dazu?
  • Wie hat anderen Kunden das Produkt gefallen?
  • Nutzen von dir geschätzte Prominente diese Dienstleistung?
  • Hat der besuchte Online-Auftritt entsprechende Siegel, die dessen Authentizität und Zuverlässigkeit beglaubigen?

Eine soziale Einordnung hilft nicht nur dir weiter, dich zu entscheiden, sondern auch Unternehmen, sich ansprechend zu präsentieren.

Ein Vorteil von Social Proof in der Online-Welt ist, dass er schnell und übersichtlich einen Eindruck gibt, was andere denken.

Eine Bewertung, ein Zitat oder ein Siegel lassen sich innerhalb kurzer Zeit wahrnehmen.

Sie erfordern keine weitere ausführlichere Beschäftigung mit Vergleichen oder Recherchieren.

Das Wichtigste ist, dass sich Social Proof von Werbung unterscheidet: Es geht nicht um die eigene Einschätzung und Lobhudelei, sondern um fremde Stimmen und Wahrnehmungen, die die Vorteile zeigen.

Menschen vertrauen eher Empfehlungen von Bekannten oder Bewertungen als Werbung.

Social Proof schafft Glaubwürdigkeit

Social Proof schafft für Unternehmen Vertrauen und vermittelt den Kunden oder Interessierten den Eindruck, kompetent zu sein.

Online ist es weitaus schwieriger zu erkennen, ob ein Shop vertrauenswürdig oder seriös ist.

Hier schafft Social Proof mit Bewertungen oder Kundenstimmen das nötige Vertrauen.

Zugleich verbreiten sich Kampagnen, Aussagen oder Informationen leichter und treffen auf ein größeres Publikum.

Dennoch gestaltet sich Social Proof ebenso wie in der realen Welt: das Handeln und die Aussagen anderer schaffen ein Vertrauen in die Qualität oder Zuverlässigkeit von Produkten oder Dienstleistungen.

Bei Online-Auftritten ist Social Proof ein nicht zu unterschätzender Faktor für das Marketing und die Kundenmotivation.

Beispiele für Social Proof

Empfehlungen und Erfahrungen sind klassische Beispiele für Social Proof.

Das reicht vom Tipp für das Restaurant bis hin zu Apps.

Empfiehlt dir ein Bekannter eine tolle App, die er entdeckt und sein Leben vereinfacht hat oder eine Bäckerei, die den besten Marmorkuchen macht, wirst du einen guten Eindruck davon haben – ganz ohne die App genutzt oder die Bäckerei besucht zu haben 

Online läuft Social Proof ähnlich ab. Das beste Beispiel sind die Sterne- und Noten-Bewertungen bei großen Verkaufsplattformen wie Amazon oder Suchmaschinen wie Google.

Screenshot Social Proof Katzenkorb Amazon

Diese Bewertungen sorgen bei den angebotenen Produkten für Social Proof. Oder eben auch nicht, wenn die Benotungen schlecht ausfallen.

Die Verkaufsplattform eBay geht einen Schritt weiter und nutzt bei Produkten Kennzahlen, um den Social Proof zu verstärken.

Du siehst, wie viele andere Menschen sich das Produkt in den letzten 24 Stunden gekauft haben und bekommst Informationen zum Verkäufer.

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Dieses Prinzip, zu zeigen, wie viele Menschen das Produkt nutzen oder daran interessiert sind, zeigt sich beispielsweise auch bei Buffer.

Besucht man die Homepage und scrollt etwas herunter, sieht man direkt, wie viele Menschen Buffer nutzen, wie viele Fans das Unternehmen hat und ein paar weitere überzeugende Fakten. 

Screenshot Social Proof Buffer

Die Schlussfolgerung für Besucher der Seite ist: Wenn so viele Menschen Buffer nutzen, scheint es praktisch zu sein.

Ähnlich arbeiten große Reiseportale.

Sie zeigen, wie sich das Angebot verknappt und setzen Social Proof als Druck ein, sich schnell zu entscheiden.

Spezialisierte Unternehmen für Software oder Dienstleistungen für den Businessbereich stellen primär Social Proof mit Testimonials von Marktführern her.

social proof beispiel sales force

Neben der „Weisheit der Masse“ durch Empfehlungen oder Statements von Experten setzen Unternehmen und Marken beim Social Proof auf Prominente. 

Pflegeprodukte oder Kosmetikmarken bekommen ihren Social Proof oft durch Influencer, Idole oder Vorbilder.

Hier geht es weniger darum, dass Schauspieler, Models oder Sportler Experten sind.

Taylor Swift macht Werbung für Coca Cola Light

Vielmehr führen sie Leben oder haben Persönlichkeiten, die andere anstreben und ein Teil davon sind die Produkte, die sie nutzen, – dieser Eindruck soll zumindest vermittelt werden.

Social Proof im Marketing einsetzen

Im Marketing und E-Commerce hat Social Proof eine Rolle, um Artikel zu verkaufen und Marken ein positives Image zu verschaffen.

Während sich vor Ort ein Produkt aus- und anprobieren lässt, ist ein Test online kaum möglich. In solchen Fällen hilft die Bewertung von anderen, sich für oder gegen ein Produkt zu entscheiden.

Social Proof ist im Online-Bereich mehr als nur positive Stimmen und Bewertungen.

Nutzerzahlen, Likes oder Erwähnungen in passenden Medien sind ebenfalls Varianten, die einen Social Proof geben.

Durch die „soziale Anerkennung“ und Beurteilung eines Produktes oder einer Dienstleistung lassen sich Unentschiedene motivieren.

Social Proof hilft, etwas als nützlich oder erstrebenswert zu betrachten. Bewertungen vereinfachen es, den Nutzen von Produkten für sich persönlich einzuschätzen.

kundenbewertung hllr co beispiel

Das trifft nicht immer nur praktische Erwägungen, wenn es beispielsweise darum geht, einen neuen Kühlschrank zu kaufen.

Mitunter reicht es, dass Experten, Vorbilder oder Idole ein Produkt nutzen, um es für andere interessant zu machen.

Zugleich sorgt Social Proof für eine positivere Wahrnehmung von Marken und Unternehmen.

Wann sollte Social Proof eingesetzt werden?

Social Proof ist ein wichtiges Instrument im Online-Marketing. Es schafft Vertrauen, Interesse oder animiert zu Kaufentscheidungen. Der Social Proof ist ein Werkzeug, um die Conversion Rate zu beeinflussen und Website-Besucher zum Handeln zu animieren. Das bedeutet, dass sich Social-Proof-Arten auf der eigenen Website, auf Landingpages, im Newsletter oder auf der Social-Media-Präsenz einsetzen lassen. Im Online-Bereich ist die Form zu bedenken. Übersichtliche, leicht wahrnehmbare und auswertbare Social-Proof-Arten eignen sich, um potentielle Kunden positiv zu beeinflussen.

Auf Landingpages sind die Social Proofs am besten dem Inhalt der jeweiligen Seite angepasst. Sie tauchen entweder als Kacheln im Text oder bei Produktfotos auf. Sie lassen sich weiterhin bei der Aufforderung, etwas zu tun oder zu kaufen, der Call to Action, anordnen. Auf der Startseite sind übersichtliche, knackige Social Proofs wie Kennzahlen ansprechender. Es ist wichtig, Social Proofs nicht zu verstecken, aber auch beispielsweise eine Landingpage nicht damit voll zupflastern. Die Balance sichert die Wirkung des Social Proofs.

Wie sollte Social Proof eingesetzt werden?

Entscheidend ist, abzuwägen, wen du ansprechen willst. Im Businessbereich lassen sich die handelnden Personen eher von Experten und Status beeinflussen. Der Social Proof zielt in solchen Branchen darauf ab, Vertrauen in die Professionalität, Qualität und Zuverlässigkeit zu schaffen. In dem Bereich eignen sich Testimonials mit Zitaten, Logos oder Qualifikationen. Zugleich gilt es, solche Testimonials ausgewogen und passend einzusetzen. Eine Landingpage voller Belege oder Nutzerberichte wirkt überladen. Ein passgenau ausgewähltes und gesetztes Zitat ist überzeugender als zehn überfrachtende Kundenstimmen. Testimonials sind ansprechender mit Fotos und Logos. Fotos wirken nachhaltiger als Logos oder Symbole.

Privatleute reagieren eher auf Social Proof, der sie emotional anspricht. Das bedeutet, Social Proof ist der Zielgruppe entsprechend einzusetzen. Das gilt beispielsweise bei Influencern oder Prominenten. Ihr Einfluss ist auf eine bestimmte Gruppe beschränkt und gilt nur dort als Vorbild.

Prüfen und verbessern

Es ist besser, verschiedene Varianten auszuprobieren, als den Social Proof zu vernachlässigen. Zusätzlich ist neben der Art, der Positionierung und dem Inhalt die Auswertung und regelmäßige Bewertung ratsam. Grundsätzlich sind manche Social-Proof-Arten wie Siegel oder Trust-Symbole so übernutzt, dass sie selbstverständlich aber wenig Auswirkungen auf Entscheidungen haben. Sie beeinflussen lediglich beim Fehlen. Manche Zitate, Bewertungen oder Expertenmeinungen sind mit der Zeit wertvoller, andere sind gegebenenfalls besser auszublenden. Auch neue Zahlen in Bezug auf Nutzer oder Erfolge sind beim Social Proof hilfreich. Generell lohnt es sich, immer wieder neue Arten auszuprobieren und neue Bewertungen oder Testimonials hinzuzufügen.

Aber wie lässt sich Social Proof herstellen, wenn noch niemand etwas gekauft oder genutzt hat? Ein wichtiger Faktor für Unternehmen bleibt die Glaubwürdigkeit. Wer Bewertungen fälscht oder sich Empfehlungen ausdenkt, verspielt Vertrauen und wirkt unseriös. Neben Geduld hilft es, kostenfreie Proben anzubieten oder bestehende Nutzer und Konsumenten, um Feedback zu bitten.

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Was ist Dropservicing und wie kannst du damit Geld verdienen? https://www.dolcevita.so/blog/dropservicing/ https://www.dolcevita.so/blog/dropservicing/#comments Mon, 25 Apr 2022 13:10:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/dropservicing/   Was ist Dropservicing (Definition)? >  Unterschied zwischen Dropshipping und -Servicing? >  Welche Dienstleistungen eignen sich für Dropservicing? >  Vorteile von Dropservicing >  Nachteile von Dropservicing >  So startest du in 5 Schritten >  Häufige Fragen zum Thema Dropservicing : Was hat es damit genau auf sich? Beim Dropservicing werden vom Unternehmen bestimmte Dienstleistungen angeboten, die er [...] ]]> Wer online Geld verdienen will, hat mehrere Möglichkeiten.

Und mit „Dropservicing“ ist noch eine vielversprechende Option hinzugekommen.

In diesem Artikel erfährst du, was es mit diesem Geschäftsmodell genau auf sich hat, worauf du achten solltest und wie du dein eigenes „Dropservice“-Business startest.

Dropservicing: Was hat es damit genau auf sich?

Beim Dropservicing werden vom Unternehmen bestimmte Dienstleistungen angeboten, die er aber nicht selbst ausführt. Die Ausführung dieser Dienstleistungen wird an eine dritte Partei weitergegeben.

Das Geschäftsmodell Dropservicing erklärt

Der Anbieter des Dropservicings erhält die Differenz zwischen den Kosten, die für den Endkunden anfallen, und den Kosten, die für den eigentlichen Dienstleister anfallen.

Auf normalen Weg kann eine spezielle Dienstleistung nur dann angeboten werden, wenn das Unternehmen über die notwendigen Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt.

Beim Dropservicing ist das nicht notwendig, weil diese Tätigkeiten an eine dritte Partei (Freiberufler) übergeben werden.

Unterschied zwischen Dropshipping und Dropservice

Dropshipping ist vielen Menschen ein Begriff. Dieses System ermöglicht es einen schnellen E-Commerce-Aufbau ohne hohe Investitionen und die Bereitstellung eines Lagers.

Der Online-Shop lässt sich fast aus den eigenen vier Wänden realisieren. 

Es sind weder größere Räumlichkeiten vonnöten, noch müssen die Produkte selbst im Voraus beschafft werden. Geht beim Online-Shop eine Bestellung ein, wird diese dann direkt an den Hersteller der Produkte übermittelt.

Dieser übernimmt sämtliche logistischen Angelegenheiten, wie auch das Retourenmanagement. Die Produkte werden im Namen des Händlers an den Kunden versandt, der davon in der Regel gar nichts mitbekommt.

Auch hier erhält der Händler die Differenz zwischen dem Endpreis und den Kosten, die für den Hersteller anfallen.

Beim Dropservicing handelt es sich um das gleiche System, nur dass es sich auf das Anbieten von Dienstleistungen konzentriert und nicht auf physische Produkte.

Hier werden Dienstleistungen angeboten, die der Anbieter gar nicht selbst ausführt.

Es handelt sich hierbei meist um Bereiche wie das Verfassen von Texten, Social Media Management oder Graphic Design. Kommt ein Auftrag an das Dropservicer herein, wird dieser direkt an den Freiberufler übergeben, der die Arbeit dann ausführt.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen beiden Formen besteht darin, dass sich das Dropshipping auf das Anbieten von physischen Produkten konzentriert, während das Dropservicing Dienstleistungen weitergibt.

Ein weiterer grundlegender Unterschied ist der, dass es sich beim Dropservicing um eine relativ junge Variante handelt – im Gegensatz zum Dropshipping, welches schon seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt wird. 

  • Für Dropshipping ist es demnach relativ einfach, die passenden Hersteller zu finden und die Produkte in den Shop zu integrieren. Es existieren bereits viele Anbieter, die das Leben von Dropshippern erleichtern.
  • Beim Dropservicing kann dieses Unterfangen leicht zu einer großen Herausforderung werden, denn die passenden Dienstleister für das eigene Unternehmen zu finden, kann mit großen Schwierigkeiten verbunden sein.

Welche Dienstleistungen eignen sich für Dropservicing?

Es gibt kaum Einschränkungen dafür, was outgesourct werden kann. Tendenziell kommen für einen Dropservice folgende Dienstleistungen infrage:

  • Grafikdesign
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Virtuelle Assistenz
  • Social Media Management
  • Linkbuilding
  • E-Mail-Marketing
  • Lead Generierung
  • Verfassen von hochwertigem Content
  • Erstellung von Videos
  • Bearbeitung von Videos
  • Verfassen von Werbeanzeigen
  • Gastbeiträge
  • User Testing
  • Voice Over

… und viele weitere.

Wichtig ist bei den Dienstleistungen, dass du dich für einen Bereich entscheidest, wo du dich auch auskennst. Nur durch die eigene Expertise kannst du Kunden auf deine Webseite ziehen, die Qualität gewährleisten und deinen Umsatz ankurbeln.

Vor- und Nachteile, die mit dem Dropservicing verbunden sind

Im Anschluss wollen wir dir die wesentlichen Vor- und Nachteile auflisten, auf die du dich gefasst machen musst, wenn du dich für Dropservicing entscheidest.

Das sind die Vorteile von Dropservicing

1. Du hast niedrige Investitionskosten

Ein wesentlicher Vorteil dieser Variante ist, dass du selbst z. B. kein Webdesigner sein musst, um eine Webseite zu designen.

Du brauchst also weder die notwendige Erfahrung, fundierte Kenntnisse oder gar eine anerkannte Ausbildung, um die (meisten) Dienstleistung anbieten zu können – von Vorteil ist es natürlich trotzdem.

Das einzige, was du benötigst, ist einen Computer mit Internetverbindung sowie eine eigene Webseite. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kannst du in das Business starten.

Im Gegensatz zu stationären Geschäften musst du nicht in die notwendigen Räumlichkeiten und Ausstattung investieren, sowie teures Personal einzustellen.

Gerade dieses Unterfangen kann in bestimmten Städten schnell ein finanzielles Problem werden, die Mieten sind oft sehr hoch.

Aber... Um Kunden zu gewinnen, solltest du in einige Weiterbildungen investieren. Diese sind oft Teil kostenlos verfügbar über YouTube oder diverse Blogs. Sowieso sind die Kosten für diese Investitionen überschaubar.

2. Du benötigst wenig technisches Know-how

Je nachdem wie deine eigenen Programmierkenntnisse sind, kannst du deine eigene Webseite aufziehen oder dich für eine fertige Komplettlösung entscheiden. 

Wir empfehlen dir Chimpify (Provisionslink), da es mit diesem Tool sehr einfach ist, eine schöne, schnelle und moderne Webseite zu bauen – Ja, diese Webseite nutzt Chimpify 😉.

Kennst du dich etwas mit SEO aus, wird es dir relativ leicht fallen, mit deiner Webseite für die wichtigen Suchbegriffe ganz nach vorn zu kommen.

3. Dich erwarten hohe Umsätze

Dienstleistungen vom Experten sind meist teurer als die meisten „normalen“ Produkte, die du online kaufen kannst.

Während du beim Dropshipping neben den Kosten für das eigentliche Produkt noch die Hersteller- und Versandkosten abziehen musst, sind es beim Dropservicing nur die Dienstleistungen, die zu der Differenz führen und schließlich deinen Profit ausmachen.

4. Du kannst „modern“ von überall arbeiten

Stellst du ein Dropservice-Business erfolgreich auf die Beine, profitierst du von viel Flexibilität.

Du kannst dein Unternehmen aus den eigenen vier Wänden starten und flexibel zu jeder Tages- und Nachtzeit von jedem Ort der Welt arbeiten. Du bist an keine geregelten Arbeitszeiten gebunden und kannst deine Tätigkeiten an deinen persönlichen Biorhythmus ausrichten.

Egal, ob du lieber in den Morgenstunden aktiv bist oder zu den Nachteulen zählst – deine Arbeitszeiten kannst du dir frei nach deinen individuellen Vorstellungen einteilen.

Du bist nicht an einen bestimmten Ort gebunden und kannst deine Arbeit von jedem Ort der Welt ausführen. Daneben kannst du deine Dienstleistung auch an jedem Ort der Welt anbieten und deinen Umsatz damit deutlich erhöhen.

5. Regelmäßiges Einkommen

Ohne zusätzliche Investitionen profitierst du von einem regelmäßigen und wiederkehrenden Einkommen (bei den passenden Dienstleistungen).

Du musst nicht (wie bei Dropshipping) dauernd neue Produkte finden oder gar wie bei der klassischen Variante immer wieder in neue Produkte, neue Produktionstechniken oder Maschinen investieren.

Und selbst ohne diese Investition profitierst du von einem regelmäßigen Einkommen.

6. Du benötigst keine professionellen Kenntnisse

Diesen Aspekt haben wir weiter oben bereits angesprochen. Im Grunde kannst du das Business auf die Beine stellen, ohne irgendwelche Erfahrungen oder Kenntnisse auf diesem Gebiet haben zu müssen.

Allerdings musst du dabei bedenken, dass du eine Webseite erstellst, damit die Kunden auf dich aufmerksam werden. Diese Aufmerksamkeit von Kunden fliegt dir nicht einfach zu.

Ein wichtiger Marketing-Aspekt bleibt: Du musst deine potenzielle Zielgruppe von deinem Angebot überzeugen. Die eigene Webseite ist dabei der Dreh- und Angelpunkt.

Besonders vorteilhaft ist das Führen von Blogs, um Kunden die Dienstleistungen schmackhaft zu machen. Um solche Artikel produzieren zu können, benötigst du allerdings die notwendigen Kenntnisse (oder outsourcst auch hier).

So oder so, du solltest dich schon vorab mit deiner Nische vertraut machen.

Nach Möglichkeit sollte es ein Bereich sein, indem du dich gut auskennst und wo du selbst gute Kenntnisse besitzt. Diese Kenntnisse kannst du mit der Zeit etwas ausbauen (durch Sekundärliteratur, Videos oder Online-Kurse).

7. Du benötigst keine Logistik

Dienstleistungen laufen heute fast vollständig digital ab.

Das bedeutet, du hast es nicht mit physischen Produkten, sondern primär mit digitalen Produkten zu tun, die du deiner Kundschaft zur Verfügung stellst.

Kurz: Du musst dir über sämtliche logistische Angelegenheiten keinerlei Gedanken machen.

Weder benötigst du einen Lagerraum, noch musst du dich um den Versand von Produkten und das Retourenmanagement kümmern.

Besonders das Retourenmanagement kostet viele Unternehmen, die mit physischen Produkten handeln, eine Menge Zeit und Geld.

Deine Kunden wiederum profitieren von einer sehr geringen Wartezeit im Gegensatz zum Versand von bestimmten Produkten. Während sie oft lange auf das Eintreffen von Produkten warten müssen, können sie von Dienstleistungen unmittelbar profitieren.

Das hängt wiederum von deinem Business und wie schnell du deine Dienstleistungen zur Verfügung stellen kannst.

Die Nachteile von Dropservicing

Die größten Herausforderungen, die mit dem Dropservicing verbunden sind, …

  • Zunächst einmal eine passende Nische zu finden
  • Freiberufler aufzutreiben, die auch zuverlässig sind und ihre Dienstleistungen zeitnah ausführen.

Die richtige Nische ist ein fundamentales Element, um in diesem Business Fuß zu fassen.

Hier musst du dich vorab genauer mit dem Markt und der Konkurrenz auseinandersetzen, aber auch mit etwaigen Trends.

Ist die Konkurrenz besonders groß, wirst du es schwer haben, die potentielle Zielgruppe auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen. Auf der anderen Seite sollte es auch keine Nische sein, die nur für ein paar wenige Personen infrage kommt.

Auch die Trends solltest du genauer beachten: Handelt es sich um einen kurzfristigen oder einen langfristigen Trend? Diese Trends kannst du unkompliziert über Google Trends ausfindig machen.

Als externe Partei sind bei Dropservicing meist Freiberufler involviert. Im Internet gibt es zahlreiche Freiberufler, die verschiedenste Dienstleistungen anbieten.

Möchtest du dein Dropservice-Business aufbauen, wird es dir also nicht an Angeboten mangeln. Die Schwierigkeit wird darin bestehen, an wirklich gute Freelancer zu kommen, die ihre Arbeit qualitativ hochwertig und zeitnah abliefern.

Es ist ratsam, Freelancern Testaufgaben zu geben, um herauszufinden, wie zuverlässig sie sind.

So startest du dein Dropservicing Business in 5 Schritten

Nachdem die Vor- und Nachteile geklärt sind, erklären wir dir, wie du mit deinem eigenen Dropservice-Business startest.

1. Finde deine Nische

Um in das Dropservicing-Business zu starten, benötigst du eine Nische. Es ist oft nicht leicht, die eigene Nische zu finden und vor allem eine, die gutes Potenzial hat.

Um eine profitable Nische zu finden, solltest du dir verschiedenste Fragen einmal durch den Kopf gehen lassen:

  • Gibt es einen Bereich, wo du bereits fundierte Fachkenntnisse hast und mit dem du dich in der Freizeit oft beschäftigst?
  • Vielleicht gibt es ein Thema, wo du schon oft durch Freunde und Bekannte um Hilfe gefragt wirst?
  • Oder gibt es eine Tätigkeit, die du schon seit der Kindheit mit Leidenschaft ausführst?
  • Ist es eine Nische, die wächst und nicht schrumpft? (z. B. „Digitalisierung“ vs. „Faxmaschine“)

Hast du eine Idee, solltest du dich im nächsten Schritt mit der Nachfrage, dem möglichen Gewinn und den Erfolgsaussichten auseinandersetzen.

2. Finde deine Service-Provider

Im nächsten Schritt geht es darum, passende Freelancer ausfindig zu machen.

Das ist ein wichtiger Schritt. Die Kenntnisse und die abgelieferte Qualität der Arbeit von deinen Freelancern entscheiden immerhin über den Erfolg oder Misserfolg von deinem Unternehmen.

Werfe daher einen genauen Blick auf die Erfahrungen, Kenntnisse, Portfolio und den beruflichen Werdegang des ausgewählten Freelancers.

Vielleicht stehen dir diese Kenntnisse noch nicht unmittelbar zur Verfügung und du musst in Weiterbildungen des Freelancers investieren. Schaue hier genau hin, was erforderlich ist, damit deine Erwartungen erfüllt werden.

Vorab ist es wichtig, dass du dir genaue Gedanken darüber machst, welche Qualitäten du von deinen Freelancern erwartest. Im Anschluss kannst du ausgewählte Kandidaten auswählen.

Aber nicht nur die Kenntnisse spielen eine entscheidende Rolle, sondern auch die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Schließlich musst du dir um die Kommunikation mit den Freelancern noch einige Gedanken machen.

Im besten Fall arbeitest du lange mit diesen Freelancern zusammen. Deswegen ist es wichtig, dass keine Kommunikationsprobleme entstehen und du einfach vermitteln kannst, was von ihnen erwartet wird.

blogbild business Frau online meeting

Hast du es mit Freelancern zu tun, die aus einem anderen Land kommen, musst du auch diese zeitliche Differenz in deine Überlegungen miteinbeziehen. Das könnte dazu führen, dass Dienstleistungen nicht zeitnah erbracht werden können.

3. Baue deine Marke auf

Hast du deine Nische gefunden und dein Team zusammengestellt, geht es nun darum, deine Internetpräsenz in die Wege zu leiten.

Zwar ist deine Webseite das Aushängeschild deines Unternehmens, du solltest aber auch ansprechende Accounts in den sozialen Netzwerken erstellen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Bei der Erstellung deiner eigenen Webseite kommt es darauf an, deine Marke aufzubauen. Diese muss sich wie ein roter Faden durch sämtliche Elemente deiner Webseite durchziehen.

Achte auf ein überzeugendes Logo, welches mit deinem Angebot in unmittelbarem Zusammenhang steht. Auch die Farben, die Typografie, die Ansprache und Bilder sollten so gewählt werden, dass diese mit dem gesamten Inhalt deiner Webseite in Einklang stehen.

Natürlich sollten deine angebotenen Dienstleistungen nicht zu kurz kommen. Das solltest du auf eine ansprechende Art nach außen kommunizieren.

Wichtig ist auch die „Über Uns“-Seite.

Hier geht es darum, deine Unternehmenswerte, deine Philosophie und deine Intention genauer vorzustellen.

Kunden möchten sich heutzutage mit den Unternehmen und den speziellen Werten identifizieren und kaufen daher lieber von Anbietern, die ähnliche oder gleiche Werte vertreten wie die Kunden selbst.

Engagierst du dich für den Umweltschutz? Liegt dir der Tierschutz besonders am Herzen oder setzt du dich für Menschenrechte ein?

Kommuniziere das auf der „Über Uns“-Seite und binde diese Werte auch in deinen Corporate Blog ein.

Es gibt vielleicht einige Unternehmen, die eine ähnliche Dienstleistung anbieten wie du, aber dich als Persönlichkeit gibt es nur einmal und es gibt zahlreiche Kunden da draußen, die aus diesem Grund nur von dir kaufen möchten.

4. Ziehe Kunden durch attraktives Marketing an

Dein Angebot kann noch so überzeugend und einmalig sein, es bringt dich nicht weiter, wenn dein Angebot im Google-Ozean untergeht.

An dieser Stelle musst du dich intensiver mit dem Online- und Content-Marketing auseinandersetzen, primär mit der Suchmaschinenoptimierung. Gerade Letzteres sorgt dafür, dass du dein eigenes Ranking verbessern kannst.

Allerdings benötigen diese Maßnahmen Zeit.

Zum einen musst du bestimmte Rankingfaktoren in die eigene Webseite einbinden, was viel Kenntnisse und Zeit erfordert, zum anderen brauchst du Geduld, weil diese Optimierungsmaßnahmen erst nach einer Zeitspanne von ca. 3 Monaten (oder länger) wirken.

Neben der Suchmaschinenoptimierung ist das Content-Marketing von herausragender Bedeutung. Stelle dein Expertenwissen unter Beweis, führe einen aussagekräftigen Blog und investiere damit in deinen Ruf als Experten.

Bonus-Tipp: Es kann sich lohnen, ein paar Kunden erstmal kostenlos zu helfen. So kannst du deine Prozesse testen und gleichzeitig positive Kundenstimmen sammeln, die dir bei der Akquise neuer Kunden helfen!

Eine weitere gute Möglichkeit, um die erste Aufmerksamkeit für dich und dein Angebot zu bekommen, ist ein Freebie (alternativ auch „Lead Magnet“ genannt).

Biete deiner Zielgruppe einen Freebie in Form von einem kostenlosen E-Book, Webinar, Online-Workshop oder Whitepaper an.

Hier hast du eine ideale Möglichkeit, um deine Kunden zu überzeugen, Besucher in Leads zu verwandeln und Leads schließlich in treue Kunden zu konvertieren.

Auch Social-Media-Marketing spielt eine entscheidende Bedeutung. Erschaffe auf allen wichtigen Kanälen einen attraktiven Account. Effektiv ist insbesondere Instagram, YouTube oder Business-Kanäle wie Xing oder LinkedIn.

Auf Instagram hast du mittlerweile nicht nur die Möglichkeit, überzeugende Beiträge zu erstellen, sondern du kannst dich direkt mit deiner potenziellen Zielgruppe via live Videos in Verbindung setzen.

Dadurch bringst du ihnen Wertschätzung entgegen und erfährst gleichzeitig etwas über ihre Herausforderungen. Diese Erkenntnisse kannst du in deinen eigenen Markenaufbau integrieren.

Um deine Umsätze anzukurbeln, kannst du auch ein Partnerprogramm ins Leben rufen.

Gehe auf Menschen oder Webseiten zu, die bereits die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe haben. Bietest du diesen Multiplikatoren einen fairen Deal an, kannst du dich über regelmäßige Kundenanfragen freuen.

Wichtig: Du solltest darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu machen. Gleichzeitig zu bloggen, Posts auf Social Media zu veröffentlichen und mögliche Kunden auf LinkedIn zu kontaktieren, ist der schnellste Weg, um mit keinem Akquisekanal erfolgreich zu sein. Fokussiere dich auf eine Strategie, bis du sie wirklich gemeistert hat.

5. Dein erster Verkauf findet statt

Du musst damit rechnen, dass dein erster Verkauf nicht über Nacht stattfindet. Du brauchst sehr viel Geduld und musst wahrscheinlich noch mehr Zeit investieren.

Wichtig ist gerade am Anfang eine gute Kommunikation mit den Kunden. Nur so erfährst du, welche Verbesserungen du noch vornehmen kannst, wodurch dein Angebot noch attraktiver wird.

Und ja, deine ersten Verkaufsgespräche werden sehr holprig sein. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und dran bleibst. Sobald du deinen ersten Kunden gewonnen hast, ist der schwierigste Schritt geschafft!

Fazit: ein vielversprechendes Geschäftsmodell

Bevor wir den Artikel abschließen, noch ein paar häufige Fragen, die zu diesem Geschäftsmodell im Internet recherchiert werden:

1. Ist Drop Servicing legal?

Beim Drop Servicing handelt es sich um eine gesetzlich einwandfreie Unternehmensform. Allerdings solltest du dich vorab genauer informieren über die Dienstleistungen, die du in deinem Land anbieten kannst.

Unter Umständen gibt es gesetzliche Reglementierungen, die du beachten musst. Eventuell sind bestimmte Nachweise und Zertifikate erforderlich. Auch auf die Steuerpflichten musst du achten und dich intensiver mit diesen Umständen auseinandersetzen.

2. Lohnt sich ein Drop-Service-Unternehmen?

Ein Unternehmen von Dropservicing kann sehr erfolgreich laufen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass du die richtigen Dienstleistungen über deine Webseite anbietest.

Viele Unternehmen wünschen sich heute einen Corporate Blog, haben aber nicht die Zeit, diesen selbst zu erstellen.

Hier handelt es sich um eine Dienstleistung, die auf eine sehr hohe Nachfrage trifft. Wie erfolgreich du damit sein kannst, hängt von deiner preislichen Gestaltung deiner Dienstleistungen ab.

Im Prinzip sollten deine Preise das zwei bis vierfache deines Freiberuflers betragen, damit du ein erfolgreiches Unternehmen führen kannst.

Hierfür kann es sinnvoll sein, wenn du deine unmittelbaren Konkurrenten genauer anschaust, wie dort die Preislage liegen.

Natürlich kommt es auch darauf an, mit wie vielen Konkurrenten du es zu tun hast, was dein Angebot ausmacht und wie lange du auf dem Markt bist.

Mit der Zeit kannst du deine Preise anpassen.

3. Wie viel kostet ein Dropservicing-Unternehmen?

Die Investitionskosten eines Drop-Service-Unternehmens halten sich in Grenzen. Du musst Kosten für deine eigene Webseite, für deine Freelancer und für Marketinginstrumente einkalkulieren.

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Intro

Inhaltsverzeichnis

Was sind Testimonials?

Testimonials ist ein anderer Begriff für Kundenstimmen. Um sie zu verstehen, stell dir einmal Folgendes vor. Du hast ein Problem, für das du eine Lösung suchst. Wem vertraust du dabei mehr, der Anzeige eines Profis – oder dem Rat eines Freundes? Vermutlich wird der Freund das Rennen machen. Warum: Weil du ihm vertraust!

Kundenbewertungen, Videobotschaften, Referenzen: Alle erfüllen sie exakt diesen Zweck. 

Sie schaffen Vertrauen und damit Orientierung in einem Angebot an Waren oder Dienstleistungen. Häufig ist das Angebot unüberschaubar. Oder der Kunde hat keine Zeit, sich der Suche zu widmen. Dann wird er froh sein, eine Orientierung zu bekommen.

Für das Unternehmen bringen Testimonials natürlich auch etwas.

Sie verhelfen ihm zu mehr Glaubwürdigkeit. In der Folge werden sich Klickzahlen erhöhen und die Verweildauer auf der Seite ist länger. Im besten Fall steigern sich die Verkaufszahlen.

Damit das funktioniert, müssen Testimonials bestimmte Bedingungen erfüllen. Grundbestandteil ist eine zentrale Aussage des Kunden zum Produkt. Außerdem gehört ein Mensch dazu, und zwar aus Fleisch und Blut. Testimonials mit Bild oder als Video kommen daher besonders gut an. Zudem gehört der Klarname dazu.

Doch ein Loblied reicht nicht: Die Aussage muss zum Produkt passen!

Zentrale Fragen, die ein Testimonial klären sollte:

  • Hat einem Kunden etwas gut gefallen?
  • Wie war seine Erfahrung nach dem Kauf?
  • Hat es ihm bei seinem Problem geholfen?

Und ganz wichtig: Wie viel besser als die Konkurrenz ist dieses Produkt?

Gute Testimonials erzählen Geschichten. Sie stellen die Erfahrung zentral, bieten aber weit mehr als nur eine Fünf-Sterne-Bewertung. Sie sind ein echter Beweis für die Qualität eines Produkts. Damit sie Emotionen wecken und zum Verweilen einladen, greifen sie Wünsche oder sogar Ängste der Kunden auf.

Daran orientieren sich Käufer!

Denk an das Beispiel von oben zurück, es hat seinen Grund: Fast neunzig Prozent vertrauen beim Online-Kauf den Bewertungen ebenso wie den Empfehlungen von guten Freunden. Noch mehr, nämlich 92 %, orientieren sich bei der Vorauswahl an Berichten anderer Kunden.

Warum sind Kundenstimmen und Testimonials so wertvoll?

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Für den Kunden

Damit sind Testimonials von unschätzbarem Wert: Sofern sie authentisch wirken, werden sie deine Kunden positiv beeinflussen. Der Grund liegt darin, dass deine Kunden dir weniger vertrauen als anderen Kunden. Klar, du willst ihnen etwas verkaufen und bist daher von deinem Produkt überzeugt. Aber was kann es wirklich? Und wird es ihnen tatsächlich bei ihrem Problem helfen, besser als alle Produkte der Konkurrenz?

Kunden suchen nach Testimonials, weil sie wissen wollen, wie andere Menschen dein Produkt fanden, nachdem sie es ausprobiert haben. Es gibt ihnen mehr Informationen als es deine Anzeige, deine Produktbeschreibung je könnte. Im besten Fall bekommen potenzielle Kunden das Gefühl, dass sie dein Produkt dringend ausprobieren sollten.

Testimonials helfen deinen Kunden also voran: näher an die Kaufentscheidung. Im besten Fall sind sie am Ende ihrer Suche! Darin steckt so gewaltiges Potenzial, dass du es dringend nutzen solltest.

Orientierung bieten

Noch ein Beispiel. Du siehst im Regal eines Supermarktes zwei Marken von einem ähnlichen Produkt. Nehmen wir an, du hast Hunger und möchtest einen Schokopudding. Einer ist fast ausverkauft, von einer zweiten Marke sind noch ganz viele da. Für welchen entscheidest du dich? Klar, der letzte seiner Art wandert in deinen Einkaufskorb. Wenn nämlich alle ihn kaufen, muss er lecker sein! Das ist die Macht von Testimonials.

Vertrauen schaffen

In dem Beispiel sind die anderen Käufer sogar anonym. Nun stell dir vor, was passiert, wenn du den Einkauf mit einem engen Freund bestreitest.

Er wäre noch effektiver, weil du seinem Urteil vertraust.

Im Prinzip vertraust du ihm, weil du ihn kennst. Daher ist er für dich authentisch. Authentische Testimonials kommen viel besser an als anonyme Bewertungen.

Mehr Informationen zu deinem Produkt

Niemals passt alles, was du zu deinem Produkt zu sagen hast, in eine Produktbeschreibung. Testimonials ergänzen sie. Damit bieten sie wertvolle Zusatzinformationen: Ist dein Produkt besonders langlebig? Irgendein Kunde wird das sicher bemerken und lobend erwähnen. Solche Details ergänzen sinnvoll deinen Internetauftritt. Hat also jemand dein Produkt schon gekauft, erzählt er auf ganz andere Art davon als du.

Deshalb sind Testimonials für Kunden so wertvoll:

  • Sie erzählen authentisch von echter Qualität.
  • Sie werden ganz anders wahrgenommen als professionelle Werbung / Anzeigen.
  • Sie schildern eindrucksvoll dein Alleinstellungsmerkmal.
  • Sie bieten mögliche Hilfe bei einem Problem.

Für dein Unternehmen

Man nennt es auch Social Proof: Dabei geht es um zufriedene Kunden. Sie werben für dich, indem sie von deinem Produkt erzählen. Perfekt, denn dann erfährt es alle Welt! Allerdings gibt es einige Voraussetzungen dafür, dass das auch funktioniert. Es müssen echte Menschen sein, die als solche klar erkennbar sind. Am besten geht das mit Klarnamen und Foto. Authentisch kann man in diesem Fall auch mit unvoreingenommen übersetzen. In jedem Fall aber mit ehrlich. Kunden schätzen dies und bleiben dir treu.

Wie lassen sich Kundenstimmen im Marketing nutzen?

Überall da, wo dein Produkt präsent sein soll, kannst du auch Testimonials einsetzen. Du solltest es sogar, denn wie wir gesehen haben, sind Kundenmeinungen überaus wertvoll. Nutze sie, wann immer es dir möglich ist.

Auf deiner Website:

Eine eigene Unterseite dafür ist sinnvoll, dann hast du mehr Platz. Je nach Art der Website kannst du aber auch einen Slider mit kurzen Zitaten auf der Startseite einblenden. Wahlweise ergänzt du die "Über uns"-Seite mit sinnvollen und prägnanten Testimonials. Wichtig: Weil es von deiner Website kommt, dürften die Kunden besonders genau hinsehen. Sorge daher unbedingt für Glaubwürdigkeit, indem du Klarnamen und Foto einbindest!

In den sozialen Medien:

Bist du aktiv auf Instagram, Facebook und Co., nutze die Macht deiner Follower. Je mehr du hast, desto besser: Dann kannst du sie nicht nur offen um Erfahrungsberichte bitten. Du kannst diese Erfahrungen auch dort teilen, wo zukünftige Kunden sie lesen. Wer sich deine Facebookseite ansieht, darf gern über zahlreiche Testimonials stolpern. Das können Zitate in separaten Beiträgen sein. Nutze zudem auch die Bewertungsfunktionen, die solche Kanäle stets anbieten.

Im Marketing allgemein, zum Beispiel im Newsletter:

Ein Newsletter ist nicht nur dazu da, deine News zu verbreiten. Er soll deine Kunden an dich binden. Testimonials kannst du dabei immer wieder einfließen lassen. Sorge dabei aber für Veränderung, anstatt immer wieder dieselben zu zitieren. Bekommen wir immer wieder dasselbe zu sehen, blenden wir es irgendwann aus!

Mails:

In Mails lassen sich Kundenmeinungen entweder subtil einbinden, dann sollten sie am Ende stehen. Der Hauptinhalt bleibt zentral, die Testimonials funktionieren unaufdringlich. Du kannst sie natürlich auch besonders hervorheben, sofern es zum Thema passt. Ist deine Firma gerade ein Jahr alt geworden? Feiere das, indem du auf die wachsende Zahl zufriedener Kunden verweist. Ein Link kann dann zu dem Bereich auf deiner Website führen, auf dem du die besten Reviews präsentierst.

Offline:

Wenn du einen eigenen Laden hast, eröffnen sich dir viele Möglichkeiten. Eines der ältesten Mittel ist das traditionelle Gästebuch. Das bietet sich nicht nur für Ferienwohnungen oder Hotels an! Bei Rucksackreisenden beliebt sind zum Beispiel Cafés, die ganze Wände mit Fotos oder Briefen gepflastert haben.

Wo auch immer du die Testimonials anbringst, achte darauf, dass sie gut zu sehen sind. Sie sollten zentral und auf den ersten Blick als Referenzen erkennbar sein. Stell dir immer diese Fragen:

Von wo kommt der Kunde? Was sucht er - und wie können ihn Testimonials auf seinem Weg dahin begleiten?

Nutze deine wertvolle Zeit gut. Zum Beispiel, indem du die eigene Website analysierst, um deine Kunden besser zu verstehen. Dann verstehst du auch, welche Arten von Testimonials bei ihnen besonders gut funktionieren.

Verschiedene Arten von Testimonials

Blabla

Kundenmeinungen zitieren

Die wohl häufigste Form von Kundenmeinungen sind Zitate. Ein geeigneter Platz dafür ist deine Firmenwebsite. Warum Zitate und nicht komplett: weil Kunden sich selten so kurzfassen, wie es zweckmäßig wäre. Wenn du hingegen zitierst, kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren. Das geschieht mittels Kürzung in Länge und Inhalt. Deine Vorteile: Du entscheidest, was du veröffentlichst. Als Quelle kann alles dienen, sowohl Rezensionen online als auch Videomaterial oder Zitate aus Interviews. Die maximale Länge für deine Website sollte 50 Wörter nicht überschreiten.

Shoutout: Influencer / Promis

Influencer und andere Prominente verfügen über viel Reichweite. Gelingt es dir, sie für dich zu nutzen, hast du schon viel gewonnen: Durch die Vorbildwirkung schaffst du extremes Vertrauen in deine Marke. Außerdem erreichst du zahlreiche Menschen, die vielleicht von allein gar nicht auf dich kommen würden. Deine Bekanntheit steigt stark an. Ein Nachteil ist jedoch, dass viele Influencer nur zur bezahlten Zusammenarbeit bereit sind. Dies müssen sie auch kenntlich machen. Zusätzlich sollte der Influencer vom Alter, vom Ruf und von der Sparte her zu deinem Zielpublikum passen.

Peer-Reviews

Unbezahlte Kundenmeinungen auf Plattformen wie Yelp oder TripAdvisor sind inzwischen obligatorisch. Sie können branchenabhängig sein, aber auch regional gegliedert, wie etwa Google Reviews. Die Berichte dort gelten ebenfalls als besonders vertrauenswürdig: Hier beeinflussen echte Meinungen echte Kaufentscheidungen! Die Plattformen wachen streng über die eigene Unabhängigkeit. Bekommst du dort sehr gute Bewertungen, solltest du sie unbedingt in deiner Website zentral einbinden.

Video-Testimonial / Audio-Testimonial

Dies sind mächtige Arten von Testimonials, die sich aber nicht für jedes Unternehmen eignen. Beispielsweise kommt es auf dein Budget an: Videos brauchen viel Technik und sollten wirklich gut gemacht sein. Daher sind sie teuer. Preiswerter sind Audio Testimonials, welche du etwa im eigenen Podcast unterbringen kannst. Hier benötigst du nur ein Mikrofon, die entsprechende Audiosoftware und natürlich einen ruhigen Ort.

Fallstudien

Auch Case Studies steigern deine Glaubwürdigkeit enorm. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine weitere Art, Geschichten zu erzählen: Anhand eines einzelnen Falles aus deinem Firmenalltag beschreibst du, wie dein Produkt allgemein bei etwas helfen kann. Fallstudien haben den Nachteil, dass sie zeitintensiv sind. Was sich lohnen kann, denn diese Art von Testimonials ist überaus wirkmächtig!

Fotos vom Zustand vorher / nachher:

Fotos sind deutlich aussagekräftiger als jeder Text - und sei er noch so gut geschrieben. Vorher-Nachher Fotos sprechen nämlich für sich selbst. Will sich jemand rasch über dein Produkt informieren, sind solche Fotos geeignet, ihn in Bruchteil einer Sekunde zu überzeugen. Dabei sollte aber wirklich eine Verbesserung den Erfolg deines Produktes zeigen!

Gute Beispiele für Testimonials

dadad

Coursera

Eine der größten Lernplattformen online. Sie nutzt die Heldengeschichte, eine Form des Storytelling. Ihre Testimonials stellen Erlebnisse von ehemaligen Kursteilnehmern vor: Zentral ist die Aussage, dass eine überwältigende Mehrheit nach einem solchen Kurs beruflich besser vorankam. Entweder gab es einen neuen Job, mehr Gehalt oder eine Beförderung.

Coursera.org

Cleverfit

Beliebte Fitnesskette. Starke Betonung der großen Community. Motivation, ins Studio zu gehen: Wer trainiert schon gern allein? Cleverfit verspricht einzigartige Geschichten, das macht neugierig. Für mehr Infos ein Link zu den „Clever Fit Geschichten“ mit Fotos und einer übersichtlichen Story. Dort wiederum ein Handlungsaufruf, die eigene Geschichte vorzustellen. Interessant daran: Eigener Hashtag #wirsindcleverfit.

https://www.clever-fit.com/de-de/

Elithair

Anbieter aus dem Bereich Haartransplantationen. Nutzt Vorher-Nachher-Fotos. Sie zeigen Männer vor und nach der Eigenhaarverpflanzung. Interessenten können mit Filter auswählen, welcher Bereich sie interessiert. Etwa "Geheimratsecken" oder "Hall of Fame" – hier stehen sogar Promis dazu, sich eine Transplantation bei der Firma gegönnt zu haben!

https://elithairtransplant.com/german/haartransplantation-vorher-nachher/

Nike

Der große Sportausrüster zieht seit Jahrzehnten Promis heran, die der Marke ein ausdrucksstarkes Gesicht geben. Präsent in allen sozialen Netzwerken. Immer aktuell, beispielsweise filmt Nike während der Olympischen Winterspiele im Jahr 2022 die Teilnehmerin Cai Xuetong zum Thema "What are you working on?" Die chinesische Snowboarderin erklärt, wie sie ihre Ängste in den Griff bekommt.

Link auf Twitter https://twitter.com/Nike/status/1490717000116555778

Marucci

Ähnliches funktioniert auch als Foto. Marucci Sports zum Beispiel setzt ebenfalls Promis in Szene. Doch hier ist es nur ein einziges Bild, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Flankiert von einem Zitat und in Heldenpose, also aktiv im Sport, bündelt es sofort die Aufmerksamkeit des Besuchers der Website. Wer mag, kann weiterklicken, ein "See More" leitet auf die Seite mit mehreren Video-Testimonials.

https://maruccisports.com/

Wie kann man am besten Testimonials sammeln?

Blabla

Aktiv erzeugen durch Nachfragen

Direktes Nachfragen kann erstaunliche Ergebnisse bringen. Ob in den sozialen Medien oder per Newsletter, manch ein zufriedener Kunde lässt sich nicht lange bitten. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie Kunden dein Produkt gefallen hat, sollten sie nach ungefähr zwei Wochen wissen. Dann ist der Kauf auch noch präsent genug - und bestenfalls auch die Dankbarkeit für ein gutes Produkt. Nutze dazu eine persönliche Mail, sofern du die Mailadresse des Kunden hast.

Allgemeiner ist ein Call to Action, den du jederzeit überall absetzen kannst. Hier bieten sich die sozialen Medien besonders an. Schließlich sind deine Follower dort sowieso aktiv und freuen sich über Aufgaben! Beachte aber auch, je präziser die Aufrufe sind, desto mehr bringen sie dir. Lass den Kunden wissen, was genau du von ihm erwartest. Nutze dazu die wichtigen Call to Actions, sonst vergessen die Kunden schlicht, zu handeln. Wenn du ihnen darüber hinaus noch eine Belohnung zusagst, werden sie sicher gern dazu bereit sein. Solch eine Belohnung kann eine Veröffentlichung auf deiner Website sein oder eines deiner Produkte umsonst. Wahlweise veranstalte einen Wettbewerb: Bitte die Follower zum Beispiel, ein Foto von sich in einer typischen Situation zu posten, in welcher ihnen dein Produkt geholfen hat. Konnte dein Produkt überzeugen, wirst du über die Resonanz staunen.

Sammle, was schon existiert!

Es macht ein wenig Arbeit, doch es lohnt sich. Heute kann jeder im Internet jeden für etwas bewerten. Sicher ist gerade ein Kunde dabei, ein paar Sätze über dich zu schreiben. Finde sie und zitiere sie! Das geht ganz leicht mithilfe von Kopien. Ein Screenshot ist natürlich besser, denn er wirkt authentischer. Wie aber sollst du alles finden, was es da draußen vielleicht schon gibt? Dazu gibt es ein paar Tricks.

Google Alerts nutzen

https://www.google.com/alerts: Benachrichtigungen von Google zeigen dir, wann immer jemand etwas über dich schreibt. Konfiguriere sie exakt, damit du auch wirklich alles Relevante bekommst. Kombiniere dazu etwa "Rezensionen" mit deinem Firmennamen oder deinem Produkt. Nutzt du bestimmte Keywords, füge sie ebenfalls ein, um wirklich nichts mehr zu verpassen. Ist dir das zu umständlich, dann nutze anstelle dessen andere Tools.

Tools für Testimonials nutzen

Der Vorteil solcher Sammlungen ist, dass man alle relevanten Informationen auch auf deiner Website findet. Verlinkst du etwa zu Bewertungen auf anderen Plattformen, muss dein zukünftiger Kunde sie nicht alle gesondert aufsuchen. Bestimmte Tools erledigen dann die Arbeit für dich und für deine Kunden. Da es inzwischen viele derartige Tools gibt, am Schluss noch stellvertretend drei Beispiele dafür.

lokalninja

lorem ipsum

Smash Balloon: Facebook Social Reviews Feed

Kostenpflichtiges Plug-in für Wordpress, das deine Facebook-Rezensionen auf deine Wordpress-Website bringt. Anstatt also einfach auf Facebook zu verweisen, behältst du die Kunden bei dir. Sie können bequem lesen, was über dich geschrieben wird. Dein Vorteil: Steigende Verweildauer, hohe Nutzerfreundlichkeit.

Site Reviews

Kostenloses Wordpress Plug-in. Nutzer können direkt auf deiner Website Rezensionen hinterlassen. Möglich sind ein bis fünf Sterne sowie Textbeiträge. Du kannst und solltest außerdem die besten Beiträge oben anzeigen lassen. Auf Deutsch verfügbar.

Testimonial.to

Starkes Tool für Videotestimonials. Leider kostenpflichtig. Dafür nimmt es dir viel Arbeit ab: Du musst dich nur noch um die Erstellung der Videos kümmern!

Natürlich kannst du auch einen eigenen YouTube-Kanal einrichten, doch Testimonial.to hat einen riesigen Vorteil: Du hast hier alles zentral in einem Tool, vom Einrichten der betreffenden Landing Page über die alltägliche Verwaltung bis hin zur Analyse.

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https://www.dolcevita.so/blog/kundenstimmen-testimonials/feed/ 0 https://www.dolcevita.so/favicon.ico https://www.dolcevita.so/favicon.ico
Fragen, die du deinem Kunden im Gespräch stellen solltest https://www.dolcevita.so/blog/fragen-die-du-deinem-kunden-im-gespraech-stellen-solltest/ https://www.dolcevita.so/blog/fragen-die-du-deinem-kunden-im-gespraech-stellen-solltest/#comments Fri, 22 Apr 2022 14:07:52 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/fragen-die-du-deinem-kunden-im-gespraech-stellen-solltest/ Weiterlesen

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„Jeder Kontakt, den wir mit unseren Kunden haben, hat einen Einfluss darauf, ob sie zurückkommen oder nicht. Wir müssen jedes mal großartig sein, sonst werden wir sie verlieren.“ – Kevin Stirtz

Die meisten Klienten haben sich früher nach dem „Kennenlern“-Gespräch nicht mehr bei mir gemeldet. Eine frustrierende Situation, wie du dir bestimmt vorstellen kannst.

Wenn du eine Dienstleistung anbietest und regelmäßig mit potentiellen Kunden sprichst, aber nur wenige davon wirklich zu zahlenden Kunden werden, solltest du diesen Blogartikel unbedingt lesen.

Unter uns…

Auf die ersten Gespräche, die ich mit potentiellen Klienten geführt habe, war ich nicht vorbereitet. Null, Nada, Niente.

In meiner Aktentasche war leeres Papier und mein Plan bestand aus: Mir fällt bestimmt spontan was ein.

Diese Strategie lief nicht immer 100 % einwandfrei.

Dann machte ich auch noch einen Fehler, den erstaunlich viele Selbständige und Freelancer machen.

Ich quatschte einfach drauf los und erklärte, was es denn alles für Möglichkeiten im Online Marketing gibt, SEO, Facebook Ads, Landing Pages, Whitepaper – ohne die Situation des potentiellen Klienten überhaupt zu kennen!

Jetzt laufen meine Vorgespräche etwas anders ab: professioneller, auf den Klienten, die Probleme und Ziele fokussiert.

Das hat den Vorteil, dass der Klient sich verstanden fühlt und wir eine effiziente Marketing-Strategie entwickeln können.

Eine klassische Win-Win-Situation, aber was mache ich jetzt anders?

Dafür müssen wir eine kleinen Zeitreise in die Vergangenheit machen.

Ich habe mich an einem verregneten Sonntagmittag vor meinen Laptop gesetzt und dachte über das morgige Kundengespräch nach.

Fragen an Kunden Blogimage

Okay, das macht er also und er wünscht sich Unterstützung beim Blogartikel schreiben lassen… mehr weiß ich nicht.

Um das bestmögliche Ergebnis abliefern zu können sollte ich noch einiges mehr über das Unternehmen wissen.

Also überlegte ich mir eine Reihe an Fragen, die ich ihm morgen stellen wollte.

Die Fragen, die du weiter unten findest, helfen uns mittlerweile dabei einen genauen Überblick über das Unternehmen, den Ist-Zustand und die Ziele zu gewinnen.

Wenn du eine Dienstleistung anbietest, sei es Webdesign, Head Hunting, Inneneinrichtung, SEO oder etwas völlig anderes, solltest du dir angewöhnen im Voraus alle Fragen zu stellen, die dir deine Arbeit später einfacher machen.

Das räumt von Anfang an alle Unklarheiten aus dem Weg und dein Kunde erkennt, dass du ein Profi bist; er fühlt sich verstanden.

Wie gesagt: Win-Win.

Ich gebe dir den Tipp einen Fragen-Katalog aufzustellen, den du ins Kundengespräch mitnehmen kannst.

So kannst du dir direkt Notizen machen und hast immer alle wichtigen Infos an einer Stelle.

Abhängig davon, wie du dein Geld verdienst, musst du natürlich auch andere Fragen stellen… Das sind zum Beispiel die Fragen, die meine Klienten im ersten Gespräch von mir hören.

Wie werden aktuell Kunden gewonnen?

Warum frage ich das?

Hier wird gefragt, wie aktuell Kunden gewonnen werden.

Das ist wichtig um zu wissen welche Maßnahmen aktuell funktionieren und welche eventuell optimiert werden können.

Bei vielen Kunden ist es so, das Kunden aktuell nur per Mundpropaganda gewonnen werden.

Diese Akquise-Technik kann jahrelang gut funktionieren, ist jedoch keine skalierbare Option, um neue Kunden zu gewinnen und kann als Kundenquelle sehr schnell versiegen.

Viel besser ist es, wenn alternative Marketing-Strategie existieren.

Mit einer funktionierenden, bewährten Marketing-Strategie und optimierten Blogartikeln lassen sich spielend einfach neue Kunden auf Autopilot gewinnen.

Wie lange bleibt ein Kunde im Schnitt im Unternehmen und was ist der LTV?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wie lange ein Kunde im Unternehmen bleibt, beziehungsweise wie oft der Kunde Termine mit dem Unternehmen vereinbart, ist extrem wichtig um die LTV (Lifetime Value) eines Kunden herauszufinden.

Kurz: Wie viel verdient das Unternehmen pro Kunde im Schnitt?

Wenn der Wert eines Kunden bekannt ist kann das Marketing dahingegen angepasst werden

Das bedeutet zum Beispiel, dass auch Kunden akquiriert werden können, ohne zu sehr auf das Frontend oder sofortigen Profit zu achten, wenn die LTV sehr hoch ist.

Wie viel Umsatz wird pro Kunde generiert?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wie viel Umsatz ein Unternehmen pro Kunde im Schnitt erwirtschaftet bestimmt das Marketing-Budget, welches investiert werden kann, ohne in die roten Zahlen zu rutschen.

An einem einfachen Beispiel:

Wenn du an einem Kunden 1000€ verdienst, du aber 1100€ ausgegeben musstest, um dir den Auftrag zu sichern, solltest du die Akquise-Strategie überarbeiten, einstellen oder versuchen den LTV zu steigern.

Was ist die Gewinnspanne?

Warum frage ich das?

Aus dem gleichen Grund, wie der vorherigen Frage.

Beispiel (vereinfacht):

Du gibst 400€ aus, um einen neuen Kunden zu gewinnen und machst pro Auftrag 1000€ Umsatz, deine Materialkosten liegen jedoch bei 599€. Also hast du quasi 1€ verdient. Nicht sehr profitabel.

Um mehr Gewinn zu machen, musst du die Marketing-Strategie dementsprechend optimieren, einstellen oder versuchen den LTV des Kunden zu steigern.

Wer ist der ideale Kunde, der soll angesprochen werden?

Warum frage ich das?

Um herauszufinden, welche Marketing-Strategien am besten funktionieren, ist es nötig zu wissen, wer der ideale Kunde ist.

Denn nur so kann eine optimale Taktik entwickelt werden, die exakt die perfekten Kunden anspricht.

Beispiel (vereinfacht):

Wenn ein Hundefriseur aus Hamburg für den Suchbegriff „Texter Köln“ ganz vorne bei Google steht, wird er einige Besucher gewinnen können — aber keine neuen Kunden.

Deswegen sollte jedes Unternehmen genau wissen, wer angesprochen werden soll und das sollte sich in den Marketing-Bemühung widerspiegeln.

Das zeigt sich auch im zweiten Beispiel:

Extrem-Beispiel 2:

Ein Unternehmen entscheidet sich dafür in Influencer-Marketing zu investieren.
Ein Influencer mit 1.1 Millionen Followern wird beauftragt ein Bild von dem Produkt zu posten. Das Produkt wird verschickt, der Influencer bezahlt und ein Produkt-Bild gepostet — Verkäufe 0.

Woran liegt’s?

Die Follower des Influencers sind großteils 12-16 Mädchen, die sich für Beauty-Tipps und Make-Up interessieren. Aber das beworbene Produkt ist ein neues hochpreisiges Golfschläger-Set.

Klar, das da keine Verkäufe reinkommen.

Klingt absurd, passiert aber so oder ähnlich immer wieder.

Was macht das Unternehmen einzigartig?

Warum frage ich das?

Es ist unbedingt von Nöten herauszufinden, was das Unternehmen einzigartig macht — der sogenannte USP.

Denn so lassen sich Unterschiede, im besten Falle die Positiven, zur Konkurrenz herausstellen, die den Anreiz für Kunden erhöhen einem Unternehmen den Vorzug zu bieten.

Dies kann zum Beispiel ein besonderer Service sein den die Konkurrenz nicht bietet, wie zum Beispiel ein kostenloses Vorgespräch, ein Ratgeber an dem sich Kunden orientieren kann oder einfach den besten Service möglich zu bieten.

Wohin fließt das Marketing-Budget aktuell?

Warum frage ich das?

Es ist extrem wichtig zu wissen, worin der Kunde aktuell sein Marketingbudget investiert.

So lassen sich eventuelle Geldfresser erkennen, die keine neuen Kunden bringen, beziehungsweise einen extrem schlechten ROI liefern.

Wer sind die größten Konkurrenten?

Warum frage ich das?

Die Konkurrenzanalyse ist einer der Grundpfeiler jeder Marketing-Kampagne. So lassen sich Chancen und Herausforderungen erkennen.

Und bei der Recherche lassen sich eventuell Bereiche aufdecken, in der die Konkurrenz nicht präsent ist.

Ebenso lassen sich Möglichkeiten erkennen, wo das werbetreibende Unternehmen vieles besser machen kann, ohne zu viel Zeit oder Geld zu investieren.

Auf der anderen Seite kann man sich auch von der Konkurrenz inspirieren lassen, sehen was sie richtig machen und Kampagnen entwickeln, um es noch besser zu machen.

Wer hat die Webseite entwickelt?

Warum frage ich das?

Zu wissen, wer die Webseite entwickelt hat, ist deswegen wichtig, da voraussichtlich oft und viel mit der Webseite gearbeitet werden muss.

Ein eigener Kontakt zu dem Entwickler oder Admin-Zugang zur Unternehmens-Webseite ist Voraussetzung für gutes Online-Marketing, da die Website der Dreh- und Angelpunkt der Internetpräsenz des Unternehmens sein sollte.

Welches Budget ist für das Marketing eingeplant?

Warum frage ich das?

Natürlich ist es wichtig im ersten Gespräche herauszufinden, wie hoch das Marketing-Budget überhaupt ist.

Nur wenn du Bescheid weißt, wie hoch das Marketing-Budget des Unternehmens ist, kannst du die richtige Strategie vorschlagen.

Wenn das Unternehmen über ein größeres Budget verfügt und dieses monatlich festgesetzt hat, sind andere Ergebnisse möglich.

Wie oft sollen Reports/Updates geschickt werden?

Warum frage ich das?

Viele Kunden interessieren sich nur für Ergebnisse. Das ist das beste Szenario.

Das bedeutet in den meisten Fällen, dass sie sich nur für Neukunden interessieren, ihnen ist es egal, ob die Webseite eine Position gestiegen ist oder nicht.

Das Wichtigste ist, dass das Telefon klingelt und neue Kunden gewonnen werden.

Andere Kunden hingegen wollen über möglichst viel Bescheid wissen und das möglichst oft.

Oft ist es jedoch so: Kunden, die über alles Bescheid wissen wollen, vertrauen dir nicht als Experten.

Und das zu ändern sollst du von vornherein als Experte auftreten und die Zügel in die Hand nehmen.

Klar…

Natürlich ist es völlig in Ordnung Reportings zusenden und Rücksprache mit dem Kunden zu halten.

Wenn der Kunde dir jedoch bei jeder Aktion auf die Finger schaut und du erst alles absegnen lassen musst, läuft irgendetwas falsch.

Frag deinen Kunden, ob er eher daran interessiert ist neue Kunden zu gewinnen oder deine Zeit lieber mit Reportings und Co. verschwendet…

Werden bereits E-Mail-Adresse gesammelt?

Warum frage ich das?

Bei jedem Unternehmen sind E-Mail Adressen ein wichtiges Element, um Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden.

Deswegen empfehle ich von vorne rein E-Mail-Adresse zu sammeln, damit diese später für Marketing-Aktionen genutzt werden können.

Unternehmen, die bereits über eine E-Mail-Liste ihrer Kunden verfügen, haben einen Vorsprung.

Andere Fragen…

Jedes Unternehmen ist anders — daher decken diese Fragen meistens nicht alles ab, was gefragt werden sollte.

Zögere nicht, wenn du etwas fragen willst, was nicht in deinem Fragenkatalog steht, aber später wichtig werden könnte.

Fazit

Desto mehr du über deinen Kunden weißt, umso besser ist das Ergebnis deiner Arbeit. Ich garantiere dir, dass dein Kunde positiv auf deine Neugier reagieren wird!

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So verstehen deine Kundschaft, was du überhaupt anbietest https://www.dolcevita.so/blog/kunden-angebot-verstehen/ https://www.dolcevita.so/blog/kunden-angebot-verstehen/#comments Fri, 22 Apr 2022 13:05:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/kunden-angebot-verstehen/ Weiterlesen

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Es gibt etwas, was mir immer wieder auffällt: Verwirrende Slogans.

Sie klingen cool, vermitteln aber nicht, was überhaupt angeboten wird.

Aus Marketing-Sicht ein totales Fiasko.

Übertreibe ich hier nicht ein bisschen?

Vielleicht… aber entscheide selbst.

Meiner Meinung nach ist es klüger sich nicht für einen Slogan zu entscheiden, der clever ist, sondern einen der deinen potentiellen Kunden direkt sagt, was du anbietest.

An einem Beispiel:

Vor kurzem war ich auf der Digital Marketing Expo & Conference, kurz DMEXCO, und war erstaunt, wie inhaltsleer ein großer Teil der Unternehmen-Slogans war.

  • Innovative Cloud Solutions
  • Accelerate Travel
  • Better Connections

Klingt „cool“, ja – aber was diese Unternehmen genau machen, weiß niemand, nachdem er die Slogans gelesen hat.

Natürlich können auch coole Slogans funktionieren.

So sind „Just Do It“ (Nike), „Think Different (Apple)“ oder „Weil ich es mir wert bin“ (L’Oréal) so sehr mit einer Marke verknüpft, dass jeder weiß, worum es geht.

Das Marketing-Budget, das nötig ist, um diese Slogans in den Köpfen der Verbraucher zu platzieren, muss gigantisch sein.

Deswegen empfehle ich (in den meisten Fällen) auf einen Slogan zu setzen, der kurz & knapp erklärt, was du anbietest.

Steht der Keller Unterwasser, suchen die wenigsten nach einem Anbieter mit coolem Slogan, sondern nach einer Lösung.

Innovative Water Solutions vs Wir kümmern uns schnell & effizient um Ihren Rohrbruch

Welchen Klempner würdest du eher anrufen? Den mit dem coolen Spruch oder den Anbieter, der dir sagt, was du erwarten kannst?

Ich glaube, wir sind uns einig.

Du kannst dir deinen Slogan als Mini-Pitch vorstellen. Um den passenden Slogan/Pitch für dich zu finden, kannst du dir folgende Frage stellen:

Wie kann ich meine Tätigkeit in einem Satz beschreiben?

Falls dir das spontan schwer fällt, kannst du diese Vorlage als Hilfe nutzen:

Kurze Version: (Dienstleistung) für (Zielgruppe).

Also …

  • Marketingberatung für lokale Unternehmer
  • Rhetorik-Coaching für Frauen in Führungspositionen
  • Die Metzgerei für umweltbewusste Genießer
  • Personaltrainer für Schwangere über 40

Du siehst, es ist sehr einfach einen guten Slogan zu finden, bei dem sich potentielle Kunden angesprochen fühlen.

Falls du dein Angebot in einem Gespräch (oder auf deiner Webseite) etwas ausführlicher und trotzdem effizient vorstellen willst, kannst du den Mini-Pitch noch etwas erweitern, indem du einen Vorteil für den Kunden einbaust.

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3 Gründe, warum du mit deiner Webseite keine neuen Kunden gewinnst https://www.dolcevita.so/blog/keine-kunden-webseite/ https://www.dolcevita.so/blog/keine-kunden-webseite/#comments Fri, 22 Apr 2022 13:01:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/keine-kunden-webseite/ Weiterlesen

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Du hast eine eigene Webseite.

Vielleicht hast du sogar viel Geld für sie ausgegeben.

Aber aus einem unbekannten Grund sorgt deine Webseite nicht für die Zahl an Kundenanfragen, die du dir vorgestellt haben.

Leider ist genau das ein Phänomen, das sich bei vielen Webseiten von Dienstleistern und Unternehmen, beobachten lässt:

Das Design stimmt und eigentlich sieht die Webseite doch einladend aus, aber das war es leider schon.

Der potentielle Kunde besucht deine Webseite, erhält ein paar Informationen und … verlässt dann die Seite – ohne dass er dich kontaktiert oder seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat.

In diesem kurzen Artikel gehen wir darauf ein, woran es mit großer Wahrscheinlichkeit liegt.

1. Problem: Deine Webseite motiviert Besucher nicht zum Handeln

Dieses Problem lässt sich bei einer Menge Webseiten feststellen.

Das Design stimmt und eigentlich sieht die Webseite einladend aus. Aber das war es enttäuschenderweise schon.

Ein potentieller Kunde besucht deine Webseite, erhält ein paar Informationen und verlässt dann die Seite – ohne, dass er dich kontaktiert oder seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat.

Schade. Und woran liegt’s?

Nun …

Wenn Besucher deiner Webseite kein starkes Verlangen nach deinem Angebot haben, werden sie sich nur wenig Mühe geben, um herauszufinden, wie sie dein Angebot überhaupt wahrnehmen können.

Das Problem dieser Webseiten: Sie haben keinen Handlungsaufruf.

Ein Handlungsaufruf (engl.: Call to Action; kurz CTA) ist eine einfache Anweisung, die einem Kunden (oder potentiellen Kunden) beim Besuch Ihrer Webseite präsentiert wird.

Der CTA enthält immer ein Verb, das den Kunden klar darauf hinweist, was er als Nächstes tun soll, wie z. B. zu klicken, anzurufen, sich zu registrieren oder dich zu kontaktieren.

Nur ein geringer Bruchteil Ihrer Besucher wird auf Ihrer Webseite aktiv werden, wenn Sie nicht deutlich darauf hinweisen.

Lass deine Blogartikel von uns schreiben! Klicke hier für mehr Informationen.

…ist zum Beispiel ein deutlicher Handlungsaufruf.

Genauso wie …

  • „Laden Sie sich jetzt unser kostenloses E-Book zum Thema XYZ herunter“
  • „Reservieren Sie jetzt Ihren Tisch für Ihr 3-Gänge-Dinner“
  • „Jetzt mehr Informationen anfordern!“
  • „Besuche uns in unserem Ladenlokal.“
  • „Melden Sie sich für unseren Newsletter an.“
  • „Jetzt registrieren!“

Unterschätze nie wie wichtig es ist, deinem potentiellen Kunden genau zu sagen, was er machen soll.

Letztlich hat deine Webseite nur eine Aufgabe: Sie soll Besucher in Kunden verwandeln.

Und im besten Fall hat deine Webseite nur einen einzigen Call to Action. Denn zu viel Auswahl wirkt sich genauso negativ auf das Verhalten deiner Interessenten aus wie zu wenig.

Denke nur mal daran, wie lange es mittlerweile dauert, einen neuen Film auf Netflix auszuwählen.

Studien bestätigt dies:

„Zu viele Optionen bzw. eine zu große Auswahl führen demnach dazu, dass anstelle einer falschen lieber keine Entscheidung getroffen wird.“ Quelle

Achte also klar und deutlich darauf, dass auf deiner Webseite – und jeder Unterseite – ein klarer Handlungsaufruf vorhanden ist und dieser stimmig mit dem ist, was du von deinen Besuchern erwarten.

Merke dir also 1 Seite = 1 Call-to-Action

2. Problem: Deine Webseite wirkt nicht vertrauensvoll

Du bist gut in dem, was du machst und du bemühst dich stets darum, deine Kundschaft zufriedenzustellen.

Aber hast du dafür Beweise?

Würdest du einem Verkäufer Glauben schenken, der dir das Blaue vom Himmel verspricht?

Unwahrscheinlich.

Menschen sind seit jeher misstrauisch, wenn ihnen jemand etwas verkaufen will. Deswegen ist es sinnvoll, wenn du deine Aussagen mit Beweisen unterstützt.

„Beweise“ sind in diesem Falle positive Kundenbewertungen, Testimonials oder Erfolgsgeschichten.

Kannst du vorweisen, dass du und dein Produkt halten, was ihr versprecht, werden potentielle Kunden deutlich weniger misstrauisch sein und die Wahrscheinlichkeit des Abschlusses steigt enorm.

So fragte Capterra in einer Studie „Worauf vertrauen Sie am meisten beim Kauf eines neuen Produkts?“ und Bewertungen waren für die meisten Befragten das wichtigste Vertrauenssignal.

Kundenbewertung Studie Capterra

Zum Glück gibt es mittlerweile unzählige Methoden, um Kunden nach einer Bewertung zu fragen:

  • Du nutzt lokalninja und kannst Kunden einfach darum bitten, dir Feedback zu geben und dich bei Google zu bewerten.
  • Du verkaufst online? Dann kann ein Bewertungsanbieter wie Trusted Shops die richtige Lösung sein.
  • Oder du fragst deine Kunden einfach, per E-Mail oder von Angesicht zu Angesicht.

Positive Kundenstimmen sollten unbedingt auf der eigenen Webseite platziert werden, um die Vertrauenswürdigkeit Ihres Internetauftritts zu steigern.

3. Problem: Es geht nur um dich, nicht um deine Kundschaft

Es klingt zwar unlogisch, aber auf Ihrer Webseite geht es nicht um dich. Zumindest nicht in erster Linie, es geht um deine Kundschaft.

Es geht darum, wie du und dein Angebot deiner Kundschaft helfen und Ihre Probleme lösen kann.

Aus diesem Grund solltest du dich in erster Linie darauf konzentrieren, zu vermitteln, wie du oder dein Produkt helfen kann.

Spreche das Problem deines Kunden direkt an, hole ihn mental ab und biete ihm dann die Lösung an.

Schauen wir uns mal zwei Beispiele an …

Beispiele Kundenansprache

Weißt du, was dieses Unternehmen genau anbietet und welche Probleme gelöst werden? Nein.

Anstatt sich auf den Kunden zu fokussieren, wird mit leeren Begriffen und Selbstbeweihräucherung geworben. Der Mehrwert für den Besucher ist gleich null.

Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an.

Beispiele Kundenansprache 2

Hier wird das Problem unserer potentiellen Kunden sofort angesprochen und direkt vorqualifiziert.

Im zweiten Satz wird unser Angebot definiert.

So wissen Besucher sofort, was Sie von unserer Webseite und unserem Angebot zu erwarten haben, anstatt sich zu fragen, was wir überhaupt anbieten (und die Webseite unwissend zu verlassen).

Natürlich werden sich viele Besucher nicht angesprochen fühlen, jedoch waren genau die eh nicht an dem Angebot interessiert.

Es ist also kein Verlust, sondern nur ein Aussortieren.

Scheue dich auf deiner Internetpräsenz also nicht davor, dich explizit an deine Zielgruppe zu richten, und nimm in Kauf, Nicht-Kunden zu verlieren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, die eigene Webseite in einen Kundenmagneten zu verwandeln.

Halte dich an diese 3 Punkte und du bist deiner Konkurrenz bereits mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere Schritte voraus:

Richte deine Webseite auf einen Handlungsaufruf aus, der am sinnvollsten für Ihr Angebot ist – Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, Produkt in den Warenkorb legen, E-Mail-Adresse eintragen, etc.

Setze auf Vertrauenselemente auf deiner Webseite – Kundenbewertungen, Auszeichnungen, Social Proof, etc.

Fokussiere dich auf deine Kunden – Spreche die Probleme, die du lösen kannst, direkt an, anstatt dich selbst zu loben und zu präsentieren.

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9 Wege, um sofort das Vertrauen von Kunden zu gewinnen https://www.dolcevita.so/blog/vertrauen-von-kunden-gewinnen/ https://www.dolcevita.so/blog/vertrauen-von-kunden-gewinnen/#comments Fri, 22 Apr 2022 13:00:20 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/vertrauen-von-kunden-gewinnen/ Weiterlesen

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Niemand bestellt in einem Online-Shop, der irgendwie verdächtig wirkt. Aus diesem Grund wird der Faktor Vertrauen im E-Commerce besonders groß geschrieben.

Doch wie lässt es sich erreichen, dass ein Besucher einem Online-Shop direkt vertraut und ohne Sorge bestellt?

Zum Glück ist das gar nicht so schwer!

Hier sind 9 Möglichkeiten, mit denen du dafür sorgen kannst, dass ein potentieller Kunde deinen Shop besucht und nicht sofort wieder abhaut, weil er ein komisches Bauchgefühl hat!

1. Tritt professionell auf!

Eine professionelle Webseite ist ein absolutes Must Have.

Daher muss deine Webseite ein modernes Webdesign und qualitativ hochwertige Bilder haben.

Dazu noch schnell laden, logisch strukturiert sein, sowie verschiedene Support-Kanäle anbieten.

Oder würdest du in einem Online-Shop bestellen, der so aussieht als wäre er 2001 das letzte Mal aktualisiert worden?

2. Zeige Kompetenz!

Denn Kunden werden nur in deinem Online-Shop den Jetzt kaufen-Button drücken, wenn sie davon überzeugt sind, dass du auch lieferst, was du versprichst.

Hältst du die angegebenen Lieferzeiten ein?

Verkaufst du hochwertige Produkte?

Wie gehst du mit Retouren um?

Kunden- und Produktbewertungen zeigen potentiellen Kunden, dass sie ohne Angst vor Betrug in Ihrem Shop bestellen können und es mit einem kompetenten Verkäufer zu tun haben.

Hier gibt’s mehr Infos darüber, warum Bewertungen wichtig sind & wie sie deinen Umsatz steigern können. (Der Artikel wird in einem neuen Fenster geöffnet)

3. Sei kommunikationsbereit!

Zeige deutlich, dass du dazu bereit bist etwaige Fragen von potentiellen Kunden zu beantworten oder sogar (falls möglich) Kaufberatung anzubieten.

Alleine die Darstellung verschiedener Support-Kanäle wie E-Mail, Telefon, WhatsApp, Facebook Messenger oder Fax, sorgen bei Kunden für ein Gefühl der Sicherheit und zeigt, dass die Kunden deines Shops dir am Herzen liegen.

4. Senke das Risiko für Kunden!

In jedem Handel gibt es für eine Seite ein höheres Risiko. Dieses Risiko liegt meist auf der Käuferseite, da dort das hart verdiente Geld liegt…

Ist das Weggeben des Geldes (=der Kauf) mit einem großen Risiko behaftet, sinkt die Kaufbereitschaft drastisch.

Wer will schon Geld ausgeben, wenn nicht sicher ist, ob man auch wirklich was dafür bekommt…

Deswegen solltest du dieses Risiko für deine Kunden möglichst gering halten!

Indem du kostenlose Retouren, eine Testphase, kostenlosen Versand oder eine Erstattung bei Nichtgefallen anbietest, steigt die Kaufbereitschaft beim Kunden.

Ein gutes Beispiel für diese Strategie ist Emma, bei diesem Online-Shop kann eine Matratze 100 Nächte zu Hause getestet werden. Und Bei Nicht-Gefallen gibt’s das Geld zurück.

5. Zeige Transparenz!

Kunden wollen Wissen, was sie bekommen und auch wann sie es bekommen.

Es ist von Vorteil, wenn du dein eigenes Angebot kennst und es möglichst detailreich beschreiben kannst.

So kriegen potentielle Kunden schon vor dem Kauf einen Eindruck von dem Produkt.

Ebenso solltest du versuchen möglichst genaue Lieferzeit anzugeben.

Eine ungefähre Lieferzeit von 2–21 Werktagen lässt kein gutes Gefühl beim Kunden entstehen. Wenn du noch einen Schritt weitergehen willst, kannst du auch Paket-Tracking implementieren!

So weiß der Kunde immer genau, wo sein Paket gerade ist. Ein gigantischer Vertrauens-Boost!

6. Biete deinen Kunden verschiedene Optionen an!

Manche Kunden zahlen gerne per PayPal, andere bezahlen lieber per Überweisung.

Es ist wichtig alle möglichen Zahlungsarten abzudecken, damit du im letzten Schritt keine Kunden verlierst, nur weil die bevorzugte Zahlungsart nicht gegeben ist.

Auch innovative Zahlungsarten wie zum Beispiel BitCoin anzubieten, signalisiert Besuchern deines Shops, dass du auch an Kunden mit besonderen Vorlieben denkst und am Puls der Zeit agierst.

7. Erzähl deine Geschichte!

Viele Online-Shops sind gesichtslos und unpersönlich.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und hat ein besseres Gefühl beim Kauf, wenn er die Gesichter hinter dem Shop und deren Beweggründe kennt.

Deswegen empfehle ich meinen Klienten, und an dieser Stelle auch dir, sich selbst und das Team vorzustellen.

Stell dich und dein Team auf einer Über Uns-Seite vor.

Erkläre, warum der Shop gegründet wurde. Wer bist du? Was ist deine Motivation?

Das macht deinen Online-Shop persönlicher und menschlicher. Die About-Seite von Waterdrop ist eines von vielen großartigen Beispielen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

waterdrop about

Ebenso kannst du auch deinen Produkten eine Geschichte verleihen.

Anstatt nur die Produktbeschreibung des Herstellers zu benutzen, die jeder andere Online-Shop auch benutzt, solltest du dich fragen:

Was macht das Produkt besonders und wie wird es am besten genutzt?

8. Lege den Fokus auf Einfachheit!

Kunden werden vom komplizierten Vorgängen abgeschreckt.

Achte deswegen auf einen schnellen & einfachen Check-Out. Mache es deinen Kunden einfach mal schnell eine Frage zu stellen und in kürzester Zeit alle wichtigen Informationen zu einem Produkt zu erfahren.

9. Produziere hilfreichen, unterhaltsamen Content

Den eigenen Online-Shop mit einem Blog zu begleiten, hat mehrere Vorteile.

Es ermöglicht dir zu zeigen, dass du ein sympathischer Branchen-Experte bist.

Das steigert das Vertrauen deiner Kunden und sorgt zusätzlich für eine erhöhte Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

Produzierst du hilfreichen Content, Anleitungen, Produktbewertungen, sei es im Text- oder Videoformat, wirst du in den Augen der Shopper mehr als ein Online-Shop.

Du und dein Shop-Blog werden zu einer hilfreichen Ressource und Entertainer, was für mehr Kunden und eine höhere Kundenbindung sorgt!

Fazit

Wenn du diese 9 Tipps in deinen Shop integrierst, stehen die Chancen sehr gut, dass sich deine Konversionsrate erhöht. Und das ist immer gut!

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Was du in 2022 über B2B-Vertrieb wissen musst https://www.dolcevita.so/blog/b2b-vertrieb/ https://www.dolcevita.so/blog/b2b-vertrieb/#comments Fri, 22 Apr 2022 12:59:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/b2b-vertrieb/ Weiterlesen

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Was ist ein Unternehmen ohne Kunden?

Oder anders gefragt: „Wie lange wird ein Unternehmen am Markt ohne Kunden überleben?“

Die Antwort darauf ist relativ einfach.

Immerhin ist „der Kunde“ weiterhin Existenzgrundlage und kritischer Schlüsselfaktor für dein Unternehmen.

Aber welche Art der Kunden hat dein Unternehmen überhaupt? Bietest du deine Leistungen anderen Firmen oder Privatpersonen an? Und welchen Einfluss hat das auf dein Marketing bzw. deinen Vertrieb?

Dieser Artikel bringt dir den Begriff B2B-Vertrieb (Business-to-Business-Vertrieb) näher, erläutert aktuelle Trends und gibt wesentliche Tipps, um auch in diesem Jahr mit dem eigenen Unternehmen erfolgreich zu bleiben.

Eines steht fest: Ob frisch gebackener Unternehmer oder Vertriebsveteran, die Digitalisierung stellt jeden von uns vor Herausforderungen, die oft schwierig zu verstehen und noch schwerer umzusetzen sind.

Nur die Unternehmer, die auch in Zukunft offen für Veränderung und Digitalisierung sind, werden es schaffen, dass eigene Business zukunftsfähig und krisensicher zu gestalten. Und sich ganz nebenbei gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Erst mal müssen wir uns jedoch die Grundlagen anschauen. 

Was ist B2B-Vertrieb?

Die Abkürzung B2B ist die Kurzform für „Business-to-Business“ und steht für eine Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen.

Beim B2B-Vertrieb handelt es sich um einen Service, eine Dienstleistung oder ein Produkt, welches primär für ein Unternehmen oder eine Branche entwickelt und vermarktet wird.

Ein Alltagsbeispiel:

Für das digitale Endgerät, an dem du gerade sitzt und diesen Artikel liest, benötigst du bestimmte Rohstoffe.

Diese Rohstoffe werden durch einen speziellen Dienstleister im Bereich Logistik, von der Förderungsstätte bis hin zur Fabrik transportiert, die aus den Rohstoffen ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop produziert.

Für diese Dienstleistung benötigst du Transportmittel, die tausende von Tonnen fassen und transportieren können, etwa einen Stahlcontainer und ein Containerschiff.

Nun ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eine Privatperson einen Logistikdienstleister dieser Art kontaktiert, um eine simple Briefsendung zu verschicken.

Das würde doch eher über die lokale Post geschehen.

Demnach richtet sich die Dienstleistung des Logistikdienstleisters im Beispiel nicht an Privatkunden, sondern direkt an Unternehmen, wie den Hersteller von Hardware-Produkten, der fast täglich mehrere Tonnen Rohstoffe über verschiedenste Handelswege in seine Fabriken befördern muss.

Dienstleister und Kunde sind in diesem Beispiel Unternehmen, also klassisches Business-to-Business.

B2B unterteilt sich in zwei wesentliche Bereiche auf:

  • B2B-Marketing
  • B2B-Vertrieb

Das Marketing hat im Schwerpunkt die Aufgabe, für die angebotene Dienstleistung zu werben und den Kunden von der Notwendigkeit der Dienstleistung, des Produktes oder der Beratung zu überzeugen.

Der B2B-Vertrieb hat im Anschluss den Auftrag, die beworbenen Kunden zu kontaktieren, zu beraten und einen Kundenabschluss zu erreichen.

Marketing und Vertrieb sollten hierbei eng miteinander zusammenarbeiten, Werbekampagnen sollten aufeinander abgestimmt sein.

An einem Beispiel:

Wenn ein B2B-Unternehmen mit Versprechen wirbt, die aber tatsächlich so nicht realisiert werden können, wird es dem Vertrieb schwerfallen, den Kunden zu überzeugen.

Zwingend erforderlich ist hier die Analyse, um herauszufinden, welche potenzielle Zielgruppe für dein Angebot die Richtige ist.

Die wesentlichen Punkte in der Strategie, Vermarktung und dem Vertrieb werden rein aus den Anforderungen des Kunden abgeleitet.

Frage dich also:

„Welche Bedürfnisse hat mein Kunde und wie kann ich mein Produkt auf diese Bedürfnisse anpassen?“

B2B & B2C: Das sind die Unterschiede

Im Gegensatz zu einem B2B-Unternehmen richten sich B2C-Unternehmen direkt an Endkunden, B2C steht für „Business to Customer“.

B2C bezeichnet also die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Privatkunden.

Was nur wenige wissen: B2B und B2C müssen sich allerdings nicht immer direkt ausschließen.

Also keine Sorge, du musst dich nicht zwangsweise entscheiden.

So betreibt ein Telekommunikationsunternehmen, wie z.B. die Telekom, sowohl einen B2B-, sowie einen B2C-Vertrieb.

B2B ist in diesem Beispiel der Vertrieb von Telefon- und Internetanschlüssen für Firmen, die ein neues Gebäude beziehen oder den Provider wechseln möchten.

B2C ist in dem Fall der Vertrieb von Mobilfunkverträgen an Privatpersonen.

Sollte auch dein Unternehmen in beiden Bereichen eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, sollten du folgende goldene Regel immer beachten:

B2B und B2C sind strikt voneinander zu trennen und als eigenständige Vertriebssparten zu betrachten.

Diese Regel bedeutet nicht, dass du beispielsweise zwei unterschiedliche CRM-Programme benötigst, da die „getrennt voneinander betrachtet werden“.

Es muss jedoch überlegt werden, welche Assets du für beide Bereiche nutzt, und welche separiert werden müssen.

Diese Regel bedeutet, dass beide Bereiche ganz unterschiedliche Zielgruppen (Kunden) mit anderen Bedürfnissen ansprechen und diese Kunden sehr unterschiedlich gewonnen werden müssen.

Etwas, was einem Unternehmen wichtig ist, kann der Privatperson eventuell komplett egal sein.

Stecke in diesem Zusammenhang Energie und Zeit in die Erstellung zwei verschiedener Buyer Personas, die den optimalen Kunden analysieren und wichtige Vorgaben für Marketing und Vertrieb erarbeitet.

Trends im B2B Vertrieb

Auch der B2B-Vertrieb hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

Hauptsächlich durch den internationalen Druck von Firmen wie Google, Amazon, Alibaba und Co.

Globale Unternehmen, die als Platzhirsche und Visionäre seit Jahren das Internet dominieren und umfangreiche Service-Portfolios für Firmen online vermarkten und vertreiben.

Nicht selten werden kleinere Unternehmen in verschieden Branchen aufgekauft, um das Know-how zu übernehmen und so weitere Geschäftsfelder zu etablieren.

Die oben aufgezählten Unternehmen betreiben sowohl B2B- als auch einen B2C-Vertrieb und nutzen hierzu die (scheinbar unendlichen) Ressourcen eines digitalen Innovationsunternehmens.

Doch nicht nur das …

Nicht nur die globalen Player und die lokale Konkurrenz üben einen starken Marktdruck auf Unternehmen aus. Auch das Kundenverhalten passt sich digitalen Möglichkeiten an und zwingt Unternehmen zum Handeln.

Kunden wollen flexible und angepasste Lösungen für Ihr Problem. Wer hierbei nicht mithalten kann, wird Kunden langfristig nicht an die eigene Marke binden können.

Aber welche Auswirkungen hat dies nun im Speziellen für den B2B-Vertrieb? Und an welchen Trends wirst du 2022 nicht mehr vorbeikommen?

Wir haben für dich die fünf wichtigsten Veränderungen und Trends zusammengefasst.

B2B wird persönlicher

Unternehmen müssen immer spezialisierter und einzigartiger werden.

In der Vergangenheit konnte das eigene Angebot mit nur wenigen Anpassungen an viele Kunden in einer Branche verkauft werden.

Stand heute versuchen viele Unternehmen, sich insbesondere durch die Individualität ihren Marktanteil zu sichern und erfinden sich immer wieder neu.

B2B-Unternehmen müssen sich 2022 auf diesen Aspekt einstellen.

Die Beratung, der Verkauf und die Kundenbetreuung müssen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität auszeichnen.

Sonderwünsche, Weiterentwicklung und Kurskorrekturen sind einzuplanen und passende Prozesse zu etablieren.

B2B muss transparenter werden

Transparenz ist in allen Unternehmensstrukturen ein wichtiger und immer wiederkehrender Diskussionspunkt.

  • Transparenz zwischen der Konzernleitung und den Mitarbeitern
  • Transparenz von Wissen in gebündelten Informationssystemen
  • Transparenz von Vertragsstrukturen und Policen

Um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch gesetzlich werden Unternehmen immer mehr in die Verantwortung genommen, dem Kunden eine transparente Vertragslandschaft zu bieten – Stichwort DSGVO.

Abseits der juristischen Verantwortung schafft Transparenz primär eines: Vertrauen.

Ein gesteigertes Vertrauen wirkt sich positiv auf den Vertragsabschluss, aber auch auf die Kundenbindung aus.

Auch B2B muss auf Social Media passieren!

Wenn du denkst, dass Social Media doch nur etwas für Privatpersonen oder die Modebranche ist, liegst du falsch.

Social Media revolutioniert schon seit geraumer Zeit viele Aspekte des Lebens – auch das, von deinen Kunden.

Wir schreiben private Nachrichten per WhatsApp oder Instagram und Twitter, bevor wir zum Telefon greifen oder eine E-Mail schreiben.

Bevor der Kunde etwas googelt, sucht er vielleicht nach dem Thema auf Instagram.

Der Kunde vertraut eher der Meinung von Influencern als die Meinung der kommerziellen Medien.

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, wie und in welcher Form sich dein Unternehmen auf Social-Media vorstellt?

Hier gibt es endlos viele Möglichkeiten und Strategien.

Selbst Bereiche aus der öffentlichen Sicherheit wie Polizei oder Bundeswehr lassen ihre Bediensteten durch kurze Videos aus dem Alltag Aufmerksamkeit erzeugen und steigern die Bewerberzahlen.

Kompliziert ist, ein Medium und eine „Message“ zu finden, das zu Ihrem Unternehmen passen.

Aber was hat das mit B2B zu tun?

Die Antwort darauf ist simpel: Präsentiere auch du dein Unternehmen auf den Social-Media-Kanälen und lasse potenzielle Kunden direkt zu dir kommen.

Jede Social-Media-Plattform bietet individuelle Vorteile und eignet sich für eine spezifische Kundengruppe.

Überlege dir in einem ersten Schritt, was du überhaupt vermarkten willst.

Willst du lediglich dein Produkt oder auch Teile des Unternehmens oder der Belegschaft vorstellen?

Vergleiche in einem zweiten Schritt die unterschiedlichen Plattformen und entdecke genau die richtige Strategie für dein Unternehmen.

B2B benötigt Daten, Zahlen und Fakten!

Ein Unternehmen muss wachsen – gerade 2022 übt der schnelllebige Markt auf die Unternehmen enormen Druck aus.

Schneller, höher, weiter und ein Ende ist nicht in Sicht.

Einer der Gründe, die ein Wachstum ermöglichen, ist die optimale Nutzung von gesammelten Informationen.

Daten zu erheben und sie in Informationen, Wissen oder Weisheiten zu verwandeln, ist keine Erfindung der letzten Wochen oder Monaten.

Seitdem Unternehmen computergestützte Programme nutzen, wie beispielsweise SAP, nimmt die Masse der gesammelten Daten kein Ende.

Die Kunst hierbei ist es nun, aus den Daten auch den passenden Nutzen zu ziehen.

Das Stichwort Data-Mining beschreibt genau diesen Prozess, aus Daten relevante Querverbindungen und Trends abzuleiten.

Auch B2B-Unternehmen müssen sich mit dieser Thematik beschäftigen, um auch in den kommenden Jahren zukunftsfähig und krisensicher zu bleiben.

Aktuelle Trends müssen erkannt und auf neue Kundenanforderungen zeitgerecht reagiert werden. Sammele nicht nur einfach Daten, sondern werte sie aus und nutze diese auch!

B2B muss online und digital funktionieren!

B2B galt lange als eine Form der Geschäftsbeziehung, die im Schwerpunkt immer noch offline – „in der realen Welt“ – funktioniert.

Erst Schritt für Schritt haben die Unternehmungen den Online-Markt für sich entdeckt und den Nutzen erkannt. Diese Entwicklung ist noch lange nicht an ihrem Höhepunkt, sondern nimmt langsam erst Fahrt auf.

Kunden online gewinnen?

„Ich muss doch den Kunden erst kennenlernen … Von Angesicht zu Angesicht verkauft man immer noch am besten.“

Oft ist man gerade im Vertrieb bei B2B-Unternehmen mit konservativen Meinungen konfrontiert. Und warum altbewährtes ändern?

Die Antwort ist klar und deutlich:

Dir bleibt bald keine Wahl mehr. Konkurrenzfähig bleibst du nur, wenn du verstehst, wie du online Kunden akquirierst und digitale Werbekampagnen startest.

Verfügbarkeit und Kosten sind kritische Faktoren im B2B-Marketing. Auch die Digitalisierung von B2B-Unternehmen ist 2022 ein Grundpfeiler für Erfolg.

Beispielsweise wird in vielen Unternehmen der Kundensupport durch Chatbots unterstützt und ist Bestandteil eines neuen und digitalen Kundenerlebnisses.

Gerade in Zeiten von Shutdowns, Quarantänen und Unsicherheit des Einzelhandels solltest du dich niemals nur auf einen Geschäftszweig verlassen. Präsentiere deine Dienstleistung oder dein Produkt auf einem ansprechenden Online-Auftritt.

Gelungene Beispiele B2B – Online & Digital

Das eigene B2B-Unternehmen zu digitalisieren und mit einem passenden Online-Auftritt zu erweitern, wird bereits von zahlreiche Unternehmen umgesetzt.

Schaue dich einmal die Internetpräsenz der Firma SIEMENS im Bereich der Energieversorgung an.

Screenshot der Siemens Energy Webseite für B2B-Kunden

Hier werden dem die wichtigsten Fakten über die Sparte Energieversorgung direkt vermittelt.

Der Fokus liegt hierbei darauf, wie SIEMENS die eigenen Kunden unterstützen kann.

Passend dazu werden moderne Grafiken verwendet, die das Wesentliche auf einen Blick verdeutlichen.

Zum Schluss bietet SIEMENS ein Portfolio an Guides und Whitepapers, um das Angebot zu komplettieren. Einfach, simpel und auf das Wesentliche fokussiert.

Die Strategie der Firma auf einer Social-Media-Plattform ist jedoch eine andere.

Auf dem Instagram-Profil zeigt sich SIEMENS nämlich jung, modern und mit ausreichend Humor, um das Interesse jüngerer Generationen zu erhalten.


Screenshot des Siemens-Profil auf Instagram, 01.04.2020

Dennoch kommt die technische Seite des Betriebes nicht zu kurz und professionelle Bilder vermitteln potenziellen Kunden einen Eindruck, in welchen vielfältigen Sparten das Unternehmen Dienstleistungen und Produkte anbietet.

Während der Internetauftritt seriös designt ist, kann Social-Media andere Zwecke verfolgen und eine lockere / legere Seite des Unternehmens zeigen.

Beide Plattformen sollen ganz individuell und mit Berücksichtigung ganz unterschiedlicher Zielgruppen Aufmerksamkeit für das Unternehmen erzeugen.

Ein Beispiel für die Verknüpfung gelungener B2C und B2B Unternehmungen stellt im deutschsprachigen Raum DHL dar.

Auf der Internetseite kann im oberen Bereich zwischen Privatkunde und Geschäftskunde gewechselt werden.

Screenshot der DHL-Webseite, 01.04.2020

Und beide Plattformen sind für sich perfekt auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnitten.

Während im Privatkundenbereich die Sendungsverfolgung zentral abgebildet wird, bewirbt man im Geschäftskundenbereich den internationalen Transport.

Beide Kundengruppen sind unabhängig voneinander analysiert worden, wodurch zentrale Bedürfnisse identifiziert (Sendungsverfolgung / internationaler Versand) und der Online-Auftritt angepasst wurde.

Sowohl SIEMENS als auch der B2B-Bereich von DHL bieten nur wenige ausgewählte Leistungen online an.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ – Laozi

Beide Firmen schließen nach wie vor Verträge mit umfangreichen Geschäftskunden im direkten Kontakt ab, nutzen allerdings die Möglichkeiten der digitalen Akquise, um Angebot, Marketing und Vertrieb zu unterstützen und den Kunden positiv zu beeinflussen.

Fange also auch du an und nutze die digitalen Möglichkeiten, um dein Unternehmen 2020 stabil und zukunftssicher am Markt zu etablieren.

5 Erfolgsfaktoren für einen gelungenen B2B-Vertrieb

Nach dem Verständnis über die Grundlagen einer B2B-Unternehmung, den aktuellen Trends und einer Konkurrenzanalyse stellen Sie sich sicher nun die Frage:

„Was sind für mein Unternehmen die nächsten Schritte, um im B2B-Vertrieb erfolgreich und konkurrenzfähig zu sein?“

Wir haben für dir fünf grundlegende Tipps zusammengestellt, die dir helfen werden, sich 2020 und auch zukünftig mit deinem B2B-Unternehmen erfolgreich am Markt zu etablieren:

Kenne deine Kundschaft

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann sich durch passende Marketing-Formen einen Namen machen und seine Marke etablieren.

Durch das Wissen um deine Zielgruppe sparst du Zeit, Geld und Ressourcen.

Wer von Beginn an in die richtige Richtung geht, spart sich womöglich langwierige Umwege.

Entwickel eine Strategie

Ein B2B Unternehmen ohne Strategie ist wie ein Schiff ohne Kapitän.

Wie willst du dein Unternehmen strukturieren, was sind deine Ziele in fünf Jahren und welche Maßnahmen müssen für das Erreichen der Ziele ergriffen werden?

Nutze deine Daten

Tagtäglich werden weltweit Milliarden von Daten gesammelt, doch nur wenige begreifen auch ihren tatsächlichen Wert.

Nutze deine Daten über die Kunden oder die eigenen Prozesse. Messe und interpretiere diese. Erkenne Trends und kontrolliere deinen Erfolg.

Entwickel dich stetig weiter

Bleibe mit deinem Unternehmen flexibel. Kaum eine Branche ist mehr frei von Veränderung.

Verschließe dich nicht vor Neuem, nur weil du es in der ersten Phase nicht durchschaust. Hinter allem liegt auch eine Chance und diese musst du erkennen und nutzen. Sei dir sicher, deine Konkurrenz tut es dir gleich.

Nutze die Chancen der Digitalisierung

Digitalisierung ist schon lange nicht mehr eine spannende Neuerung, die es auszuprobieren gilt.

Digitalisierung bietet in vielen Bereichen essenzielle Vorteile, die sich direkt in Umsatz oder Arbeitszeit bemerkbar machen.

Positioniere dein Unternehmen auf verschiedenen digitalen Plattformen und nutze die moderne Technik, um die Unternehmensprozesse zu optimieren.

Bleibe auch 2020 offen für Neues und erarbeite dir eine digitale Strategie, um online Neukunden zu gewinnen und das Unternehmen modern zu präsentieren.

Zusammenfassung

Bleibe auch 2020 offen für Neues und erarbeite dir eine digitale Strategie, um online Neukunden zu gewinnen und das Unternehmen modern zu präsentieren.

Die Worte „Digital“ und „Modern“ müssen auch für B2B-Unternehmen an erster Stelle stehen. Mehr, denn je.

Lassen dich von uns über die Möglichkeit von digitalen Marketingstrategien beraten.

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Was du 2022 über Vertriebskanäle wissen musst – direkt, indirekt, online & offline https://www.dolcevita.so/blog/vertriebskanaele/ https://www.dolcevita.so/blog/vertriebskanaele/#comments Fri, 22 Apr 2022 12:58:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/vertriebskanaele/ Weiterlesen

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Folgendes Szenario… Stell dir mal vor, dass es auf dieser Welt nur eine Form der Kommunikation gibt, nur einen einzigen Kommunikationskanal, beispielsweise das Handy.

Von heute auf morgen bricht das Netz ein und der Provider kann diese Art der Kommunikation nicht mehr gewährleisten.

Jetzt musst du allerdings eine dringende Nachricht übermitteln, vielleicht hängt sogar dein Wohlstand oder deine Gesundheit davon ab, dass diese Nachricht sicher und korrekt übermittelt wird.

Bei diesem Beispiel kommt es zu einem von zwei Szenarien …

Erstens: Die Nachricht kann zu deinem Nachteil schlichtweg nicht übermittelt werden.

Oder zweitens: Es muss ad hoc ein neuer Kommunikationskanal entstehen, was Zeit und Ressourcen verschlingt.

Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird die Nachricht auch in diesem Fall nicht rechtzeitig beim Empfänger ankommen.

blogimage Unternehmer verzweifelt

Wird dieses Beispiel auf dein Unternehmen angewandt, dann steht der Kommunikationskanal für einen einzigen Vertriebskanal. Dieser mag in einem ersten Schritt lukrativ funktionieren und erscheint dir als sichere Einnahmequelle.

Aber was tun, wenn dieser Vertriebskanal abbricht oder nicht mehr von den Kunden genutzt wird?

Im besten Fall bist du zwar kurz deprimiert, aber froh darüber, wenn du deinen Vertrieb breit aufgestellt und nicht alles auf eine Karte gesetzt hast.

Die ersten Monate des Jahres 2020, der Beginn der Coronapandemie, haben deutlich gezeigt, wie wichtig das sein kann!

In diesem Artikel erfährst du, was ein Vertriebskanal ist, was du über Vertriebskanäle wissen musst und welche du für dein Unternehmen nutzen sollten.

marketing vertrieb zitat

Was ist ein Vertriebskanal?

Ein Vertriebskanal ist eine Strecke, über die dein Angebot – sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung – an den Endkunden vermittelt wird.

Was für Vertriebskanäle gibt es?

Vertriebskanäle lassen sich in zwei grundlegende Kategorien aufteilen.

  • Direkter Vertriebskanal
  • Indirekter Vertriebskanal

Was es mit den Kategorien auf sich hat und welcher Kanal für dein Unternehmen am besten geeignet ist, haben wir im folgenden für dich aufgeschlüsselt.

Direkte Vertriebskanäle

Der direkte Vertriebskanal ist dann gegeben, wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung direkt dem Endverbraucher zur Verfügung stellst, also in direkter Form verkaufst.

Direkter Vertriebskanal Illustration 2

Für direkte Vertriebskanäle steht beispielsweise der lokale Einzelhandel. Ein Geschäft wie Saturn verkauft durch die eigenen Ladenlokale direkt an die Kunden.

Zudem betreibt Saturn einen eigenen Online-Shop und vertreibt seine Produkte im direkten Vertriebskanal sowohl offline als auch online.

Vielleicht hat dein Unternehmen auch Mitarbeiter im Außendienst, die direkten Kundenkontakt pflegen und somit dem Kunden vor Ort Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.

Auch dies zählt als herkömmliche Form eines direkten Vertriebskanals: der klassische Staubsaugervertreter.

Indirekter Vertriebskanal

Im indirekten Vertrieb steht ein Zwischenhändler zwischen deinem Unternehmen und dem Endkunden.

Indirekter Vertriebskanal Illustration

Dieser kauft dir deine Ware ab, um sie dann durch seine Vertriebsstrukturen an den Endkunden weiterzuverkaufen.

Der Vorteil hierbei ist, dass der Zwischenhändler dir im Gegensatz zum Endverbraucher häufig eine sehr große Menge an Produkten auf einen Schlag abnimmt.

Der Nachteil ist, dass du durch einen direkten Vertriebskanal eine individuelle Preisgestaltung verwirklichen kannst und im Durchschnitt mehr Umsatz pro verkaufte Einheit erzeugst.

Häufig entscheiden sich Unternehmen für den indirekten Vertriebsweg, wenn sie nicht über die erforderlichen Vertriebsstrukturen oder das nötige Know-how verfügen.

Oft treten die beiden Vertriebskanäle auch in einer hybriden Form auf.

Als Beispiel ist hier Nespresso zu nennen, die ihre Kundschaft durch eigene Kaffeekapseln an das Produkt binden wollen.

Die passende Nespresso-Maschine lässt sich direkt in einem Nespresso-Store oder Online erwerben. Allerdings hast du auch die Möglichkeit, die Kaffeemaschine bei einem unabhängigen Einzelhändler zu erhalten.

Aber warum sollte Nespresso die eigenen Produkte „indirekt“ vertreiben, wenn sie doch bereits in eigenen Stores verkauft werden?

Stelle dir einmal vor, du wärst Inhaber der Marke Nespresso.

Dir ist daran gelegen, den Umsatz jedes Jahr signifikant zu steigern, um den bisherigen Marktanteil zu sichern und dir weitere Geschäftsfelder zu erschließen.

Ein Grund, sowohl direkte als auch indirekte Vertriebskanäle zu nutzen, ist die Ausfallsicherheit, über die wir am Anfang geschrieben haben.

Versiegt ein Vertriebskanal, hast du immer noch eine Backup-Lösung, um die Zeit zu überbrücken, die du benötigst, um den versiegten Kanal wieder nutzen zu können oder eine andere Kundenquelle aufzubauen.

Ein zweiter Grund ist der Kunde.

marketing vertrieb zitat 2

Er möchte eine Kaffeemaschine kaufen.

Vielleicht wurde er durch deine Marketing-Bemühungen bereits davon überzeugt, dass Nespresso im Moment der absolute Marktführer ist.

Vielleicht aber auch nicht.

Ein Kunde ohne klare Vorstellung möchte sich ein breites Sortiment an Kaffeemaschinen ansehen, um sich nach einer Beratung für die optimale Maschine entscheiden zu können.

Stelle dir vor, deine Maschine steht nicht bei dem besagten Einzelhändler und kann dem Kunden nicht präsentiert werden.

Dir geht nicht nur ein Geschäft verloren, vielleicht schadet es sogar deiner Reputation:

„Was, ... Nespresso-Maschinen gibt es nicht bei Saturn? Dann können die nicht gut sein!“

Welche Vertriebskanäle sich für dich lohnen, kommt vorrangig auf deine Kundschaft an. Lerne deine Kunden kennen und passe deine Vertriebskanäle flexibel darauf an.

Beispiele für klassische Offline-Vertriebskanäle

Blogimage Offline Verkaufen

Die eigene Firmenniederlassung (direkt/indirekt)

Die eigene Firmenniederlassung bietet die optimale Möglichkeit, dein Produkt an potentielle Kunden zu verkaufen.

Je nach Produkt bietet sich hier ein direkter Store oder ein sogenannter Showroom an. Ein Store ist die klassische „Supermarkt“-Lösung.

Du verkaufst beispielsweise Schrauben?

Dann solltest du darüber nachdenken, einen Teil der Firmenniederlassung zu einem Store umbauen, in dem der Kunde dein Sortiment direkt einsehen und Produkte erwerben kann.

Wenn du allerdings spezielle Schrauben herstellst, die nur beim Flugzeugbau zum Einsatz kommen, kannst du die Leistung deines Produktes in einem Showroom vermarkten.

Hierbei solltest du definitiv kreativ werden.

Stelle beispielsweise einen kleinen Teil einer Flugzeugbeschichtung aus, welcher die volle Leistung deiner Schrauben über mehrere Ebenen veranschaulicht.

In diesem Showroom arbeitet kompetentes Personal, dass die Fragen der Interessenten vor Ort beantworten und sie auch direkt beraten kann.

Durch handfeste Argumente in Form von haptischen oder optischen Beispielen kannst du in einem Showroom potentielle Kunden in tatsächliche Käufer transformieren.

Blogimage Verkaufen am Telefon

Verkaufsgespräche Telefon (direkt)

Zugegeben … Verkaufsgespräche für eine Schraubenfirma sind vielleicht nur bedingt das richtige Mittel zur Wahl.

Anders sieht es aus, wenn du eine Beratungsleistung oder eine andere Dienstleistung anbietest oder sogar im B2B-Bereich aufgestellt sind.

In den genannten Branchen ist das Verkaufsgespräch in Form eines Telefonats die optimale Möglichkeit, den Kunden von dem Angebot zu überzeugen.

Das Verkaufsgespräch eignet sich für alle Produkte und Dienstleistungen, bei denen die Problematik des Kunden und der Kunde an sich erörtert werden muss.

Hierzu ist Zeit und Verkaufsgeschick notwendig.

Klarer Vorteile jeder Form des direkten Gesprächs:

  • Zweifel können direkt aus dem Weg geräumt werden
  • Der Kunde kann durch eine gezielte Gesprächsführung von der Notwendigkeit deines Produktes überzeugt werden
  • Du kannst durch Fragen die Bedürfnisse deiner Kunden kennenlernen und dein Angebot so ggf. anpassen
Blogimage Messe DMexco

Messen (direkt/indirekt)

Stelle dir eine Messe wie eine Art mobilen Showroom vor, der immer dort aufgebaut wird, wo sich gerade die potentiellen Kunden sammeln.

Essenzieller Vorteil von Fachmessen: der Fachbesucher.

Das klingt im ersten Moment vielleicht banal und selbstverständlich, aber der Fachbesucher birgt jedoch einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zur Laufkundschaft oder Impressionen online.

Der Fachbesucher weiß, wovon du redest und was er sucht.

Stelle dir vor, du betreibst eine IT-Beratung.

Auf einer Messe für IT und Digitalisierung musst du nicht erst einmal lang und breit Begrifflichkeiten erklären oder Notwendigkeiten von IT-Infrastrukturen.

Den meisten Besuchern dieser Fachmesse ist dies schon längst klar. Sie kommen mit einem spezifischen Problem oder können sich davon überzeugen lassen, dass sie bald auf dieses Problem stoßen werden.

Du kannst das Warm-up überspringen und direkt in die heiße Phase des Verkaufsgesprächs einsteigen.

Beispiele für Online-Vertriebskanäle

Blogimage Macbook Kundschaft

Die eigene Webseite (direkt)

Die eigene Webseite ist neben den Auftritten deiner Firma auf Social-Media die Visitenkarte des 21. Jahrhunderts.

Potentielle Kunden stoßen auf deinen Firmennamen oder dein Produkt und suchen dann bei Google & Co. nach deinem Unternehmen, um weitere Informationen zu bekommen.

Nicht zu unterschätzen: Immer mehr Menschen sind mit dieser Möglichkeiten aufgewachsen und sehen es als selbstverständlich an.

Ein positiver Internetauftritt hat einen immer höheren Stellenwert, weil er bei Endkunden notwendiges Vertrauen verschafft.

Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei, deine Webseite in einen „Kundenmagneten“ zu verwandeln.

Hierzu solltest du grundlegend zwei Aspekte beachten:

1. Wie du dein Unternehmen darstellst …

An einem Beispiel:

Ein Energieerzeuger wird heutzutage online hauptsächlich sein grünes Image verkaufen und seinen Internetauftritt dahin gehend anpassen.

Umweltfreundliche Energie verkauft sich schlichtweg einfach besser.

2. Wie stelle ich mein Produkt dar?

An einem Beispiel:

Ein Energieerzeuger stellt sich im ersten Schritt vor:

„Wir erzeugen durch Windenergie ausschließlich umweltfreundlichen Bio-Strom.“

Als zweiten Schritt wird er den Besucher auf sein Produkt hinweisen:

„Mehr Informationen zu unserem Green-Earth-Tarif finden Sie hier.“

Der Kunde sollte kurz und knapp über deine Firma informiert, aber auch im Anschluss direkt auf das Produkt verwiesen werden.

Du solltest eine detaillierte Buyer Persona erstellen, um deinen Kunden kennenzulernen und daraufhin deine Online-Vertriebskanäle ausrichten.

Ein eigener Online-Shop (direkt/indirekt)

„Der eigene Online-Store, ein direkter Vertrieb, der indirekt Kunden anlockt.“

Wie ist diese Aussage zu verstehen?

Online-Shops sprießen wie Unkraut aus dem Boden, da der Kunde von heute es gewohnt ist, online einzukaufen.

Der Shop steht dem Kunden rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche zur Verfügung und die Produkte werden sogar noch nach Hause geliefert!

Ebenso ist ein Online-Store in Zeiten von Shopify und Co. einfach erstellt und kann als eine weitere Säule und Vertriebskanal in deiner Vertriebsstrategie genutzt werden.

Warum der Online-Shop auch indirekt Kunden anlockt, ist einfach erklärt: Deine Webseite, dein Shop und sogar die einzelnen Produktseiten beinhalten gewisse Schlüsselbegriffe.

Werden diese Schlüsselbegriffe in einer Suchmaschine eingetippt, findet der Algorithmus die optimalen Ergebnisse zu diesem Schlüsselbegriff.

Du musst also nicht zwangsweise ein enormes Werbebudget bereitstellen, damit dein Shop funktioniert.

Blogimage E Commerce Shopbetreiber

Investiere lieber in Experten aus dem SEO-Bereich (Search Engine Optimization) und gewinne langfristig Kunden für deine Online-Plattformen.

Online-Marktplätze (indirekt)

Zusätzlich zum eigenen Online-Store kann dein Produkt ebenfalls auf einem digitalen Marktplatz angeboten werden.

Um nur eine Handvoll zu nennen:

  • Amazon
  • eBay
  • Idealo
  • Rakuten
  • Etsy

Diese Marktplätze haben enorme Nutzerzahlen und funktionieren zusätzlich durch Kundenbewertungen.

Kundenbewertungen geben dem Käufer das Gefühl, dass das Produkt wirklich hält, was es verspricht.

Einige Nutzer bestellen sogar eine erhebliche Menge ihrer Einkäufe über digitale Marktplätze.

Falls möglich, gilt also …

Erweitere deine potenzielle Kundschaft, indem du deine Ware bei Amazon und Co. anbieten.

Aber wie sieht es hierbei mit Dienstleistungen aus?

Plattformen für Dienstleistungen erfreuen sich immer mehr Beliebtheit.

Beispielsweise vermarkten Tausende von Dienstleistern Ihre Angebote bereits auf den Plattformen Fiverr, Upwork oder malt.

Solltest du nun in gewissen Marktplätzen aktiv werden wollen, prüfe in einem ersten Schritt, welcher Marktplatz für dein Produkt am besten geeignet ist.

Generell gilt:

Einen zusätzlichen indirekten Vertriebskanal einzurichten, schadet nie. Du solltest ihn allerdings von Anfang an richtig angehen.

Kläre zu Beginn folgende Fragen: Wie werden dort Produkte angeboten, wie hebe ich mein Produkt hervor und welche Gebühren fallen für den Marktplatz an?

Blogimage Schreibtisch Macbook

Welche Vertriebskanäle sind 2022 unschlagbar?

Eines sollte vorweg erwähnt sein, auch wir können nicht in eine Marketing-Glaskugel blicken und erkennen, wie die Zukunft für Unternehmen und Vertriebskanäle aussieht.

Wenn du also auf der Suche nach einer geheimen Formel oder dem Marketing-Trick 2022 bist, wirst du hier nicht fündig.

Wir erzählen keine Märchen, sondern stützen uns auf die Erfahrung mit unseren Kunden, bewährte Strategien und Beobachtungen des Marktes.

Eines solltest du dir jedoch merken …

Du solltest so schnell wie Möglich auf eine hybride Form des Vertriebes setzen, um dich krisensicher aufzsutellen.

Mehr Möglichkeiten zum Vertrieb bedeutet mehr Umsatz – Das sollte deine Zauberformel sein.

Trotzdem wollen wir dir jetzt unsere 3 Tipps verraten, die dir dabei helfen werden, sich im Vertrieb schnell breit aufzustellen.

1. Tipp: Investiere in E-Commerce

E-Commerce bezeichnet den generellen Online-Vertrieb.

Dieser kann durch einen Online-Shop, einen Sales-Funnel oder die Aktivität auf einem großen Marktplatz durchgeführt werden.

Der E-Commerce-Sektor boomt und das nicht erst seit wenigen Wochen.

Wie eine Statistik des HDE ONLINE-MONITORS von 2019 zeigt, nimmt zwar das prozentuale Wachstum ab, aber der Gesamtumsatz online betrug im Jahr 2019 netto 57,8 Mrd. Euro.

hde studie online umsatz 2019

Und von diesem Kuchen willst du kein Stück abhaben?

Viele Unternehmen besitzen immer noch keine Möglichkeit, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung online anzubieten.

Eine der häufigsten Ausreden:

„Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Das ist alles viel zu kompliziert.“

In Zeiten von Shopify und Consulting-Unternehmen kann fehlendes Know-how nur bedingt als Begründung reichen.

Sieh es mal so:

Du bist nicht auf die Welt gekommen und konntest Auto fahren. Es wurde dir erst später beigebracht und nun möchtest du es nicht mehr missen, weil es dein Leben deutlich verbessert hat.

Mit E-Commerce verhält es sich genauso.

hde studie online marktplaetze

2. Tipp: Empfehlungsmarketing

Die klassische Mundpropaganda erlebt seit einigen Jahren Ihre Renaissance in Form des Empfehlungsmarketings.

Kunden werben Kunden, Affiliate-Marketing oder die Werbung mit positiven Testimonials von Bestandskunden, sollte mittlerweile in keinem Unternehmen mehr ignoriert werden.

marketing vertrieb zitat 3

Aktiviere also deine bestehenden Kunden und incentivieren Sie Empfehlungen.

3. Tipp: Verkaufsgespräche

Auch wenn der Online-Markt boomt, heißt dies nicht, dass du alle herkömmlichen Methoden über den Haufen werfen und neu anfangen solltest.

Der Vorgang des Vertriebes, des Kaufens und Verkaufens ist weiterhin ein Vorgang zwischen Menschen.

Diesen Fakt solltest du in deinem Strategieplan stets im Hinterkopf haben.

Ob online oder offline, ob direkt oder indirekt, du willst dein Produkt an einen anderen Menschen verkaufen und dieser hat Sorgen, Wünsche, Probleme oder einfach nur genug Kapital, um lästige Aufgaben outzusourcen.

Eine Säule deines Vertriebes sollte immer ein klassisches Verkaufsgespräch darstellen, in dem du genau diese Kundenanliegen identifizieren und nutzt.

Online-Meeting, Telefongespräch, Messen, Ladenlokal...
Ganz gleich, für welchen Weg du dich entscheidest, einen direkten Vertriebskanal solltest du immer aufrecht halten, um mit deinen Kunden im direkten Kontakt zu bleiben.

Selbst am Beispiel Amazon sehen wir, welche Transformation ein Unternehmen im Laufe der Jahre durchmachen kann.

Vom Online-Buchhandel zu einem der weltgrößten Online-Marktplatz zu einem Offline-Supermarkt ohne Kassensystem (Amazon Go).

Sogar Amazon nutzt lokale Showrooms, in denen Sie die Produkte der Amazon Basic Linie präsentieren.

Verzichte also niemals ganz auf eine direkte Kommunikationsmöglichkeit mit deinen Kunden.

Nicht nur im Verkauf, sondern auch in der Optimierung deiner Produkte oder Entwicklung neuer Produkte sind Kundenmeinungen und -gefühle ausschlaggebend für Trends und Umsatz.

marketing vertrieb zitat 4

Fazit

Bleibe in deinen Vertriebskanälen flexibel und reagiere schnell auf neue Trends.

So sicherst du dir auch 2022 deinen Marktanteil und bleibst mit deinem Unternehmen erfolgreich.

Dieser Artikel hat bei dir mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert oder du willst dich zu deinem Online-Auftritt beraten lassen?

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7 Tipps, um fesselnde Listicle-Artikel zu erstellen, die deine Leser begeistern https://www.dolcevita.so/blog/listicle-artikel-schreiben/ https://www.dolcevita.so/blog/listicle-artikel-schreiben/#comments Fri, 22 Apr 2022 12:55:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/listicle-artikel-schreiben/ Weiterlesen

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Es gibt kaum ein erfolgreicheres Content-Format: Listicles.

Du findest sie fast auf jeder Webseite, die Blogartikel schreiben lässt. Und das aus ein paar guten Gründen.

Was das für Gründe sind und wie du selber einen hervorragenden Listen-Artikel schreiben kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Bevor wir loslegen, sollten wir eine Sache klären:

Was ist ein Listicle?

Wenig überraschend: Ein Listicle ist jeder digitale Content, der als Liste formatiert ist. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Blogartikel, Video oder Slideshow handelt.

Es handelt sich um einen Inhalt, der in einzelne Abschnitte unterteilt ist, die jeweils eine nummerierte Zwischenüberschrift haben.

Listicle Blogimage

„Die besten X“ ist eine sehr weit verbreitete Art von Listicle, aber es gibt auch andere. 

Das Listicle-Format wurde insbesondere von Webseiten wie BuzzFeed populär gemacht, wird aber inzwischen auch von fast jeder anderen Webseite übernommen.

Listicles sind zu einer der wichtigsten Arten des Digital Publishing Inhalten geworden.

Warum ist das Listicle-Format so beliebt?

Es gibt verschiedene Content-Formate, aber kurz gesagt, werden die zu vermittelnden Informationen bei einem Listicle auf eine leicht verdauliche Art und Weise präsentiert.

Und ein weiterer Faktor, der dieses Format so beliebt macht: Ein Listicle verrät dir direkt, was du zu erwarten hast:

  • Die 11 besten Restaurants in Köln
  • 7 Gründe, warum dein Ex dir nicht zurück schreibt
  • 9 Content-Formate, die für Aufmerksamkeit sagen
  • 99 Tipps, um glücklicher zu werden
  • 21 Tipps, um neue Kunden zu gewinnen
  • usw.

Stell dir jetzt mal im Gegensatz dazu vor, dass du über einen Artikel mit der Überschrift „So wirst du fit“ stolperst. Das ist ein unglaublich weit gefasster Titel, der dir nicht viel über den Artikel verrät, oder?

Der Titel lässt den Artikel so klingen, als wäre er entweder:

Lang und einschüchternd ...

Immerhin ist „Fit werden“ ein gigantisches Thema, für das man Tausende von Wörtern schreiben müsste, um ihm gerecht zu werden.

... oder oberflächlich und nutzlos

Da die meisten Blogartikel nicht mehr als 10.000 Wörter lang sind, entsteht schnell der Eindruck, dass der Artikel wahrscheinlich nur Dinge zusammenfasst, die an anderer Stelle ausführlicher beschrieben werden – mit anderen Worten: Dinge, die jeder schon weiß.

Natürlich ist dieser Eindruck nicht unbedingt richtig.

Wahrscheinlich geht es in dem Artikel nicht um das gesamte Thema „Fit werden“, sondern um etwas Bestimmtes, das der Autor dir sagen will. Der Titel verrät das aber leider nicht.

Deswegen solltest du dir direkt eines merken:

Dein Titel sollte deinen Lesern nicht das Gefühl geben, dass sie gleich in einen endloses Thema eintauchen werden.

Andererseits klingt ein Artikel mit dem Titel „7 Tipps für eine gesunde Ernährung“ nicht so einschüchternd. Du weißt, was du in dem Artikel bekommst: sieben konkrete Ratschläge für Menschen, die sich gesünder ernähren wollen.

Du merkst also ...

Listicles liefern Informationen in überschaubaren Häppchen

Es ist schwierig, Informationen aufzunehmen, wenn sie als eine große, undifferenzierte Masse präsentiert werden.

Wenn wir mehr über ein komplexes Thema erfahren wollen, zerlegen wir es so weit wie möglich und lernen dann Stück für Stück mehr darüber.

Und genau das ist es, was ein Listicle tut.

Er fasst die Informationen, die er präsentiert, auf ein paar Kernpunkte zusammen und geht dann auf diese ein. Das ist ein Format, das der Denkweise der Menschen besser entspricht.

Was macht einen guten Listicle aus

Wie schreibst du also einen erfolgreichen Listen-Artikel? Die Antwort auf „Warum ist das Listicle-Format so beliebt?“ gibt dir da bereits sehr gute Ansatzpunkte.

Aber schauen wir uns das Ganze mal im Detail an.

Ein spannendes Thema

Das Attribut „spannend“ liegt natürlich im Auge des Betrachters – manche beschäftigen sich immerhin auch gerne mit dem Thema Steuererklärung, andere werden schon beim Gedanken daran müde.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: „7 Tipps für eine gesunde Ernährung“ ist immer noch ein ziemlich uninteressanter Titel.

Über das Thema gesunde Ernährung wurde schon viel geschrieben und der Titel macht nicht deutlich, dass der Artikel etwas Neues bietet.

Ein Artikel mit dem Titel „7 Tipps für eine gesunde Ernährung auf Reisen“ oder „7 überraschende gesundheitliche Vorteile von Oolong-Tee“ hätte dagegen nicht so viel Konkurrenz.

Wenn du deinen Artikel schreibst, befolge alle üblichen Ratschläge für gutes Texten.

  • Vermeide das Passiv
  • Variiere deinen Satzbau
  • Verwende eine lebendige Sprache
  • Verzichte auf unnötige (Fach-)Wörter.
  • usw.

So schreibst du einen guten Listicle-Artikel

Neben der Wahl eines spannenden Themas, solltest du noch ein paar Dinge wissen, die es bei der Erstellung eines tollen Listicle-Artikels zu beachten gibt.

1. Stelle sicher, dass dein Artikel in ein Listenformat passt

Bevor du loslegst, solltest du dir mindestens eine Minute Zeit nehmen, um zu überlegen, ob dieser Blogpost überhaupt als Listenartikel funktioniert.

Immer funktioniert dieses Format nämlich nicht.

Frag dich immer:

„Kann ich dieses Thema in mehrere einzelne Punkte (mindestens 5) unterteilen?“

Schreibe einen Blogartikel nur dann als Listicle, wenn die Antwort ein klares Ja ist.

2. Prüfe, ob dein Titel zu einem Listicle passt

Stell dir vor, du liest einen Artikel mit dem Titel „5 überraschende Vorteile, die eine Investition in Content Marketing mit sich bringt und der vierte Punkt lautet „Ignoriere nicht die anderen Marketing-Kanäle“.

Hast du gemerkt, was daran falsch ist?

Es ist zwar ein guter Ratschlag, aber kein wirklicher „Vorteil“, wie es der Titel des Artikels verspricht.

Dieser Listeneintrag würde in einem Artikel mit dem Titel „5 Tipps für gelungenes Content Marketing“ Sinn machen, aber hier ist er nicht angebracht.

Es sieht so aus, als ob der Titel und der Artikel von verschiedenen Personen geschrieben wurden – Fehler wie dieser sehen amateurhaft aus, sind aber ziemlich häufig.

Wie kann das passieren? In manchen Fällen liegt es daran, dass die Person, die den Titel geschrieben hat, nicht die Person ist, die auch den Artikel geschrieben hat. In anderen Fällen liegt es daran, dass der Texter des Artikels abgelenkt war.

content creator blog image 2

Also Vorsicht: Es ist zwar verlockend, Abkürzungen zu nehmen, wenn du unter dem Druck stehst, sehr schnell viele Inhalte zu produzieren, aber du solltest deine Arbeit trotzdem auf eine gewisse Logik überprüfen, bevor du sie veröffentlichst.

Wenn du viele Artikel produzierst, kann es schwierig sein, einzigartige, verlockende Titel zu finden, die sich nicht zu sehr wiederholen. Um zu vermeiden, dass du in einen Trott verfällst, kannst du deine Artikel mit diesen verschiedenen Überschriften variieren.

Und bitte:

Achte darauf, keine Clickbait-Überschriften zu verwenden

Ein irreführender Titel sieht immer schlecht aus, aber genaue Überschriften sind besonders wichtig für Listicles, da sie dir helfen, den Anschein von Clickbait zu vermeiden.

Denn obwohl Listenartikel beliebt sind, haben sie keinen guten Ruf.

Es gibt viele Artikel mit Titeln, die den Leser in die Irre führen und einen fiesen Nachgeschmack hinterlassen – Stichpunkt Clickbait.

Mit solchen Artikeln willst du nicht in Verbindung gebracht werden, vor allem wenn du dich als Profi-Texter und Quelle hochwertiger Inhalte etablieren willst.

Es ist nicht schwer, dafür zu sorgen, dass dein Titel korrekt ist. Achte einfach darauf, dass er nicht zu viel verspricht und trotzdem spannend ist.

3. Gib deinem Artikel einen überzeugenden Titel, der die Aufmerksamkeit des Lesers fesselt

Einen spannenden Titel zu verfassen ist gar nicht so schwer und wird doch oft unterschätzt, so dass es zu Recht als Content-Marketing-Hack gilt.

Was viele nicht wissen: Listicle-Artikel werden am meisten auf Social Media geteilt.

Aber damit dein Artikel auf Facebook, Twitter und Co. geteilt wird, musst du ihm auch einen Titel geben, der das Interesse der Leser weckt.

Dazu ein Mini-Exkurs ins Thema:

Wie schreibst du eine guten Überschrift?

Viele der Regeln sind dieselben wie die Regeln für einen guten Text.

Verwende aussagekräftige Sätze

Verwende kurze und prägnante Sätze, die direkt zum Punkt kommen. Und wenn du die Wahl zwischen einem längeren und einem kürzeren Wort hast, solltest du dich für das kürzere entscheiden.

Nutze den menschlichen Hang zur Neugier

Es ist hilfreich, wenn du dem Leser in deinem Titel nicht alles über das Thema verrätst. Und falls du dich jetzt fragst, wie du das schaffst, ohne Clickbait-Überschriften zu schreiben, verrate ich dir ein kleines Geheimnis.

Mit dem Wort „Clickbait“ wird manchmal ein bisschen zu leichtfertig umgegangen.

texteschreiber blogimage 2

Es ist nichts falsch daran, einen Titel zu schreiben, der die Leute dazu bringt, deine Texte zu lesen. Die Kunst, aufmerksamkeitsstarke Überschriften zu schreiben, gibt es schon viel länger als den Begriff „Clickbait“ oder überhaupt Geräte, die klicken können.

Was die Leute an Clickbait-Titeln stört, ist nicht, dass sie zum Klick animieren sind. Sie versprechen oft zu viel, verwenden Klischees oder sind absichtlich sehr vage – das nervt.

Versprich nicht zu viel

Du hast bestimmt schon Titel mit Phrasen wie „Du wirst nicht glauben, was ...“, „Der 3. Punkt wird dich schockieren ...“„7 geheime Tipps ...“ oder dem berüchtigten „Verrückten Trick“ gelesen.

Diese Phrasen haben wahrscheinlich einmal funktioniert – wenn sie keine Leser angelockt hätten, hätten die Webseiten sie nicht immer wieder verwendet –, aber inzwischen sind sie so allgegenwärtig, dass sie oft nur für ein Augenrollen sorgen.

Schlimmer noch: Mit solchen Titeln wird immer zu viel versprochen. Also wird der 3. Punkte deine Leser wirklich schockieren? Nein? Dann solltest du das auch nicht in den Titel schreiben.

Mach deinen Titel nützlich

Es ist ein Unterschied, ob du deinen Lesern nicht alles über den Artikel erzählst, bevor sie ihn anklicken oder ob du den Lesern so gut wie keine Informationen gibst.

10 Eigenschaften, die einen guten Texteschreiber ausmachen

Diese Überschrift ist ein Beispiel für eine gelungene Neugierde-Lücke.

Sie impliziert eine Frage („Welche Eigenschaften hat ein guter Texter?“), anstatt direkt eine Antwort zu geben. So weckt er mit deiner Neugier, aber sagt dir in der Überschrift trotzdem genau, worum es in dem Artikel geht.

Stell dir umgekehrt einen Artikel mit dem Titel „Diese 18 Filme werden dich umhauen“ vor.

Dieser Titel gibt dir so gut wie keine Informationen über den Inhalt des Artikels, außer dass es um „Filme“ geht.

Was genau ist an diesen Filmen so besonders? Werden sie dich umhauen, weil sie gut, schlecht oder einfach ungewöhnlich sind? Um welche Art von Film handelt es sich überhaupt - Komödie, Science Fiction oder Horror?

Du merkst, Titel wie dieser sind eher frustrierend.

4. Wähle Themen, die deine Leser überraschen

Eine der großartigen Eigenschaften des Listicle-Formates ist, dass es das komplette Lesen begünstigt.

Nicht nur das: Mit nummerierten Zwischenüberschriften hat der Leser ein konkretes Gefühl des Fortschritts, während er sich durch den Artikel scrollt. Die Neugier zu sehen, welche Punkte es noch gibt, erledigt den Rest.

Listicles lassen sich auch sehr gut scannen. Wenn ein Leser wenig Zeit hat, kann er so einen Artikel schnell überfliegen und sich auf die interessantesten Einträge konzentrieren.

Nutze diesen Vorteil und sorge dafür, dass du einige Punkte hast, die dein Leser nicht erwartet. Das begünstigt ein Innehalten und erhöht die Zeit, die ein Leser auf deiner Webseite ist.

Nehmen wir noch einmal den Artikel „Fit werden“.

Stell dir vor, die Tipps lauteten: „Trinke viel Wasser“, „Beweg dich jeden Tag“ und „Limitiere leere Kohlenhydraten“.

Das sind alles bestimmt gute Sachen, aber bahnbrechend sind diese Tipps nicht gerade, oder? 

Langweilig Blogimage

Wenn zumindest ein paar deiner Punkte überraschend sind, wie z. B. „Wenn du fettige Lebensmittel isst, iss sie eher morgens“, wird das die Aufmerksamkeit des Lesers gewinnen – so ein Tipp ist dann doch eher ungewöhnlich.

Deine Leser werden neugierig gemacht (und vielleicht auch skeptisch). Das ist keine schlechte Reaktion. Diese Skepsis wird sie zum Lesen bringen und wenn du das geschafft hast, hast du den Kampf gewonnen.

Der härteste Kampf im Content Marketing besteht darin, potentielle Leser überhaupt erstmal auf deine Webseite zu locken.

Wenn du das geschafft hast, kannst du dich darauf verlassen, dass deine Blogartikel sie dort fesseln – sofern sie spannend sind.

Google wird das bemerken und deine Positionierung in den Suchergebnissen verbessern.

Und denk daran: Jede Sekunde, die Leser auf deiner Seite verbringen, ist eine Chance, sie in Kunden zu verwandeln.

5. Mach deine Liste scanbar

Gute Texte sind natürlich wichtig, aber die Formatierung spielt eine wichtige Rolle.

Einer der größten Pluspunkte von Listenartikeln ist, dass sie leicht zu lesen sind.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen ist im Internet relativ gering, weswegen du es so einfach wie möglich machen solltest, deine Texte zu konsumieren.

Grafik zeigt, wie wichtig es ist, einen Text aufzulockern

Fünf Seiten mit festen Absätzen, die durch keine Zwischenüberschriften oder Bilder unterbrochen werden, mögen in einem Lehrbuch angemessen sein, aber in einem Artikel in deinem Blog wirkt das sehr deplatziert und ist eher schwer zu lesen.

Denk daran: In Listicles werden die wichtigsten Punkte als Überschrift zusammengefasst und dann weiter ausgeführt.

Ein Leser, der wenig Zeit hat oder nicht besonders aufmerksam ist, kann die wichtigsten Punkte verstehen, wenn er dreißig Sekunden lang durch den Artikel scrollt und nur die einzelnen Listenpunkte liest.

Und wenn deinen Leser ein Punkt besonders interessiert, kann er diesen Lesen und die anderen Links liegen lassen.

listicle beispiel screenshot

In diesem Artikel, 9 verschiedene Arten von Blogartikeln und wie du sie verwendest, stechen die H2-Überschriften direkt ins Auge.

Das ist der große Vorteil von Listenartikeln. Du willst es deinen Lesern so einfach wie möglich machen. Das bedeutet, dass du deinen Artikel intelligent formatieren musst.

Es versteht sich von selbst, dass deine Listenpunkte auffallen müssen. 

Sie sollten als Zwischenüberschriften formatiert werden – am besten als H2 oder H3.

Das wird Google genauso freuen wie deine Leser, denn (im besten Fall) enthalten diese Überschriften Keywords, für die du ranken willst.

Noch etwas, was du beachten solltest, damit dein Artikel übersichtlich bleibt:

In Blogartikel ist es abschreckend, ewig lange Textpassagen und -Blöcke durchkämpfen zu müssen.

Für die Lesbarkeit hilft es, wichtig Wörter oder Sätze in Fettschrift zu setzen und genügend Absätze zu verwenden.

Das lockert den Text auf und verhindert, dass die Augen überanstrengt werden. Ebenso hilft es deinen Lesern, sich auf das zu konzentrieren, was sie lesen wollen.

Du wirst sehen, dass wir das auf unserem Blog Standard ist – auch in diesem Artikel.

Es ist auch eine gute Idee, Bilder strategisch in deinen Beitrag einzufügen.

Sie sollten zumindest einen gewissen Bezug zu deinem Thema haben, damit dein Listicle besser durchsuchbar ist und deine SEO-Bemühung unterstützt.

Content Outsourcen Blogimage 2

Ab und zu ist es aber auch in Ordnung, ein Bild einzufügen, nur weil du es für spannend hältst. Bilder und Grafiken sind eine gute Möglichkeit, um deinen Artikeln mehr Persönlichkeit zu geben – z.B. indem du durchgängig deinen eigenen Designstil nutzt.

6. Wähle die richtige Anzahl von Punkten

Im Internet findest du viele Artikel, die dir sagen, wie viele Einträge ein Listicle haben sollte.

Es ist gut, ungerade Zahlen zu haben, besonders Primzahlen – Menschen mögen sie aus irgendeinem Grund – aber zehn ist auch eine starke Zahl.

Ein Artikel mit 8 Tipps kann aber genau so spannend sein und angeklickt werden, wie einer mit 7 Punkten. Letztlich sollten solche Ratschläge für dich keine zu große Rolle spielen.

Schreibe genau die Anzahl an Punkten, für die du qualitativ hochwertige, sinnvolle Inhalte liefern kannst.

Wenn du einen Artikel über „Unterschätze Instagram-Spots in Köln“ schreibst und dir nur 20 einfallen, muss du nicht auf biegen und brechen auf 21 kommen.

Du solltest auch keinen Punkt auslassen, nur um auf eine ungerade Zahl zu kommen. Dann gibst du deiner Konkurrenz die Chance, darüber zu schreiben und für diesen Suchbegriff zu ranken.

Fokussiere dich darauf, Mehrwert zu liefern und gute Texte zu schreiben, anstatt Unterpunkte hinzuzufügen, nur um Unterpunkte hinzuzufügen. Machst du das, werden deine Blogartikel schnell langweilig.

Und langweilige, uninspirierte Inhalte sind nicht förderlich für deine Auffindbarkeit im Netz. Jede Sekunde, die deine Leser mit einem langweiligen Absatz verbringen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf den Zurück-Button klicken und deine Seite verlassen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob es eine maximale Anzahl an Punkten gibt. Oder anders gefragt: „Ab wann ist ein Listicle zu lang“

Das ist so pauschal leider nicht zu beantworten.

Tendenziell gilt: Wenn dein Listen-Artikel mehr als 30 Einträge hat, solltest du überlegen, ob du sie in zwei oder mehr Artikel aufteilst. Aber es gibt viele erfolgreiche Listicles, die so lang oder länger sind.

Achte nur darauf, die Länge der einzelnen Einträge an die Länge der Liste anzupassen.

beispiel screenshot listicle

Wenn dein Artikel „5 Tipps für ein romanisches Wochenende“ heißt, sollte jeder Tipp schon etwas detaillierter sein.

Sind es hingegen 33 Tipps, solltest du nicht mehr als einen Absatz auf jeden einzelnen Tipp verwenden. Möglicherweise reichen auch ein oder zwei Sätze aus.

Falls du merkst, dass einer der Tipps mehr Content erfordert als ein paar Sätze, kann daraus ein eigenständiger Artikel entstehen.

Ein kleiner Hinweis („Mehr zum Thema erfährst du hier“) wird dafür sorgen, dass interessierte Leser auch den anderen Artikel lesen.

7. Schreibe einen starken Schluss

Vermutlich hast du deinen Artikel mit einer starken Einleitung versehen, anstatt direkt mit dem ersten Punkt zu beginnen.

(Und falls du das nicht getan hast, solltest du das nachholen. Nur wenige Leser mögen es, ohne Intro direkt in den Artikel geworfen zu werden.)

Achte auch darauf, dass du deiner Liste ein befriedigendes Ende gibst.

Und nein, du musst deinen Artikel nicht so beenden, wie du einen Aufsatz für die Schule beenden würdest.

Wichtig ist, dass das Ende ein Gefühl des Abschlusses vermittelt und deine Leser nicht nach dem nächstem Teil suchen. Ein paar Sätze reichen dafür aus.

Deine Leser sollten jedoch auch nicht das Gefühl bekommen, dass es jetzt vorbei ist und sie deine Seite jetzt verlassen können.

Schließlich willst du, dass die Leser auf deiner Webseite bleiben oder mit deinem Unternehmen interagieren – sei es, indem sie einen anderen Blogbeitrag lesen, den Artikel auf Social Media teilen oder sich dein Angebot anschauen.

Fazit: Listicles haben gigantisches Potential

Das Listicle-Format hat einige besondere Vorteile, die du in diesem Artikel kennengelernt hast. Gleichzeitig ist die Erstellung oft einfacher als andere Artikelformate.

Dieses Format hilft dir bei der Strukturierung eines Blogartikels und macht es deinen Lesern viel einfacher, Informationen aufzunehmen. Eine klassische Win-Win-Situation also.

Hältst du dich jetzt noch an die 7 Regeln für ausgezeichnete Listen-Artikel, kann quasi nichts mehr schief gehen.

Falls du dir jetzt aber doch denkst, dass du gar keine Lust und Zeit hast, die Texte auf deiner Webseite selber zu verfassen, solltest du die Texterstellung vielleicht anderen überlassen.

Damit das klappt, empfehle ich dir diesen Artikel: Solltest du deine Text­erstellung outsourcen? 🤔 Das sind die Vor- und Nachteile

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Egal, ob du gerade deinen ersten Blog startest oder schon ein erfahrener Blogger bist, irgendwann wirst du mit einer Texter-Blockade konfrontiert.

Das kann daran liegen, dass es Freitagnachmittag ist und dein Gehirn bereits auf das Wochenende eingestellt ist oder daran, dass du einfach nicht weißt, worüber du schreiben sollst.

Oft halten sich Texter bei jedem Artikel an denselben Blogstil und vergessen dabei, dass es so viele verschiedene Arten von Blogartikeln gibt, die für Abwechslung sorgen können.

Mehr Abwechslung auf deinem Blog hilft dir nicht nur dabei, deine Texter-Blockade zu überwinden, sondern sorgt auch dafür, dass dein Arbeit fesselnder wird.

Blogartikel Arten Blogimage

Anstatt alle erdenklichen Arten von Artikeln aufzulisten – die Liste ließe sich endlos fortsetzen –, habe ich im Folgenden eine Liste meiner Lieblings-Blogartikel zusammengestellt, die wirklich nützlich sind, um deine Besucherzahlen und Umsatz zu steigern.

1. Listen-Artikel

Diese Art von Blogartikeln (auch genannt Listicles) findest du überall im Internet:

  • 11 besten Bücher für Online Marketer
  • 10 Gründe, warum das Ende von Game of Thrones so schlecht ist
  • 5 schnelle Rezepte, die du probieren musst

Das ist kein Zufall, es gibt einen Grund für diesen Trend.

Listen-Artikel sind eine großartige Möglichkeit, Informationen in einem leicht verdaulichen und einfach zu teilenden Format zusammenzufassen. Wenn deine potentiellen Leser nicht viel Zeit haben, um einen ganzen Blogartikel zu lesen, kann ein Listen-Artikel leicht überflogen werden und gleichzeitig alle wichtigen Informationen transportieren.

Listen-Artikel sind eine großartige Besucherquelle und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, auf Social Media geteilt zu werden, als andere Arten von Artikeln.

2. Ratgeber (HowTo-Artikel)

Abgesehen davon, mehrmals am Tag Instagram und die eigenen E-Mails checken, nutzen viele Menschen das Internet, um herauszufinden, wie etwas funktioniert.

Egal ob es darum geht, einen Kuchen zu backen oder eine Krawatte zu binden, Internetnutzer suchen nach Lösungen für ihre Probleme – oft direkt über Google.

Wenn deine Webseite in den Suchergebnissen auftaucht und verspricht, dass du die Antwort auf ihre Fragen hast, besteht die Chance, deine Besucherzahlen durch die Decke gehen zu lassen..

Indem du dein Expertenwissen in Ratgeberartikeln weitergibst, zeigst du deiner Zielgruppe, dass du weißt, wovon du sprichst und legst damit den Grundstein für eine erfolgreiche Leadgenerierung. 

Und je mehr du potentiellen Kunden hilfst, desto eher werden sie deine Inhalte lesen und dein Angebot als beste Lösung wahrnehmen.

Tipp: Du bist der Meinung, dass du nicht gut schreiben kannst? Du kannst genauso gut (kurze) Videos aufnehmen und diese auf YouTube, Instagram und natürlich TikTok posten – alternativ kannst du deine Blogartikel auch schreiben lassen.

3. Checklisten

Wer liebt es nicht, Dinge von einer Liste abzuhaken. Immerhin hat es etwas sehr Befriedigendes, wenn man weiß, dass man eine Aufgabe erledigt hat.

Mit einer Checkliste kannst du deiner Zielgruppe Schritt für Schritt zeigen, was sie tun muss, um ein Ziel zu erreichen.

Der Unterschied zu Ratgeberartikeln besteht darin, dass Checklisten keinen Raum für Interpretationen lassen.

texteschreiber blogimage 2

Ebenso können Checklisten und Spickzettel als schnelles Nachschlagewerk für deine Zielgruppe dienen, wenn die Zeit knapp ist.

Wenn du potentiellen Kunden so eine nützliche Ressource zur Verfügung stellst, wird deine Zielgruppe wahrscheinlich mehr von deinen wertvollen Inhalten konsumieren und herunterladen wollen. Du wirst zum Experten.

4. Infografiken

Infografiken sind zwar nicht das beste Mittel zur Lead-Generierung, aber sie sind eine fantastische Ressource, um die Besucherzahlen auf deiner Webseite zu erhöhen und den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Sie sind leicht zu verdauen, informativ und unterhaltsam. Außerdem sind Infografiken eine nette Abwechslung zu einem wortreichen Blogartikel.

Ebenso wird oft ein Einbettungscode neben der Infografik platziert, damit sie leicht in eine andere Webseite eingebettet werden kann, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie geteilt wird und mehr Backlinks für dich führt.

Wenn du eine Infografik erstellst, solltest du unbedingt den Einbettungscode zur Verfügung stellen, um genau die Vorteile zu nutzen.

Und seien wir mal ehrlich, wer lässt sich nicht von einer tollen Infografik begeistern.

5. Interviews

Einen Branchenexperten, einen Kunden oder jemanden, der für deine Zielgruppe relevant ist, zu interviewen hat mehrere Vorteile.

Interview-Artikel sind ideal, wenn du einen Inhalt entwickeln willst, aber keine Zeit hast, über ein bestimmtes Thema zu recherchieren und zu schreiben.

Am einfachsten ist es, wenn du dieser Person eine Liste mit Fragen schickst, sie eine schriftliche Antwort ausfüllen lässt, du sie ein wenig bearbeitest und formatierst und sie dann in deinem Blog veröffentlichst ... voilà!

Diese Art von Artikel hat ein großes Potenzial, den Traffic auf deiner Seite zu erhöhen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die befragte Person den Inhalt auch mit ihren Netzwerken teilen möchte.

So zeigst du dein Fachwissen und bringst gleichzeitig Abwechslung in deinen Blog – eine klassische Win-Win-Situation!

Lese-Tipp: Was macht einen guten Webseitentext aus?

6. Gastartikel

Gastartikel sind von Vorteil, weil du eine neue Perspektive auf deine Branche, dein Produkt, deine Dienstleistung und vieles mehr einbringen kannst – sowohl du als auch der Gast-Blogger profitieren davon.

Hier ein paar Vorteile von Gastartikel:

  • Neue Menschen werden auf dich aufmerksam
  • Du erhältst eine neue Perspektive, die sich von deiner eigenen unterscheiden kann
  • Es hilft beim Netzwerken
  • Du bekommst einen tollen Artikel, ohne selbst zu viel Zeit zu investieren
  • Gastartikel erhöht deinen Bekanntheitsgrad und den des Gastautors
  • Deine Glaubwürdigkeit wird gesteigert, da du die Glaubwürdigkeit des externen Autors ausborgst
  • Du kannst dich über Backlinks freuen, wenn dein Gastautor für den Artikel Werbung macht (und das ist gut für SEO), zusätzlich wird so auch oft Aufmerksamkeit über Social Media gewonnen

Stelle sicher, dass du deinem Gasttexter ein paar Richtlinien zur Verfügung stellst, damit er alles hat, was er braucht, um sich an den Ton und das Thema deines Blogs zu halten.

Erinnere deinen Gastblogger daran, Eigenwerbung zu vermeiden und sich auf Mehrwert zu konzentrieren.

7. Nachrichten (Branchen-News)

Aktuelle News-Artikel aus deiner Branche können für deine Zielgruppe spannend sein, gerade weil sie aktuell sind.

Deine (potentiellen) Kunden wollen wissen, was es Neues gibt und klicken eher auf deinen Artikel, wenn sie denken, dass er ihnen hilft, „auf dem Laufenden zu bleiben“.

Sieh es als Service an deiner Kundschaft: Wenn in deiner Branche etwas Wichtiges passiert, ist es wichtig, deine Zielgruppe darüber zu informieren.

Screenshot der Google-Suche „Branchennews“

Sehen sie, dass du regelmäßig über die neuesten Trends in der Branche berichtest, sehen sie dich als echten Experten und eine Autorität auf deinem Gebiet.

In Zukunft kann es sein, dass sie deine Webseite direkt besuchen, um die neusten Branchen-News zu bekommen. Und je mehr eine Person dir als Experte vertraut, desto eher wird sie bei dir kaufen.

8. Persönliche Geschichten

Es gibt kaum eine bessere Fähigkeit im Marketing als das „Geschichten erzählen“ – denn Storytelling kann Menschen begeistern, ganz egal um welches Thema es geht.

Je mehr du dich mit jemandem auf einer emotionalen Ebene verbinden kannst, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie dir vertrauen, was aus geschäftlicher Sicht dazu führen kann, dass sie bei dir kaufen.

Verwechsle persönliche Geschichten aber nicht mit Eigenwerbung. Plumpe Eigenwerbung ist das Letzte, was du in einem Blogartikel tun solltest.

Der Sinn des Geschichtenerzählens ist es, eine menschliche Verbindung zu schaffen und deine Zielgruppe emotional anzusprechen.

Frage dich also immer Folgendes, bevor du eine Geschichte erzählst:

„Was hat der Leser von diesem Inhalt?“

Wenn er für deine Zielgruppe wertvoll ist, veröffentliche ihn. Wenn nicht, ist es Zeit für eine Überarbeitung.

9. Case Studies / Erfolgsgeschichten

Case Studies (auf Deutsch: Fallbeispiele) sind eine hervorragende Möglichkeit, deiner Zielgruppe zu zeigen, was du oder dein Produkt kann. Und dass, ohne dich dabei zu sehr selbst zu beweihräuchern.

Du führst deine Zielgruppe Schritt für Schritt durch einen Prozess, der für ein tolles Ergebnis gesorgt hat. Das ist oft fesselnder Content, da sich der Leser vorstellen kann, wie der Prozess für ihn selbst aussehen könnte.

Ebenso qualifiziert sich der Interessent damit fast schon von selbst, wenn du darauf achtest, ein Gefühl von „Das will ich auch!“ zu erzeugen.

Fazit: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um einen tollen Blogartikel zu schreiben

Außer du wählst mit Absicht eine Artikeltypen, weil du darum eine Marke aufbaust, macht es durchaus Sinn, oft zwischen verschiedenen Blogartikel-Styles zu wechseln.

So bleibt dein Blog frisch und abwechslungsreich, deine Leser langweilen sich nicht so schnell.

Je nach Thema des Blogtextes bietet sich eine andere Art Artikel an, hier entscheidest du am besten nach Bauchgefühl oder testest eine Idee in verschiedenen Formaten.

Und wenn du Hilfe dabei brauchst, Blogartikel schreiben zu lassen, unterstützen wir dich gern! Scroll einfach noch ein bisschen herunter und klicke auf den Button. 

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Die eigene Webseite ist ein nicht wegzudenkendes Tool im Marketing-Bereich.

Früher galt die Webseite als Aushängeschild, von dem es ganz nett war, wenn man es hatte – bis heute hat sich vieles getan. Webseiten sind für Unternehmen essentiell bedeutend geworden.

Wer auf eine Webseite verzichtet, lässt sich die Chance entgehen, ein profitables Instrument des Marketings für sich zu nutzen.

Natürlich ist es nicht nur wichtig, überhaupt eine Webseite zu haben; diese muss auch inhaltlich überzeugend sein. Ein schönes Design kann hierbei helfen; die Basis einer guten Webseite stellen jedoch die Texte auf der Seite dar.

Die Aufgabe der Texte ist es nicht, ein wenig Platz zu füllen, um augenscheinlich seriös zu wirken. Viel eher geht es in guten Webseitentexten darum, Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen, deine Werte zu vertreten und zu vermitteln, was du überhaupt anbietest.

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Mit gut geschriebenen Webseitentexte gelingt es dir, Kunden zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen. Bestenfalls hat der Besucher deiner Webseite nach dem Lesen das Gefühl, durch das Lesen deiner Texte einen Mehrwert erlangt zu haben.

Was versteht man unter Webseitentext?

Unter Webseitentext versteht man jeden Text, der auf einer Webseite zu finden ist. Er hat die Aufgabe, deine Besucher von dir, deinem Unternehmen und deiner Dienstleistung zu überzeugen.

Der Text auf der Startseite deiner Webseite ist besonders wichtig.

Stell dir mal vor, deine Webseite wäre ein schickes Hotel. Wenn die Webseite ein Hotel ist, ist die Startseite so etwas wie das Foyer des Hotels.

Die Startseite der Webseite dient also dazu, deinen Lesern einen tollen Empfang zu bereiten und ihnen die Türen zu deinen Inhalten auf der Seite zu zeigen.

Damit die Gäste bleiben, ist es besonders wichtig, dass dein Hotel – also deine Webseite – einladend und interessant wirkt. Natürlich ist der Inhalt jeder Webseite je nach Branche verschieden, doch du kannst in den meisten Fällen Gemeinsamkeiten entdecken.

Fast jede Webseite verfügt zum Beispiel über eine Unterseite, auf der der Besitzer der Seite bzw. das Unternehmen näher vorgestellt wird. Beachte hierbei, dass deine Webseite bestimmte Anforderungen erfüllt, damit sich Kunden einen Überblick über deine angebotenen Leistungen verschaffen können.

Die Texte auf deiner Webseite dürfen jedoch nicht „austauschbar“ sein. Sie sollten einen gewissen Wiedererkennungswert haben, sodass du dich von deinen Konkurrenten abhebst – könnten sie genauso auf einer anderen Seite gepostet werden, solltest du nochmal ran.

Die Essenz jeder Webseite sind die Texte. Sie entscheiden letztendlich darüber, ob sich Besucher zufrieden auf der Seite umschauen, um mehr zu erfahren oder die Seite nach wenigen Augenblicken wieder verlassen.

Also... Mache dir vor dem Schreiben ein paar Gedanken:

  • Welche Zielgruppe möchtest du mit deiner Webseite ansprechen?
  • Welche Tonalität passt am besten? Seriös oder informell?
  • Welchen Eindruck sollen die Leser von dir oder deinem Unternehmen bekommen?
  • Wie bindest du deine Dienstleistung bzw. deine Produkte ein?
  • Warum sollte jemand gerade deinen Text lesen?

Und halte dir stets vor Augen, dass gute Webseitentexte immer ein Ziel erfüllen sollten.

Einfach Texte zu produzieren, nur um Texte zu produzieren, wird dir nicht den Erfolg bringen, den du dir wünschst.

Wieso ist ein guter Webseitentext wichtig?

Den Nutzen von gut geschriebenen Webseitentexten solltest du nicht unterschätzen.

Texte, die die Besucher deiner Webseite fesseln, können dir enorm in deinem Marketing weiterhelfen. Dabei ist es nicht nur für den Kunden selbst wichtig, dass deine Webseitentexte gut geschrieben sind.

Die Dauer des Aufenthalts eines Besuchers auf deiner Seite wird nämlich erfasst – Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, messen an dieser Dauer die Relevanz deiner Webseite.

Du kannst dir sicher vorstellen, was passiert, wenn die Besucher deiner Seite ein paar Zeilen deiner Texte überfliegen und die Seite dann wieder schließen. Richtig, Suchmaschinen werten deine Webseite als irrelevant.

Die Folge? Deine Webseite sinkt in ihrer Position bei den Suchmaschinen. Um von potentiellen Kunden gefunden zu werden, ist eine gute Positionierung bei den Suchmaschinen jedoch essentiell.

Es reicht also nicht, wenn deine Webseite ein stimmiges, optisches Bild ergibt – vor allem muss der Inhalt überzeugen. Eine gute Einleitung kann dabei helfen!

Andernfalls geht deine Webseite im digitalen Meer schneller unter als du Marketing rufen kannst.

Wie bekomme ich Kunden ins Geschaeft Blogimage 2

Außerdem bieten Webseitentexte eine hervorragende Möglichkeit für dich, dein Unternehmen voran zu bringen. Gut geschriebene Webseitentexte vermitteln immer bestimmte Werte. Ist dein Unternehmen zum Beispiel besonders umweltfreundlich, sollte sich das in deinen Texten widerspiegeln.

Mit deinen Texten ergibt sich für dich zudem eine hervorragende Möglichkeit, einen Kontaktpunkt zu deinen Kunden zu erschaffen.

Lasse dir diese Gelegenheit nicht entgehen, indem du austauschbare, öde Texte auf deine Webseite lagerst.

Fülle deine Webseite stattdessen mit gut geschriebenen Texten, die unterhaltend und informativ zugleich sind.

Es ist von hoher Bedeutung, dass du die Texte auf deiner Webseite ansprechend verfasst

Deine Webseite stellt einen digitalen Ort dar, an dem potentielle Kunden gebündelt Informationen zu deinem Unternehmen und deiner Branche erhalten können.

Nutze diese Chance für dich, indem du mit gut geschriebenen Texten ablieferst.

Des Weiteren darfst du nicht vergessen, dass nicht nur Kunden, sondern auch potentielle Geschäftspartner deine Webseite sichten.

Durch eine gut geführte Webseite mit überzeugenden Texten hast du folglich auch die Chance auf eine Kooperation mit Geschäftspartnern deiner Branche.

Deine Webseitentexte geben den Lesern Informationen und können die Tür zu neuen Kunden und Geschäftspartnern darstellen. Traue dich, diese Tür mit gut geschriebenen Webseitentexten aufzustoßen, statt unsicher davor herumzuschleichen.

Du weißt, was du deinen Kunden bieten kannst. Lass es sie ebenfalls wissen - mit der Hilfe von gut geschriebenen Webseitentexten, die restlos überzeugen.

Die 7 wichtigsten Regeln für gute Webseitentexte

Es gibt ein paar Regeln, um ansprechende Texte zu verfassen.

1. Kenne deine Zielgruppe

Diesen Tipp hast du wahrscheinlich schon oft gelesen. Aber befolgst du ihn auch?

Viele Verfasser von Webseitentexten vernachlässigen diesen Aspekt oder denken sich einfach: „Meine Zielgruppe sind alle Menschen, dann spreche ich jeden an und habe die meisten Kunden.“

Doch dieser Gedanke ist ein Trugschluss.

 Es ist immer besser, die Zielgruppe einzugrenzen und seine Nische zu kennen.

Andernfalls läufst du Gefahr, dass deine Texte nichtssagend wirken und somit uninteressant sind.

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Wenn du deine Zielgruppe eingegrenzt hast, hast du eine wichtige Hürde für erfolgreiches Marketing erfolgreich hinter dir gelassen.

Mach dir nun Gedanken, mit welchen Inhalten du deine Zielgruppe ansprechen kannst.

  • Welche Fragen haben sie?
  • Was beschäftigt deine Zielgruppe?
  • Wie drückt sich deine Zielgruppe aus?

Gut geschriebene Webseitentexte sind auf die Zielgruppe angepasst. Ein Anwalt sollte auf seiner Webseite andere Formulierungen wählen, als ein Autor für Kinderbücher. Einleuchtend, oder?

2. Schreibe in kurzen und einfachen Sätzen

Vielleicht hast du im Deutschunterricht in der Schule damit punkten können, lange Schachtelsätze zu verfassen. Höchstwahrscheinlich ist dein Deutschlehrer in Verzückung geraten, wenn der Streber aus der ersten Reihe mit Fachwörtern um sich geworfen hat.

Außerhalb der Schulmauern sind Bandwurmsätze und komplexe Begriffe jedoch nicht besonders angesagt.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Internetnutzer ist in der Regel nicht allzu hoch. Mit langen Sätzen vertreibst du deine Leser also, statt sie mit deinen Worten zu fesseln.

Damit deine Webseitentexte nicht zu abgehakt wirken, empfiehlt es sich, die Länge der Sätze zu variieren.

Achte jedoch darauf, deine Inhalte möglichst kurz und knapp wiederzugeben anstatt abzuschweifen. Kurze, klare Aussagen wirken überzeugender.

3. Schreibe im Aktiv

Um deinen Texten Lebendigkeit zu verleihen, formuliere sie aktiv. Aktiv geschriebene Sätze wirken ansprechender.

Anstatt „Im folgenden Text können Sie mehr erfahren“ zu schreiben, schreibst du besser: „Im folgenden Text erfahren Sie mehr“.

Das Aktiv hat zudem den Vorteil, dass es für den Leser eher wie ein Gespräch klingt.

Beim Texten ist dies ein großer Vorteil, da Gespräche verbindend und interessant sind.

Die Anwendung des Aktivs wirkt prägnanter und leserfreundlicher. Nutze die Aktiv-Form also unbedingt in den Texten für deine Webseite.

4. Zeigen, anstatt zu erzählen

Roman- und Drehbuchautoren hören immer wieder den bekannten Satz „Show, don't tell“.

Am besten prägst du dir diese Regel auch für gut geschriebene Webseitentexte ein. Spezifische Aussagen bewirken, dass dich die Leser deiner Webseite besser verstehen.

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Je spezifischer eine Botschaft ist, desto besser kann sie visualisiert werden. Welchen Ausschnitt findest du einprägsamer:

„Der Regenschirm funktioniert einwandfrei und verlässlich“ oder „Der Regen prasselt gegen die Scheiben. Mia zuckt kurz mit den Schultern, schnappt sich ihren Regenschirm und macht sich gut gelaunt auf den Weg.“

Der erste Satz drückt eine reine Behauptung aus. Der zweite Satz hingegen zeigt das, was der erste Satz nur behauptet.

Du siehst, dass der zweite Satz eine kleine Geschichte erzählt, die beim Leser sofort ein Bild im Kopf hervorruft. Geschichten eignen sich hervorragend dazu, um Emotionen auszulösen.

Überlege dir, wie du Botschaften in deinem Text umschreiben kannst, sodass du die Botschaft „zeigst“ statt sie einfach nur zu behaupten.

Durch die kleine Geschichte wirkt der kleine Ausschnitt zudem automatisch sofort lebendiger und interessanter. Mit diesem Trick verbesserst du deine Webseitentexte enorm.

5. Stelle den Leser deiner Texte in den Mittelpunkt

Führe dir stets vor Augen, dass es auf deinen Webseitentexten nicht primär um dich geht.

Du möchtest mit deinen Webseitentexten eine Verbindung zu den Lesern erschaffen. Diese erstellst du nicht, indem du in ellenlangen Texten davon berichtest, wie toll du bist und was dich so besonders macht.

Die wahre Kunst besteht darin, den Leser in den Mittelpunkt zu rücken.

Um für den Leser greifbarer zu werden, kannst du kleine Anekdoten in deinen Texten unterbringen.

Ansonsten lässt du deinen Charakter durch die Art wie du schreibst, durchscheinen.

Mach dir beim Schreiben immer dein Gegenüber – also den Leser deiner Webseite – bewusst.

Schließlich besteht die Möglichkeit, dass aus diesem Leser ein Kunde wird.

6. Schreibe mit Bewegung

Dieser Tipp meint nicht nur, dass du die Leser deiner Webseite emotional berühren sollst. Stattdessen ist gemeint, Verben der Bewegung zu nutzen, um gute Texte zu formulieren – dynamisch verfasste Texte wirken effektiver.

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Hierzu ein kleines Beispiel:

  • „Im Text befinden sich einige nichtssagende Worthülsen.“
  • „Es haben sich einige nichtssagende Worthülsen in den Text geschlichen.“

Der zweite Satz verfügt über das Wort „schleichen“, einem Wort der Bewegung. Verben, die Bewegungen benennen, wirken immer effektiver als statische Wörter wie „sind“ oder „geben“.

Kurz gesagt: Würze deine Webseitentexte mit dynamischen Ausdrücken, um sie zu verbessern.

7. Sprich die Sinne an

Schreibe für alle Sinne, um Leser für deine Webseitentexte zu begeistern.

Ein gut geschriebener Webseitentext spricht die Sinne der Leser an. Probiere dich ein wenig aus und nutze Verben, die die verschiedenen Sinne ansprechen, um lebendiger und eingängiger zu schreiben.

So verbessern sich deine Webseitentexte mit nur wenig Aufwand.

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Was ist der zweitwichtigste Teil deines Blogbeitrags nach der Überschrift?

Copywriter Eugene Schwartz hat oft eine ganze Woche auf die ersten 50 Wörter eines Verkaufstextes verwendet – die Überschrift und den ersten Absatz.

Stell dir vor, wie enttäuscht du wärst, wenn du eine tolle Überschrift für deinen Blogartikel geschrieben hättest, nur um deine Leser dann mit einer langweiligen Einleitung zu verlieren.

Eine tolle Überschrift und ein schwacher Anfang ist so, als würdest du jemanden in dein Haus einladen und ihm dann die Tür vor der Nase zuschlagen, wenn er vorbei kommt.

Hier sind fünf Möglichkeiten, deinen Beitrag so anzufangen, dass er die Fantasie der Leser anregt und sie tiefer in deinen Inhalt eintauchen.

Einleitung Blogartikel Blogimage

1. Stelle eine Frage

Deinen Beitrag mit einer Frage zu eröffnen, ist ein rhetorisches Mittel (daher die „rhetorische Frage“), das Neugierde weckt und den Leser zum Nachdenken bringt.

Nachdenken ist gleichbedeutend mit aktiver Auseinandersetzung mit deinem Text, und das ist eine sehr gute Sache.

Wir Menschen sind neugierig und wenn uns jemand eine Frage stellt, wollen wir die Antwort kennen.

2. Erzähle eine kurze Story

„Kurze Stories“ oder Anekdoten sind kurze Geschichten, die die Leute fesseln oder den Hauptpunkt deines Beitrags sofort deutlich machen.

Ein relevantes Zitat von einer anerkannten Experten kann ebenfalls Wunder bewirken, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit in den entscheidenden ersten Sekunden zu halten.

3. Male ein (mentales) Bild

Ein Bild in den Köpfen deiner Leser zu erzeugen, ist eines der wirksamsten Dinge, die du als guter Texter machen kannst.

Gerade deshalb ist es eine wirkungsvolle Eröffnungsmethode, die Vorstellungskraft deiner Leserschaft anzusprechen.

Das erreichst du, indem du Phrasen wie „Stell dir vor ...“, „Weißt du noch, als ...“ oder „Folgende Situation: ...“ usw. verwendest.

4. Verwende eine Analogie, eine Metapher oder ein Gleichnis

Analogien, Metaphern und Gleichnisse gehören zu den wirkungsvollsten Mitteln, wenn es darum geht, eine Geschichte in einem einzigen Satz zu erzählen.

So kannst du die Aufmerksamkeit deiner Leser fesseln und Bilder im Kopf hervorrufen, die es deinen Besuchern ermöglichen, sich die Geschichte selbst zu erzählen.

5. Starte mit einer eine überzeugenden Daten

Mit einem interessanten Fakt zu beginnen, den der Leser einfach nicht ignorieren kann, ist ebenfalls eine großartige Technik.

Denk daran: Menschen sind neugierig und wollen neues lernen. Neue Daten oder Statistiken zu entdecken, bietet deinen Lesern eine hervorragende Möglichkeit, um sich schlau zu fühlen – natürlich sollten die neuen Daten etwas mit deinem Thema zu tun haben.

Lese-Tipp: Wie du die „Before-After-Bridge“ beim Texten nutzt
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Before-After-Bridge: Wie du die BAB-Formel beim Texten nutzt https://www.dolcevita.so/blog/before-after-bridge/ https://www.dolcevita.so/blog/before-after-bridge/#comments Thu, 21 Apr 2022 11:38:00 +0000 https://www.dolcevita.so/blog/before-after-bridge/ Weiterlesen

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„Texter-Techniken“ sind eine großartige Möglichkeit, um in kurzer Zeit wirkungsvolle Texte mit nachgewiesener Effektivität zu erstellen.

Anstatt für jede Kampagne das Rad neu zu erfinden, kannst du einfach die richtige Formel für deinen Text auswählen und sie dann für deine Texte oder die deiner Kunden anpassen.

Eine dieser Formeln ist die Before-After-Bridge, oder kurz BAB-Formel, ist eine großartige Methode, um die Emotionen der Leser anzusprechen und so Texte zu schreiben, die überzeugen.

Was ist die Before-After-Bridge?

Die „Before-After-Bridge“-Formel ist eine dreistufiger Textaufbau, die die Problemsituation (vorher), die Lösungssituation (nachher) und die Lösung selbst (Brücke) beinhaltet.

Sie basiert auf dem psychologischen Prinzip, dass dein Publikum hoch motiviert ist, sich mit deinem Produkt zu beschäftigen, wenn du es schaffst, den Schmerz der Problemsituation und dann die Freude über die Lösungssituation zu spüren.

Before After bridge Blogimage

Die BAB-Formel ähnelt der Star-Story-Solution-Formel, mit dem Unterschied, dass sie keinen „Star“ erfordert. Die Before-After-Bridge kann breiter eingesetzt und auf weitverbreitete Situationen angewandt werden, anstatt eine bestimmte fesselnde Geschichte zu verwenden.

Wie man die Before-After-Bridge anwendet

Bei der „Before-After-Bridge“-Formel geht es darum, den Problemzustand zu identifizieren, mit dem sich dein Traumkunde oder Leser identifizieren kann und dann sowohl das Problem als auch die Lösung in einer überzeugenden, emotionalen Sprache darzustellen.

Hier sind die Bestandteile im Detail:

Before: die aktuelle Situation vor der Lösung

Wenn du das Problem darstellst, solltest du genau das Problem wählen, das dein Produkt löst und für deine Zielgruppe relevant ist

Zeichne ein Bild von der Welt, in der dein Leser mit diesem einen Problem konfrontiert ist, einschließlich aller Gefühle von Sorgen und Ängsten. Die Leser sollten sich mit dem Problem identifizieren können und das Gefühl haben, dass es sie jetzt gerade betrifft.

Kurz: Sie müssen sich von dem Problem angesprochen und verstanden fühlen.

After: die aktuelle Situation nach der Lösung

Stelle dir eine Welt vor, in der dieses eine Problem nicht existiert.

Verwende eine Sprache, die Gefühle von Frieden, Freiheit und Hoffnung hervorruft. Lass deine Leser wissen, wie gut es sich anfühlt, wenn das Problem endlich aus der Welt geschafft ist. Wecke dann Interesse daran, wie diese Veränderung stattgefunden hat.

Bridge: Wie kommt man von Problem zur Lösung

Stelle dein Produkt als die Lösung vor, die von der Problemsituation zur problemfreien Situation führt. Biete dem Leser einen Weg zu diesem besseren, glücklicheren Ort.

Hinweis: Suchst du nach einem zuverlässigen Texter, der Blogartikel für dich schreibt? Hier findest du mehr Infos!

Wie funktioniert die Before-After-Bridge in der Realität?

Die Before-After-Bridge ist so effektiv, weil sie schnell drei Dinge erreicht, die die Conversion Rate steigert:

Wecke Emotionen

Wenn sich die Zielgruppe mit dem Problem identifiziert, knüpft der Text an ihre bestehenden Gefühle wie Zweifel, Sorgen oder Ängste an. Sie fühlen den Schmerz der Problemsituation.

Beispiele:

„Wenn du bei der Arbeit unorganisiert bist, läufst du ständig Gefahr, wichtige Meetings zu verpassen, Projekte nicht rechtzeitig abzuliefern und unter schlechten Leistungsbewertungen zu leiden, die deine ganze Karriere ruinieren könnten.“

„Wenn dein Auto unzuverlässig ist, musst du dir ständig Sorgen machen, ob du es rechtzeitig zur Arbeit schaffst, die Kinder von der Schule abholst oder mit unerwarteten Reparaturrechnungen konfrontiert wirst.“

„Wenn du ein kleines Unternehmen hast, kann es dir vorkommen, dass der Tag nicht genug Stunden hat, um Qualitätsprodukte zu entwickeln, ein Team zu führen und dein Unternehmen zu vergrößern.“

Mach es spannend

Wenn du die Lösungssituation heraufbeschwörst, erfahren deine Leser, wie es sich anfühlt von dem Problem befreit zu sein und sind jetzt neugierig, was zu dieser Veränderung geführt hat.

Sie sind empfänglicher dafür, etwas über dein Produkt zu erfahren.

Beispiele:

„Stell dir ein System vor, mit dem du all deine Aufgaben und Termine im Griff hast, mit dem du bei der Arbeit glänzen kannst und das dir sogar jeden Tag Zeit spart, damit du mehr Freizeit genießen kannst.“

„Wenn du dich nicht um dein Auto kümmern musst, hast du mehr Energie für die Dinge, die wirklich wichtig sind und kannst dich ohne den Stress ungeplanter Verspätungen und Ausgaben um deine Lieben kümmern.“

„Jeden Tag sparen Kleinunternehmer Zeit und Geld, während sie großartige Produkte liefern und gleichzeitig ihr Geschäft ausbauen.“

Lege einen Fokus auf die Lösung

Die BAB-Formel weckt Emotionen, daher liegt der natürliche Fokus auf den Vorteilen und der Lösung, die dein Produkt bietet.

Anstatt sich wie bei anderen Copywriting-Formeln auf Fakten und Merkmale zu konzentrieren, beschreibt die Before-After-Bridge-Formel, welchen Nutzen das Produkt für den Kunden hat und wie er sich dadurch fühlt.

Beispiele:

„Der neue Tagesplaner automatisiert deinen Zeitplan und deine Erinnerungen, sodass du nie eine Aufgabe aus den Augen verlierst, keinen Termin verpasst und deine Arbeit in kürzerer Zeit erledigen kannst.“

„Unser Autoreparatur- und Ersatzteilabo sorgt dafür, dass du immer das beste und zuverlässigste Verkehrsmittel hast, ohne dich um die Wartung kümmern zu müssen.“

„Kleinunternehmer, die unser Produktivitätssystem nutzen, verbringen weniger Zeit mit denselben Aufgaben und haben mehr Zeit für die wichtigen Entscheidungen, die das Unternehmen zum Erfolg führen.“

Wann wird die Before-After-Bridge verwendet?

Die BAB-Formel wird oft bei Kaltakquise-Kampagnen eingesetzt, bei denen es bisher wenig bis gar keine Kontaktpunkte gibt, weil sie so schnell Aufmerksamkeit und Reaktion erzeugt.

Im E-Mail- und Online-Marketing für neue Produkte, Marken oder Dienstleistungen ist die BAB-Formel eine vielversprechende Möglichkeit, um eine erste Reaktion zu erzeugen.

Damit die Before-After-Bridge wirksam ist, ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe kennst und ihre Probleme verstehst.

Wenn die Zielgruppe das Problem im „Vorher“-Szenario nicht kennt, ist es unwahrscheinlich, dass diese Formel wirksam ist.

Deshalb solltest du die BAB-Formel am besten anwenden, wenn du solide recherchiert hast und weißt, wie du deine Texte genau auf deine Zielgruppe abstimmst.

Zusammenfassung

Die Before-After-Bridge ist bekannt dafür, kalten Traffic in interessierte zu verwandeln.

Sie ist eine leistungsstarke Werbetexttechnik, mit der du schnell eine Verbindung zu deiner Kundschaft aufbaust und Emotionen weckst, die die Conversion Rate erhöhen.

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